Liniendornwels, Platydoras costatus, ca. 4,0-5,0 cm
14,99 €*
4 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 1-3 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Liniendornwels, Platydoras costatus, ca. 4,0-5,0 cm
| Deutscher Name: | Liniendornwels |
| Wissenschaftlich: | Platydoras costatus |
| Synonyme: | Silurus costatus; Cataphractus costatus; Doras costatus; (Handel: Gestreifter Raphaelswels) |
| Herkunft: | Nördliches Südamerika (Guayana-Schild: Guyana, Suriname, Franz. Guayana); langsam fließende Schwarzwasser- & Weißwasserbäche mit viel Holz |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet mit mittelgroßen, ruhigen Fischen; dämmerungsaktiv |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart; pH ca. 6,0–7,5; gute Sauerstoffversorgung |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 120 cm |
| Bepflanzung: | Wurzelholz, Höhlen, Laub; robuste Bepflanzung, abgedunkelte Zonen |
| Futter: | omnivor; sinkende Granulate/Tabletten, Frost- & Lebendfutter, gelegentl. Gemüsechips |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich schwer; Weibchen ausgewachsen fülliger |
| Zucht möglich: | im Heim-Aquarium selten; Laich in Verstecken, teils Teich-/Farmzucht |
| Maximale Größe: | bis ca. 22–24 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–10 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert (Jungtiere werden gefressen) |
Herkunft des Liniendornwelses (Platydoras costatus)
Der Liniendornwels stammt vom Guayana-Schild im Norden Südamerikas (u. a. Guyana, Suriname, Französisch-Guayana). Sein Revier: langsam fließende, oft leicht bräunliche Waldbäche, Altarme und Überschwemmungszonen mit weichem Bodensatz, Wurzelwerk, Treibholz und Laubschichten. Die Ufer hängen häufig schattig über, wodurch ein gedämpftes Dämmerlicht entsteht – perfekt für einen nachtaktiven Räuber mit Sinn für Deckung. Tagsüber stecken die Tiere in Höhlen, unter Wurzeln oder zwischen Laub; in der Dämmerung gehen sie auf Beutesuche. Charakteristisch sind die seitlichen, hellen Linien auf dem dunkelbraunen Körper und die kräftig gezähnten Brustflossenstacheln, mit denen sich der Wels bei Gefahr akustisch bemerkbar machen kann („Grunzen/Knurren“) und sich effektiv festklemmt.
Liniendornwels vergesellschaften
Platydoras costatus ist friedlich, robust und ein hervorragender Mitbewohner für mittelgroße, ruhige Arten. Ideal sind Salmler der oberen/mittleren Wasserschichten, größere Bärblinge, friedliche Buntbarsche aus ähnlichen Wasserwerten oder Panzerwelse/Flossensauger als Nachbarn. Zu kleine Fische und Wirbellose werden nachts als Snack betrachtet; hektische Flossenzupfer sind ungeeignet. Der Wels lebt gern im kleinen Trupp (2–5 Tiere) – dann sind Interaktionen zu beobachten, ohne dass es eng wird. Wichtig: ausreichend Rückzugsplätze und „Parkbuchten“, damit rangniedere Tiere ihre Ruhe finden.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit pH 6,0–7,5 und sehr guter Sauerstoffversorgung ist ideal. Ein leichter Bernsteinfarbton durch Laub/Erlenzäpfchen kommt dem Naturhabitat nahe und beruhigt das Verhalten. Filtern Sie eher großvolumig und strömungsarm: Der Bodengrund soll ruhig bleiben, während die Wasserqualität stabil hoch ist. Regelmäßige Wasserwechsel (wöchentlich 30–50 %) halten Nitrat niedrig und die Tiere vital.
Haltungstemperatur
Der Liniendornwels liebt 24–28 °C. In diesem Bereich frisst er zuverlässig, zeigt nächtliche Aktivität und entwickelt eine satte Färbung. Kurzfristige Abweichungen nach unten sind unkritisch, dauerhaft hohe Temperaturen > 29 °C sollten vermieden werden – Sauerstoff sinkt, Stress steigt.
Die Beckengröße für Platydoras costatus
Für ausgewachsene Tiere empfehlen wir ab 120 cm Beckenlänge. Entscheidend ist die Struktur: mehrere Höhlen (Steinaufbauten, Korkröhren, Wurzelunterstände), dicke Laubschicht, grober Sand/feiner Kies und viel Holz. Abgedunkelte Bereiche (Schwimmpflanzen, Schattenzonen) fördern natürlicheres Verhalten. Planen Sie den Bodengrund so, dass kein Deko-Element einstürzt – die Tiere „graben“ gerne nach Spalten.
Bepflanzung
Robuste Arten wie Anubias, Microsorum (Javafarn) oder Bucephalandra werden auf Wurzeln/Steinen aufgebunden und überstehen nächtliche Ausflüge problemlos. Feinfiedrige Stängelpflanzen können in geschützten Zonen gesetzt werden, stehen aber nicht im Fokus. Wichtiger sind Deckung und Revierstruktur durch Holz und Laub – das Aquarium darf gern „waldig“ wirken.
Das Futter für Liniendornwelse
In der Natur frisst der Liniendornwels Würmer, Insektenlarven, Kleinkrebse – im Aquarium nimmt er alles Sinkende: hochwertige Tabletten/Granulate, Frostfutter (Mückenlarven, Krill, Artemia, Muschelfleisch) und Lebendfutter. Pflanzliche Beikost (Spirulina-Chips, Zucchini-Scheiben) wird zur Ergänzung akzeptiert. Füttern Sie bevorzugt nach dem Ausschalten der Beleuchtung in kleinen Portionen an verschiedenen Stellen – so kommt jeder Fisch zum Zug, ohne den Bodengrund zu überlasten.
Geschlechtsunterschiede
Äußere Unterschiede sind subtil. Ausgewachsene Weibchen wirken insgesamt fülliger und etwas breiter im Bauchbereich, Männchen bleiben schlanker. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist schwierig und meist erst im Vergleich mehrerer Tiere möglich.
Die Zucht von Platydoras costatus
Nachzuchten im Heimaquarium sind selten. In Farmen/Teichen wird die Art gelegentlich nachgezogen (teils hormonell unterstützt). Es wird in geschützten Hohlräumen abgelaicht; die Brutpflege ist gering ausgeprägt. Wer es versuchen möchte, bietet große Becken mit warmem, sehr sauberem Wasser, viele Höhlen, reichlich Lebendfutter zur Konditionierung und dämpft die Beleuchtung. Freischwimmende Larven werden zunächst mit sehr feinem Frost-/Lebendfutter versorgt.
Die Endgröße von Liniendornwelsen
Im Aquarium erreichen Liniendornwelse 22–24 cm und können bei guter Pflege 10 Jahre und älter werden. Mit zunehmender Größe wächst der Bedarf an Struktur und Verstecken – ein „aufgeräumter“ Bodengrund ohne Deckung macht die Fische scheu und unsichtbar.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für Garnelenbecken nicht geeignet. Adulte Zwerggarnelen werden gelegentlich ignoriert, Nachwuchs gilt aber als Zusatzfutter. Wer Wert auf Garnelenzucht legt, trennt die Besatzungen konsequent.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.