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Pfauenaugen-Stechrochen, Potamotrygon motoro, R001, 20-25 cm

Auffälliges Muster

Die leuchtenden Pfauenaugen-Flecken machen ihn zum echten Blickfang

Beeindruckende Größe

Er erreicht bis zu 50 cm Durchmesser und benötigt sehr viel freie Bodenfläche

Intelligentes Verhalten

Zeigt eine sehr hohe Lernfähigkeit und erkennt sogar seinen Halter wieder

CITES-pflichtig

Wird mit offiziellen Papieren geliefert, da er unter Artenschutz steht

Pfauenaugen-Stechrochen, Potamotrygon motoro, R001, 20-25 cm


Auf einen Blick: Pfauenaugen-Stechrochen, Potamotrygon motoro
Deutscher Name: Pfauenaugen-Stechrochen
Wissenschaftlich: Potamotrygon motoro
Synonyme: Motoro-Stechrochen, R001
Herkunft: Südamerika (Amazonas, Orinoko, Paraná)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 24-28° C
Beckengröße: ab 250 cm Länge, große Bodenfläche erforderlich
Bepflanzung: spärlich, robuste Pflanzen, freie Sandflächen
Futter: Carnivore; Muscheln, Garnelen, Fischfilet, Lebend- und Frostfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit verdickten Klaspern an den Bauchflossen
Zucht möglich: Ja, lebendgebärend, anspruchsvolle Aufzucht
Maximale Größe: bis zu 50 cm Scheibendurchmesser
Liefergröße: ca. 20-25 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht geeignet
Im Detail: Pfauenaugen-Stechrochen, Potamotrygon motoro

Herkunft des Pfauenaugen-Stechrochens (Potamotrygon motoro)

Der Pfauenaugen-Stechrochen (Potamotrygon motoro) gehört zur Familie der Potamotrygonidae und ist einer der bekanntesten Süßwasser-Stechrochen Südamerikas. Er bewohnt Flussläufe des Amazonas, Orinoko und Paraná, wo er auf sandigem Grund nach Beutetieren sucht. Sein Name leitet sich von den charakteristischen, ringförmigen Flecken auf seinem Rücken ab, die an Pfauenaugen erinnern. Stechrochen sind faszinierende Tiere, jedoch ist ihre Haltung anspruchsvoll. Sie benötigen viel Platz, eine sorgfältige Wasserpflege und eine durchdachte Einrichtung des Aquariums. Ein besonderes Merkmal ist ihr mit Widerhaken versehener Giftstachel am Schwanz, der zur Verteidigung dient – ein wichtiger Aspekt für Halter, da der Stich äußerst schmerzhaft ist und medizinische Versorgung erfordern kann. Stechrochen sind erstaunlich intelligente Tiere. Sie erkennen ihren Halter wieder, können Futterzeiten erlernen und zeigen eine hohe Lernfähigkeit. Aufgrund ihrer CITES-Pflicht werden die Tiere mit entsprechenden Papieren geliefert, um ihre legale Herkunft zu bestätigen.

Vergesellschaftung des Pfauenaugen-Stechrochens

Die Vergesellschaftung von Stechrochen erfordert Fingerspitzengefühl. Sie können mit größeren, ruhigen Fischen gehalten werden, die nicht aggressiv sind oder sich an ihnen vergreifen. Sehr kleine Fische und Wirbellose werden als Nahrung betrachtet. Ideale Mitbewohner sind größere Welse, größere Barsche oder Arowanas.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5 ist ideal. Eine exzellente Wasserqualität ist essenziell.

Haltungstemperatur

Die Temperatur sollte zwischen 24 und 28°C liegen. Konstante Temperaturen sind wichtig für das Wohlbefinden.

Die Beckengröße für Potamotrygon motoro

Ein Aquarium mit mindestens 250 cm Länge und einer großen Bodenfläche ist erforderlich. Der Bodengrund sollte feiner Sand sein, um Verletzungen zu vermeiden.

Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte spärlich sein, da Rochen viel freie Sandfläche benötigen. Robuste Pflanzen wie Anubias oder Javamoos eignen sich am besten.

Das Futter für Stechrochen

Stechrochen sind anspruchsvolle Carnivoren, die eine abwechslungsreiche und hochwertige Ernährung benötigen. Ihre natürliche Nahrung besteht vor allem aus wirbellosen Tieren, weshalb sie im Aquarium mit Muschelfleisch, Garnelen, Fischfilet frisch oder als hochwertiges Frostfutter versorgt werden sollten. Besonders beliebt sind auch Süßwassergarnelen, Regenwürmer und kleine Fische. Um eine optimale Nährstoffversorgung sicherzustellen, sollten verschiedene Futterarten kombiniert werden. 

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben verdickte Klaspern an den Bauchflossen, während Weibchen runder wirken.

Die Zucht von Potamotrygon motoro

Die Zucht ist möglich, aber anspruchsvoll. Die Weibchen gebären lebende Jungtiere, die direkt Nahrung aufnehmen.

Die Endgröße von Stechrochen

Sie erreichen bis zu 50 cm Scheibendurchmesser und benötigen dauerhaft ein großes Becken. Unter optimalen Bedingungen können Pfauenaugen-Stechrochen eine Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren erreichen. Eine artgerechte Haltung mit hochwertiger Ernährung und stabilen Wasserwerten trägt entscheidend zur Gesundheit und Langlebigkeit dieser beeindruckenden Tiere bei.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Garnelen werden als Futter angesehen und sind daher nicht als Mitbewohner geeignet.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Fragen zum Artikel

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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