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Super-roter Antennenwels, Ancistrus sp. "Super rot" S

Intensive Färbung

Satte Rotfärbung bringt klare Kontraste & setzt im Becken starke Akzente

Ruhiges Verhalten

Ruhiges Wesen erleichtert Haltung & bringt auch immer ruhige Beckenruhe

Robuste Gesundheit

Robuste Art verträgt Schwankungen & bleibt im Aquarium immer sehr vital

Natürliche Algenhilfe

Starker Aufwuchsfresser begrenzt Algenwuchs & hält das Becken immer rein

Super-roter Antennenwels, Ancistrus sp. "Super rot" S


Auf einen Blick: Super-roter Antennenwels, Ancistrus sp. "Super Red"
Deutscher Name: Super-roter Antennenwels
Wissenschaftlich: Ancistrus sp. "Super Red"
Synonyme: Red Ancistrus, Super Red Bristlenose, teils als LDA16 gehandelt
Herkunft: Zuchtform; ursprüngliche Wildahnen aus dem Amazonasgebiet Südamerikas
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,2 – 7,6
Temperatur: ca. 22 – 27 °C
Beckengröße: ab 80 cm Kantenlänge für adulte Tiere
Bepflanzung: stark, gern mit Aufsitzerpflanzen & Wurzeln
Futter: Omnivore; Grünfutter, Aufwuchs, Proteinkost, Gemüse, Wels-Chips
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit ausgeprägten Kopfborsten
Zucht möglich: Ja, Höhlenbrüter mit Elternpflege
Maximale Größe: bis ca. 10 – 12 cm
Liefergröße: ca. 2-4 cm / 8-10 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, sehr gut geeignet
Im Detail: Super-roter Antennenwels, Ancistrus sp. "Super Red"

Herkunft des Super-roten Antennenwelses (Ancistrus sp. "Super Red")

Der Super-rote Antennenwels ist eine farbintensive Zuchtform aus der großen Ancistrus-Gruppe, deren Wildvorfahren aus dem riesigen Amazonasbecken stammen. Dort leben typische Antennenwelse in verkrauteten Uferbereichen, zwischen Wurzelstöcken, herabgefallenen Ästen und schattigen Höhlenstrukturen. Viele Populationen kommen in leicht strömenden, sauerstoffreichen Gewässern vor, während andere in ruhigeren Altarmen siedeln. Die brillante Rotfärbung dieser Variante entstand jedoch vollständig unter Aquarienbedingungen und ist in der Wildnis bisher nicht nachgewiesen. Die Farbform zeigt dennoch das gesamte arttypische Verhalten: ruhiges, nachtaktives Durchstreifen der Bodenzone, kontinuierliches Abraspeln von Algenfilmen und ein ausgeprägtes Revierverhalten der Männchen. Durch ihre friedliche Art, robuste Natur und markante Erscheinung gilt sie als eine der beliebtesten Welsformen in der Aquaristik und bringt einen warmen Farbakzent in naturnahe wie moderne Beckenlayouts. Dieser Fisch wird manchmal als LDA16 angeboten, die Zuordnung ist aber nicht eindeutig, möglicherweise wurde die Superrot-Variante aus LDA16 durch Selektion herausgezüchtet.

Super-roten Antennenwels vergesellschaften

Der Super-rote Antennenwels eignet sich hervorragend für friedliche Gesellschaftsaquarien. Er ignoriert Mitbewohner meist vollständig und konzentriert sich auf Bodennähe, Höhlen und Wurzeln. Ideal sind ruhige Salmler, kleinere Bärblinge, lebendgebärende Zahnkarpfen und zierliche Panzerwelse. Auch Zwerggarnelen lassen sich problemlos halten, da Ancistren sie nicht jagen. Wichtig ist, Revierbildungen erwachsener Männchen zu berücksichtigen: In mittelgroßen Becken empfiehlt es sich, nur ein Männchen zu pflegen oder sehr viele strukturierende Elemente einzusetzen. Eine gute Sauerstoffversorgung und zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten reduzieren Stress und fördern ein natürliches, entspanntes Verhalten.

Passende Wasserparameter

Die Art kommt mit einem breiten Wasserbereich zurecht, solange das Milieu stabil bleibt. Ideal sind weiche bis mittlere Härten, eine leichte Säure bis Neutralität und eine sehr gute biologische Filterung. Ancistren reagieren sensibel auf erhöhte Stickstoffverbindungen – regelmäßige Teilwasserwechsel sind daher zentral. Ein moderater Durchfluss unterstützt die Sauerstoffsituation und entspricht den Bedingungen vieler Ursprungsbiotope. In sauberem, klar gefiltertem Wasser zeigen die Tiere intensivere Farben und ein lebhaftes Tag-/Nachtverhalten.

