Blauer Antennenwels L183, Ancistrus dolichopterus, ca. 4,0-6,0 cm
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Blauer Antennenwels L183, Ancistrus dolichopterus, ca. 4,0-6,0 cm
| Deutscher Name: | Blauer Antennenwels |
| Wissenschaftlich: | Ancistrus dolichopterus (L183) |
| Synonyme: | Weißsaum-Antennenwels, Echter L183 |
| Herkunft: | Brasilien, Einzugsgebiet des Rio Negro |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 5,5 - 7,0 |
| Temperatur: | ca. 26-30° C |
| Beckengröße: | ab 80 cm |
| Bepflanzung: | mit Wurzeln, Höhlen, robusten Pflanzen und Sandboden |
| Futter: | überwiegend pflanzlich; Gemüse, Algen, Aufwuchs, Pellets |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit Stirnfortsätzen, Weibchen rundlicher |
| Zucht möglich: | ja, sehr gut dokumentiert |
| Maximale Größe: | bis zu 13 cm |
| Liefergröße: | ca. 4-6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, sehr gut geeignet |
Herkunft des Blauen Antennenwelses (Ancistrus dolichopterus, L183)
Der Blauer Antennenwels (Ancistrus dolichopterus, L183), auch bekannt als Weißsaum-Antennenwels oder „Echter L183“, stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Negro in Brasilien. Dort bewohnt er strömungsarme, dunkle Flussbereiche mit sandigem oder schlammigem Boden, durchzogen von Wurzeln, Laub und Holzansammlungen. Die schwarze Grundfärbung mit deutlich weiß gesäumten Rücken- und Schwanzflossen macht ihn besonders attraktiv. Diese Saumfärbung ist bei Jungtieren am stärksten ausgeprägt und kann bei älteren Tieren leicht verblassen. Als Vertreter der Gattung Ancistrus ist L183 für seine Pflanzenverträglichkeit, sein ruhiges Wesen und seine einfache Haltung bekannt.
Blauen Antennenwels vergesellschaften
Der L183 ist äußerst friedlich und lässt sich hervorragend mit anderen ruhigen Fischarten wie kleinen Salmlern, Zwergbuntbarschen, Otocinclus oder Garnelen vergesellschaften. Auch untereinander sind die Tiere meist verträglich, sofern jedes Exemplar über einen eigenen Rückzugsplatz verfügt. Für die artgerechte Haltung sind Höhlen unerlässlich – am besten eignen sich Welshöhlen oder Tonröhren.
Passende Wasserparameter
L183 bevorzugt weiches bis leicht saures Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. Der Schwarzwasserursprung zeigt sich in seiner Empfindlichkeit gegenüber harten oder instabilen Wasserwerten. Eine gute Filterung, sauberes Wasser und regelmäßige Wasserwechsel sind essenziell.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur für Ancistrus dolichopterus liegt bei 26 bis 30 °C. Er reagiert empfindlich auf kühle Temperaturen, weshalb ein stabiles, gut geheiztes Aquarium Voraussetzung für die langfristige Haltung ist.
Die Beckengröße für Ancistrus dolichopterus (L183)
Ein Aquarium ab 80 cm Länge mit feinem Sandboden oder abgerundetem Kies ist für ein oder zwei Exemplare ausreichend. Wichtig sind Wurzeln, Pflanzen, Laub und ausreichend viele Verstecke. Die Tiere sind dämmerungsaktiv und benötigen schattige Zonen.
Bepflanzung
Der Blaue Antennenwels gilt als besonders pflanzenschonend und eignet sich hervorragend für bepflanzte Aquarien. Gut geeignete Arten sind Javafarn, Anubias, Cryptocorynen oder Bucephalandra. Die Bepflanzung sollte durch Wurzeln ergänzt werden, die auch als Futtergrundlage dienen.
Das Futter für Blaue Antennenwelse
L183 ist überwiegend pflanzenfressend. Er raspelt an Holz und frisst überbrühtes Gemüse wie Zucchini, Gurke, Kürbis oder Spinat. Zusätzlich nimmt er gerne Spirulina, Algen, Futtertabletten und spezielle Wels-Pellets auf. Frostfutter wird nur selten gefressen und sollte nur sparsam gegeben werden. Eine ballaststoffreiche, pflanzliche Ernährung ist essenziell für Verdauung und Wohlbefinden.
Geschlechtsunterschiede
Männliche Tiere entwickeln mit zunehmendem Alter auffällige Stirnfortsätze („Antennen“), während Weibchen deutlich rundlicher und glatter im Kopfbereich bleiben. Auch die Körperform der Weibchen ist gedrungener, insbesondere zur Laichzeit.
Die Zucht von Ancistrus dolichopterus (L183)
Die Nachzucht von L183 ist im Aquarium gut möglich. Es handelt sich um einen klassischen Höhlenbrüter. Das Männchen bewacht die Eier bis zum Schlupf der Jungtiere und fächelt sie intensiv mit Frischwasser. Wichtig sind passende Bruthöhlen, stabile Wasserwerte und proteinreiche Fütterung vor der Fortpflanzung.
Die Endgröße von Blauen Antennenwelsen
Ancistrus dolichopterus erreicht eine Endgröße von etwa 13 cm. Damit gehört er zu den kleineren Vertretern seiner Gattung. Bei guter Pflege, weichem Wasser und abwechslungsreicher Ernährung kann der Blaue Antennenwels ein Alter von bis zu 10 Jahren erreichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Der L183 ist hervorragend mit Zwerggarnelen verträglich. Aufgrund seines ruhigen Wesens und pflanzenorientierten Fressverhaltens stellt er keine Gefahr für Garnelen oder deren Nachwuchs dar. Eine ideale Kombination für bepflanzte Gesellschaftsbecken mit Wirbellosen.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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2 Bewertungen
5. September 2026 09:22
horst
sehr schönhezeichbeter wels klein zart sehrsehr schön super u liebevoll verpackt mit größtem bedacht das dir tiere gut ankommen
27. Juni 2026 20:23
Sehr schöne gezeichnet
Eine Schöhne Zeichnung, die Punkte im Kombi mit dem tiefschwarz kommt gut. Der blaue Saum ist zwar nur eine Jungtier Färbung macht in aber sehr interessant. Ein Nachteil ist aber die zurückhaltende Natur dieser Fischart. Eher im Hintergrund unterwegs. Aber dort gut zu sehen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.