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Japanischer Drachenfisch, Zacco platypus, 4-5 cm (Kaltwasser & Warmwasser)

Für Teich & Aquarium

Braucht kühles, sauerstoffreiches Wasser mit Strömung zum Wohlbefinden

Farbenprächtig zur Laichzeit

Männchen schimmern herrlich in intensiven Blau- und Violetttönen

Bewegungsfreudig

Braucht sehr viel Platz und liebt offene Wasserflächen zum austoben

Variable Temperatur

Verträgt 10 bis 25 °C, anpassungsfähig an Wasserwerte, im Teich nicht winterhart

Japanischer Drachenfisch, Zacco platypus, 4-5 cm (Kaltwasser & Warmwasser)


Auf einen Blick: Japanischer Drachenfisch, Zacco platypus
Deutscher Name: Japanischer Drachenfisch
Wissenschaftlich: Zacco platypus
Synonyme: Keine gängigen Synonyme bekannt
Herkunft: Flüsse und Bäche in Japan, Korea, China und Taiwan
Teichgröße: Mindestens 2.000 Liter, größere Teiche mit kühlem, klarem Wasser bevorzugt
Wasserwerte: Weiches bis mittelhartes Wasser, pH 6,5 - 7,8
Temperatur: 10 - 25 °C, bevorzugt kühles Wasser
Futter: Lebend- und Frostfutter, Algen, Insekten, Fischfutter
Geschlechtsunterschiede: Männchen farbintensiver, besonders zur Laichzeit
Zucht möglich: Möglich in fließenden Gewässern mit Kiesboden
Maximale Größe: Bis zu 18 cm
Liefergröße: Ca. 4-5 cm
Im Detail: Herkunft und Beschreibung des Japanischen Drachenfischs (Zacco platypus)

Herkunft und Beschreibung des Japanischen Drachenfischs (Zacco platypus)

Der Japanische Drachenfisch (Zacco platypus) ist ein faszinierender Kaltwasserfisch aus Ostasien, der sowohl im Teich als auch in großen Aquarien gehalten werden kann. Mit einer maximalen Größe von bis zu 18 cm ist er für gut durchströmte Teiche mit klarem Wasser ideal geeignet. In Aquarien sollte das Becken mindestens 300 Liter (besser mehr) fassen und eine starke Strömung sowie eine hohe Sauerstoffsättigung aufweisen, um seinem natürlichen Lebensraum zu entsprechen.

Seine stromlinienförmige Körperform und die lebhafte Färbung – Männchen zeigen besonders zur Laichzeit schillernde Blau- und Violetttöne – machen ihn zu einem attraktiven Fisch für Kaltwasseraquarien und Teiche. Zacco platypus ist gesellig und sollte in Gruppen gehalten werden. Er ernährt sich von Insekten, Kleinkrebsen, Algen und organischem Detritus. Geeignete Mitbewohner sind Goldfische, Bitterlinge und andere friedliche Kaltwasserfische, jedoch sollte eine Vergesellschaftung mit sehr großen oder aggressiven Arten vermieden werden.

Natürlicher Lebensraum

Zacco platypus lebt bevorzugt in fließenden, sauerstoffreichen Gewässern mit kiesigem oder sandigem Untergrund. Diese Umgebung bietet ihm optimale Bedingungen zur Nahrungssuche und Fortpflanzung. Die Fische halten sich gerne in der Nähe von Ufern mit überhängenden Pflanzen auf, die ihnen Schutz und Nahrungsquellen bieten.

Anforderungen an den Teich

Für eine artgerechte Haltung benötigt der Japanische Drachenfisch einen gut strukturierten Teich mit klarem, kühlem Wasser und einer Mindestgröße von 2.000 Litern. Ein starker Filter oder eine leichte Strömung ist empfehlenswert, um die natürlichen Lebensbedingungen nachzuahmen. Schattige Bereiche und Kiesboden tragen zum Wohlbefinden der Fische bei. Im Winter sollte der Zacco nicht im Teich verbleiben.

Passende Wasserparameter

Dieser Fisch bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,8. Temperaturen zwischen 10 und 25 °C sind optimal, wobei er kühleres Wasser bevorzugt und daher gut für Teiche in gemäßigten Klimazonen geeignet ist.

Ernährung

In der Natur ernährt sich der Japanische Drachenfisch von Insekten, kleinen Krebstieren, Algen und organischem Detritus. Im Teich nimmt er gerne Lebend- und Frostfutter wie Wasserflöhe, Mückenlarven und kleine Würmer an. Ergänzend kann hochwertiges Fischfutter gefüttert werden, wobei pflanzliche Bestandteile wie Spirulina förderlich sind.

Vergesellschaftung des Japanischen Drachenfischs

Der Japanische Drachenfisch ist ein friedlicher, geselliger Fisch, der sich gut mit anderen Kaltwasserfischen wie Goldfischen, Bitterlingen und moderat großen Weißfischen vergesellschaften lässt. Zu aggressive oder sehr große Fische wie Karpfen oder Raubfische sollten vermieden werden, da sie ihn bedrängen oder gar als Beute ansehen könnten.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind während der Laichzeit intensiver gefärbt und besitzen einen schlankeren, eleganteren Körperbau. Weibchen sind meist etwas größer und fülliger.

Die Zucht des Japanischen Drachenfischs

Die Fortpflanzung erfolgt in schnell fließenden Gewässern über kiesigem Grund. Im Teich ist die Nachzucht möglich, wenn geeignete Bedingungen wie Strömung und Kiesflächen vorhanden sind. Die Eier werden in sauerstoffreichen Bereichen abgelegt und haften an den Substraten.

Maximale Größe des Japanischen Drachenfischs

Unter optimalen Bedingungen kann dieser Fisch eine Größe von bis zu 18 cm erreichen. Seine durchschnittliche Lebenserwartung beträgt etwa 5-7 Jahre, in gut gepflegten Teichen möglicherweise länger.

Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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Fragen zum Artikel

kann der Fisch im Teich bei 160 cm Tiefe überwintern? Ab wann spricht man von Gruppe?

Guten Tag,
der Japanische Drachenfisch (Zacco platypus) ist grundsätzlich ein robuster Fisch, jedoch ist eine dauerhafte Überwinterung im Teich nur bedingt zu empfehlen. Auch bei 160 cm Tiefe kann es je nach Region und Winterverlauf zu kritischen Temperaturen kommen. Sicherer ist eine Überwinterung im Aquarium oder in einem frostfreien Innenbereich.
Zur Haltung: Zacco platypus ist ein geselliger Fisch und sollte nicht einzeln gehalten werden. Von einer Gruppe spricht man in der Praxis ab etwa 6–8 Tieren, besser sind jedoch größere Gruppen, damit sich ein natürliches Verhalten zeigt.
Viele Grüße
Ihr Interaquaristik-Team

Hallo, ist es möglich Männchen und/oder Weibchen zu bestellen ?

Hallo! Eine Unterscheidung ist uns bei diesen Tieren leider nicht möglich, tut mir leid!

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?

Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.

Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.

Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.

Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.

Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.

Wie werden Teichfische versendet?

Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.

Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?

Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.

Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.

Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?

Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.

Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.

Einsetzen von neuen Teichtieren:

  1. Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
  2. Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
  3. Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
  4. Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
  5. Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?

Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).

Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?

Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.

Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.

Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.

Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.

Welche Filterarten gibt es?

  • Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
  • Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
  • Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.

Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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