Thailändische Süsswasserflunder, Brachirus panoides, 6-9 cm
41,99 €*
13 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Thailändische Süsswasserflunder, Brachirus panoides, 6-9 cm
| Deutscher Name: | Thailändische Süßwasserflunder |
| Wissenschaftlich: | Brachirus panoides |
| Synonyme: | Euryglossa panoides, Asiatische/Indische Süßwasserflunder |
| Herkunft: | Thailand, Malaysia, Indonesien (flache Küsten- und Brackwasserzonen) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart; leicht salzhaltig empfohlen |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 80–100 cm |
| Bepflanzung: | sparsam, Sandflächen bevorzugt |
| Futter: | Karnivor; Frostfutter, feines Lebendfutter, sinkendes Proteingranulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum erkennbar |
| Zucht möglich: | im Aquarium bisher selten gelungen |
| Maximale Größe: | bis ca. 12–15 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–9 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert (Beutegreifer) |
Herkunft der Thailändischen Süßwasserflunder (Brachirus panoides)
Die Thailändische Süßwasserflunder (Brachirus panoides) stammt aus den warmen Küstenregionen Südostasiens und besiedelt dort flache Mündungsbereiche, Mangrovenzonen und langsam fließende Brackwasserpassagen. Obwohl sie im Handel oft als reine Süßwasserart erscheint, lebt sie in der Natur bevorzugt in leicht salzhaltigen Habitaten, die durch Gezeiten und wechselnde Wasserstände geprägt sind. Der Boden besteht überwiegend aus feinem, hellen Sand, in dem sich die Flundern zur Tarnung eingraben. Durch ihre abgeflachte Körperform gleiten sie eng am Untergrund entlang und nutzen den sandigen Grund sowohl zur Jagd als auch zum Schutz vor Fressfeinden. Farblich passen sie sich dem Umfeld hervorragend an, was ihre typische Mimikry verstärkt. Die Tiere reagieren auf Veränderungen der Strömung und Lichtverhältnisse sensibel und zeigen besonders in ruhigen, warmen Zonen ihr ausgeprägtes Such- und Grabverhalten. Ihre Herkunftsbiotope sind nährstoffreich, gut durchwärmt und bieten eine Vielzahl kleiner Beutetiere – ideale Bedingungen für diese faszinierenden Bodenbewohner.
Thailändische Süßwasserflunder vergesellschaften
Die Art ist nur bedingt für ein gemischtes Aquarium geeignet, da sie ruhige Mitbewohner und genügend Rückzugsmöglichkeiten benötigt. Besonders wichtig sind große, freie Sandzonen, die nicht von hektischen Oberflächen- oder mittleren Schwimmern gestört werden. Geeignet sind friedliche Bodenfische ähnlicher Größe oder robuste Arten, die nicht in ihr Beuteschema fallen. Sehr kleine Fische oder Garnelen werden schnell gefressen. Innerhalb einer Gruppe von Flundern entsteht kein nennenswertes Revierverhalten, dennoch sollte ausreichend Bodenfläche zur Verfügung stehen.
Passende Wasserparameter
Obwohl sie zeitweise im Süßwasser vorkommt, bevorzugt die Süßwasserflunder leicht salzhaltige Bedingungen. Ein geringer Zusatz von Mineralsalz (Meersalz, kein Kochsalz!) unterstützt ihre Osmoregulation und fördert Vitalität sowie Fressverhalten. Weiches bis mittelhartes Wasser mit guter Sauerstoffversorgung ist ideal. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine leichte Strömung verhindern organische Belastungen, die den empfindlichen Bodenbewohnern zusetzen würden.
Haltungstemperatur
Bei Temperaturen zwischen 24 und 28 °C fühlt sich die Süßwasserflunder am wohlsten. Wärmere Bereiche regen ihre Aktivität an, während etwas kühlere Zonen im Aquarium für Rückzug und Ruhephasen genutzt werden. Eine stabile Temperaturführung wirkt sich positiv auf Verdauung, Futteraufnahme und Allgemeingesundheit aus.
Die Beckengröße für Brachirus panoides
Ein Aquarium ab 80–100 cm Länge bietet genügend Fläche, damit die Tiere ihrem natürlichen Such- und Grabverhalten nachgehen können. Wichtig sind feine Sandböden ohne scharfkantige Steine. Struktur sollte sparsam eingesetzt werden, da Flundern große Bodenzonen benötigen. Schwach bepflanzte oder nur leicht dekorierte Becken entsprechen ihren natürlichen Bedingungen am besten.
Bepflanzung
Dichte Bepflanzung ist für diese Art untypisch. Wichtiger sind offene Sandflächen. Wenige robuste Pflanzen an den Rändern oder Aufsitzerpflanzen auf Wurzeln können eingesetzt werden, sollten jedoch den Bodengrund nicht überwuchern. Schwimmpflanzen können für leichte Beschattung sorgen.
Das Futter für die Süßwasserflunder
Die Art ist ein ausgesprochener Fleischfresser. Sie jagt kleine Wirbellose und frisst im Aquarium bevorzugt Frostfutter wie Artemia, Mysis oder kleine Krillstücke. Auch feines Lebendfutter wie Enchyträen oder rote Mückenlarven wird gern angenommen. Hochwertiges, proteinreiches Sinkfutter kann ergänzend gereicht werden.
Geschlechtsunterschiede
Äußerliche Geschlechtsunterschiede sind bei Brachirus panoides nur schwer auszumachen. Männchen und Weibchen wirken nahezu identisch; minimale Größen- oder Körperproportionen können variieren, sind aber nicht eindeutig.
Zucht von Brachirus panoides
In Aquarien ist die Zucht bislang kaum dokumentiert. Da die Art wandernde Lebenszyklen besitzt und vermutlich spezielle Salinitätswechsel benötigt, sind Nachzuchten im Heimaquarium äußerst selten. Eine erfolgreiche Reproduktion ist daher aktuell nicht realistisch umsetzbar.
Endgröße der Thailändischen Süßwasserflunder
Unter guten Bedingungen erreichen die Tiere eine Länge von etwa 12–15 cm. Ihr Lebenserwartung liegt mehrere Jahre, besonders wenn Wasserqualität und Futterangebot den natürlichen Ansprüchen entsprechen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen sind für diese Flunder keine geeigneten Mitbewohner. Aufgrund ihres natürlichen Jagdinstinkts werden kleine Wirbellose schnell als Futter betrachtet.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.