Haltungstemperatur

Am wohlsten fühlt sich der Super-rote Antennenwels zwischen 22 und 27 °C. Temperaturen im Mittelfeld fördern Aktivität und Wachstum, während kurzfristige Abweichungen gut toleriert werden. Wichtig sind stabile Werte ohne große Schwankungen, da dies das Immunsystem unterstützt und den Stoffwechsel schont. Unter beständigen Bedingungen zeigen die Tiere kräftige Farben, einen guten Appetit und ein ruhiges, natürliches Wesen.

Die Beckengröße für Ancistrus sp. "Super Red"

Ein Becken ab 80 cm Kantenlänge bietet erwachsenen Exemplaren genügend Raum zur Revierbildung und zur Nahrungssuche. Da Jungtiere deutlich kleiner sind, können sie zunächst in kompakten Becken gepflegt werden, sofern das Aquarium mit ihnen mitwächst. Wurzellandschaften, Höhlen, Steinaufbauten und schattige Bereiche sind Pflicht und schaffen sowohl Schutz als auch Reproduktionsmöglichkeiten. Freie Sandzonen erleichtern die Fortbewegung, während strukturiertes Hardscape territoriale Spannungen minimiert und das Wohlbefinden steigert.

Bepflanzung

Der Super-rote Antennenwels schätzt dicht strukturierte Bepflanzung, Aufsitzerpflanzen und dunkle Rückzugsbereiche. Besonders geeignet sind Anubias, Javafarn und Bucephalandra, die auf Wurzeln und Steinen aufgebunden werden können. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und erzeugen ruhige, schattige Zonen, in denen die Tiere tagsüber gern verweilen. Robuste Stängelpflanzen und Moose runden ein naturnahes Layout ab und bieten Jungfischen zusätzliche Deckung.

Das Futter für Super-rote Antennenwelse

Als Omnivore mit deutlichem Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost benötigen Ancistren eine Kombination aus Aufwuchs, Grünfutter und moderaten Proteinzugaben. Hochwertige Wels-Chips mit Holz- und Pflanzenanteilen, Spirulinafutter, blanchiertes Gemüse sowie gelegentlich Frostfutter decken den Bedarf ideal ab. Ein abwechslungsreiches Fütterungskonzept unterstützt Vitalität, Wachstum und eine stabile Verdauung. Jungtiere profitieren von feiner Partikelkost und weicher Pflanzenkost.

Geschlechtsunterschiede

Männliche Tiere entwickeln die charakteristischen Stirnborsten („Antennen“), während Weibchen meist nur kleine Ansätze besitzen. Männchen wirken zudem etwas schlanker und revierbewusster. In der Jugendphase sind die Geschlechter schwer zu unterscheiden; mit zunehmendem Alter werden die Merkmale deutlich. Bei adulten Ancistren spielt Sichtstruktur eine wichtige Rolle, da Männchen ihr kleines Revier gern gegen andere Männchen behaupten.

Die Zucht von Ancistrus sp. "Super Red"

Die Zucht gelingt auch Einsteigern sehr gut. Als typische Höhlenbrüter reinigen Männchen ihre bevorzugte Röhre und bewachen anschließend Eier und Larven bis zum freien Schwimmen. Weibchen legen mittlere Gelegegrößen ab, die Jungtiere wachsen bei ausreichender Futterversorgung schnell. Viel Holz, stabile Wasserwerte und ruhige Bereiche im Aquarium fördern eine erfolgreiche Brut. Die intensive Rotfärbung zeigt sich bei Jungtieren oft schon früh, entwickelt sich aber bei manchen Linien erst mit zunehmendem Alter.

Die Endgröße von Super-roten Antennenwelsen

Adulte Tiere erreichen etwa 10 bis 12 cm Länge. Bei guter Pflege können sie 8 bis 10 Jahre alt werden. In naturnaher Umgebung mit abwechslungsreicher Ernährung, stabilen Wasserwerten und strukturiertem Hardscape bleiben die Tiere lange vital, farbstark und zeigen ihr vollständiges Verhaltensspektrum.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der Super-rote Antennenwels gilt als sehr garnelenverträglich. Er zeigt kein Jagdverhalten gegenüber Wirbellosen und bewegt sich langsam genug, um selbst Junggarnelen nicht zu gefährden. Eine dichte Bepflanzung und reichhaltige Aufwuchsflächen schaffen optimale Bedingungen für ein harmonisches Miteinander von Welsen und Garnelen.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.

1 von 1 Bewertungen

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1 Bewertung

22. März 2026 10:41

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Leider einen Ausfall

Ich habe 3 Tiere bestellt und auch erhalten. Die Verpackung war fachgerecht und auch die Lieferung schnell und professionell. Nach langsamen angewöhnen an den neuen Lebensraum habe ich die drei ca 2cm großen Tiere in mein Becken umgesetzt. Leider verstarb einer der drei Antennenwelse in der ersten Nacht. Ich kann nicht sagen warum, aber die beiden anderen fühlen sich bestens.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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