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Rotschwanzährenfisch, Bedotia geayi

Farbenfroher Blickfang

Markanter Körper mit silbrigem Glanz und leuchtend roter Schwanzflosse

Friedlicher Gruppenfisch

Ideal für das bunte Gesellschaftsaquarium mit ähnlich ruhigen Arten

Becken ab 100 cm

Viel Schwimmraum für aktives Verhalten und natürliches Sozialspiel

Einfache Fütterung

Frisst gängige Flockenfutter, Granulate sowie Frost- und Lebendfutter

Rotschwanzährenfisch, Bedotia geayi


Auf einen Blick: Rotschwanzährenfisch, Bedotia geayi
Deutscher Name: Rotschwanzährenfisch
Wissenschaftlich: Bedotia geayi
Synonyme: Geays Ährenfisch, Madagaskar-Ährenfisch
Herkunft: Madagaskar, insbesondere der Osten der Insel in Fließgewässern und Teichen
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 22-26° C
Beckengröße: ab 100 cm
Bepflanzung: dicht bepflanzt, mit freiem Schwimmraum
Futter: Omnivore; Flocken, feines Granulat, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbiger und mit länger ausgezogenen Flossen
Zucht möglich: Ja, Freilaicher mit Eiern in feinfiedrigen Pflanzen
Maximale Größe: bis zu 10 cm
Liefergröße: ca. 4-5 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, größere Garnelen möglich
Im Detail: Rotschwanzährenfisch, Bedotia geayi

Herkunft des Rotschwanzährenfischs (Bedotia geayi)

Der Rotschwanzährenfisch (Bedotia geayi) ist ein lebhafter und schwimmfreudiger Süßwasserfisch, der ausschließlich auf Madagaskar vorkommt. Er bewohnt dort klare Bäche, Flüsse und kleinere Teiche im östlichen Teil der Insel, die durch eine dichte Ufervegetation und teils schattige Lagen geprägt sind. Der Bodengrund besteht meist aus feinem Kies oder Sand, teils auch aus Laub und organischem Material. Optisch überzeugt der Rotschwanzährenfisch durch seinen schlanken Körper, silbrigen Glanz und die auffällig rote Schwanzflosse, die ihm seinen Namen verleiht. Die Rücken- und Afterflosse zeigen oft dunkle Säume, insbesondere bei Männchen. Er gehört zur Familie der Bedotiidae und zeigt ein ausgeprägtes Gruppenverhalten, weshalb er in einer kleinen Gruppe am besten zur Geltung kommt.

Rotschwanzährenfisch vergesellschaften

Der friedliche und agile Ährenfisch eignet sich gut für ein Gesellschaftsaquarium mit anderen sanftmütigen Arten. Ideale Partner sind beispielsweise kleinere Regenbogenfische, Bärblinge oder Panzerwelse. Wichtig ist, dass die Mitbewohner ähnliche Wasserwerte bevorzugen und den Rotschwanzährenfisch nicht bedrängen. Als lebhafter Schwimmer bevorzugt er freie Zonen im Becken und kommt besonders in Gruppen von mindestens sechs Tieren zur Geltung.

Passende Wasserparameter

Bedotia geayi bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert im Bereich von 6,5 bis 7,5. Eine leichte Strömung im Aquarium und gute Filterung tragen zum Wohlbefinden der Tiere bei. Regelmäßige Wasserwechsel sichern stabile Bedingungen und eine hohe Vitalität.

Haltungstemperatur

Die optimale Wassertemperatur für den Rotschwanzährenfisch liegt zwischen 22 und 26 °C. Bei gleichmäßiger Temperaturführung zeigen die Tiere ihre Farben besonders intensiv und bleiben aktiv.

Die Beckengröße für Bedotia geayi

Für eine kleine Gruppe dieser aktiven Fische sollte ein Aquarium ab 100 cm Länge eingeplant werden. Eine Kombination aus freiem Schwimmraum und dichter Randbepflanzung schafft ein ideales Umfeld. Feiner Kies oder Sand eignet sich gut als Bodengrund, ergänzend können Äste oder Wurzeln eingesetzt werden.

Bepflanzung

Eine reichhaltige Bepflanzung mit Arten wie Ceratophyllum, Limnophila oder Vallisnerien bietet den Fischen Deckung. Schwimmpflanzen helfen, Licht zu streuen und sorgen für eine naturnahe Atmosphäre. Offene Schwimmzonen sollten aber erhalten bleiben.

Das Futter für Rotschwanzährenfische

Der Rotschwanzährenfisch nimmt verschiedenste Futtersorten an. Neben Flocken- und feinem Granulatfutter schätzt er auch Frost- und Lebendfutter wie Cyclops oder Artemia. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit pflanzlichen Anteilen sorgt für gesunde Farben und Vitalität.

Geschlechtsunterschiede

Männchen zeigen intensivere Farben, insbesondere an der Schwanzflosse, und tragen leicht verlängerte Rücken- und Afterflossen. Weibchen wirken insgesamt blasser und bleiben meist etwas kleiner. In Gruppen lassen sich die Unterschiede gut beobachten, besonders während der Paarungszeit.

Die Zucht von Bedotia geayi

Die Zucht des Rotschwanzährenfischs gelingt bei passenden Bedingungen im Aquarium. Die Tiere laichen bevorzugt in feinfiedrigen Pflanzen oder auf Laichmopps ab. Die Eier haften dort fest und schlüpfen nach wenigen Tagen. Die Elterntiere sollten danach separiert werden, da sie den Nachwuchs fressen können. Die Aufzucht gelingt mit Staubfutter oder frisch geschlüpften Artemia-Nauplien.

Die Endgröße von Rotschwanzährenfischen

Bedotia geayi erreicht eine Endgröße von etwa 10 cm, wobei Männchen geringfügig größer als Weibchen werden. Bei artgerechter Haltung und guter Pflege liegt die Lebenserwartung bei bis zu 5 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Jungtiere und sehr kleine Zwerggarnelen können als Nahrung betrachtet werden. Größere Garnelenarten wie Amanos sind in der Regel sicher, sofern genügend Verstecke vorhanden sind. Eine Kombination ist also nur bedingt empfehlenswert.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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