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Weisser Trauermantelsalmler, Gymnocorymbus ternetzi WHITE

Keine Albinoform

Weiße Farbform mit dunklen Augen, nicht lichtempfindlich oder empfindlich

Ideal für Gesellschaftsbecken

Sehr gut mit friedlichen Fischen und Garnelen bei gutem Aufbau kombinierbar

Zeigt schönes Schwarmverhalten

Ab 6 Tieren schwimmt die Gruppe kompakt und synchron im freien Raum

Frisst alles, ist genügsam

Nimmt Flocken, Frostfutter, kleine Lebendnahrung und Granulat problemlos

Weisser Trauermantelsalmler, Gymnocorymbus ternetzi WHITE


Auf einen Blick: Weißer Trauermantelsalmler, Gymnocorymbus ternetzi 'White'
Deutscher Name: Weißer Trauermantelsalmler
Wissenschaftlich: Gymnocorymbus ternetzi 'White'
Synonyme: Weißform des Trauermantelsalmlers, Black Skirt Tetra White Morph
Herkunft: Südamerika (Wildform: Paraguay, Guaporé), Zuchtform aus Aquaristik
Gesellschafts-Aquarium: sehr gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: ca. 22–27 °C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: gerne dicht, mit viel freiem Schwimmraum
Futter: Allesfresser, Flocken, Granulat, Frostfutter, kleine Lebendnahrung
Geschlechts-Unterschiede: Weibchen etwas fülliger, Männchen meist schlanker und beweglicher
Zucht möglich: ja, Freilaicher mit hoher Eizahl und Laichschutz nötig
Maximale Größe: bis zu 5 cm
Liefergröße: ca. 2–3 cm
Mit Zwerggarnelen verträglich: bedingt, nur mit adulten Tieren und dichter Bepflanzung
Im Detail: Weißer Trauermantelsalmler, Gymnocorymbus ternetzi 'White'

Herkunft des Weißen Trauermantelsalmlers (Gymnocorymbus ternetzi 'White')

Der Weiße Trauermantelsalmler ist eine auffällige Zuchtform des bekannten Gymnocorymbus ternetzi. Im Gegensatz zum klassischen Trauermantelsalmler mit dunkler Färbung zeigt diese Variante einen schimmernd weißen Körper mit dezentem Rosastich und klar abgegrenzten Flossen. Wichtig: Es handelt sich nicht um einen Albino – die Tiere besitzen normale, schwarze Augen und sind nicht lichtempfindlich. Die Ursprungsform stammt aus Flüssen Südamerikas, insbesondere aus dem Paraguay-Flusssystem. Die weiße Morphe wurde in der Aquaristik gezielt durch Selektion etabliert und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Weißer Trauermantelsalmler im Gesellschaftsbecken

Gymnocorymbus ternetzi 'White' ist friedlich, lebhaft und gut für ein Gesellschaftsbecken geeignet. Er sollte in Gruppen von mindestens sechs Tieren gepflegt werden, um innerartliches Schwarmverhalten auszuleben. Ideal sind Becken mit Salmlern, kleinen Panzerwelsen, Zwergbuntbarschen oder Garnelen. Trotz der hellen Färbung ist das Verhalten mit dem der Wildform identisch. In der Gruppe zeigt er verspielte Schwimmbewegungen, kurze Reviergesten und beeindruckende Synchronität.

Passende Wasserparameter

Der Weiße Trauermantelsalmler ist robust und anpassungsfähig. Ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5 sowie eine Gesamthärte bis ca. 15 °dGH sind gut geeignet. Die Tiere bevorzugen eine gute Filterung mit geringer bis mittlerer Strömung. Dunkler Bodengrund bringt die Färbung besonders gut zur Geltung.

Haltungstemperatur

Die optimale Haltungstemperatur liegt zwischen 22 und 27 °C. Die Tiere vertragen kurzfristig auch leichten Temperaturabfall, fühlen sich aber bei 24–25 °C dauerhaft am wohlsten. Eine gleichmäßige Temperatur stabilisiert das Verhalten und unterstützt die Färbung.

Die Beckengröße für Gymnocorymbus ternetzi 'White'

Ein Aquarium ab 80 cm Länge bietet ausreichend Platz für eine Gruppe von 8–10 Tieren. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis aus dichter Randbepflanzung und freiem Schwimmraum. Eine dunkle Rückwand und Blattzusätze wie Seemandelbaumblätter wirken beruhigend und bringen Kontrast zur hellen Körperfärbung.

Bepflanzung

Die Tiere lieben strukturierte Becken mit Verstecken und schattigen Zonen. Robuste Pflanzen wie Vallisnerien, Javafarn, Anubias oder Limnophila eignen sich gut. Schwimmpflanzen wie Froschbiss reduzieren die Lichtintensität und fördern sicheres Schwimmverhalten.

Das Futter für Weiße Trauermantelsalmler

Als klassische Allesfresser nehmen die Tiere Flocken, feines Granulat, Frostfutter (z. B. Cyclops, Artemia) und kleine Lebendnahrung wie Daphnien oder Enchyträen. Die Fütterung sollte abwechslungsreich erfolgen. Mehrere kleine Portionen täglich fördern Aktivität und Gruppenverhalten.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind meist etwas rundlicher, besonders im Bauchbereich. Männchen erscheinen schlanker und zeigen häufig ein lebhafteres Balzverhalten. Farblich unterscheiden sich die Geschlechter kaum. Eine eindeutige Geschlechtsbestimmung ist bei adulten Tieren gut möglich.

Die Zucht von Gymnocorymbus ternetzi 'White'

Die Nachzucht gelingt in separaten Zuchtbecken bei weichem, leicht saurem Wasser und feinfiedriger Bepflanzung. Die Tiere sind Freilaicher mit hoher Eizahl, betreiben jedoch keine Brutpflege – Laichschutz ist daher erforderlich. Die Aufzucht gelingt mit feinstem Staubfutter oder Infusorien.

Die Endgröße von Weißen Trauermantelsalmlern

Gymnocorymbus ternetzi 'White' wird bis zu 5 cm lang, bleibt aber oft etwas kleiner. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 4 bis 6 Jahren. Bei Gruppenhaltung und abwechslungsreicher Fütterung zeigt die Art ihr volles Verhalten und bleibt dauerhaft vital.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Haltung mit Zwerggarnelen ist bedingt möglich, wenn diese gut ausgewachsen sind und das Becken ausreichend Struktur aufweist. Junggarnelen können gefressen werden. In bepflanzten Gesellschaftsbecken mit Moos und Verstecken gelingt die Kombination meist gut.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

5. Dezember 2025 12:41

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Wie immer alles bestens

Die Trauermantelsalmler konnten es kaum erwarten, ihr neues Territorium zu erobern

10. September 2024 13:41

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sehr zufrieden

Die Tierchen (Weisser Trauermantelsalmler) kamen am nächsten Tag nach Bestellbestätigung an. Sie sehen gesund und fit aus, wie beschrieben auch noch jung / nicht ausgewachsen. Der Support war auch sehr schnell auf Fragen und Problemlösungen zu sprechen. Hier geht auch ein Lob raus - alles in allem eine einwandfreie Kaufabwicklung.

Fragen zum Artikel

Hallo kann man sie mit Zebrabuntbarschen vergesellschaften ? mfg Chris

Guten Tag
nein, eine Vergesellschaftung von Weißen Trauermantelsalmlern mit Zebrabuntbarschen ist nicht ratsam. Zebrabuntbarsche sind zu aggressiv und würden die friedlichen Salmler bedrängen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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