Black Molly Lyra, Poecilia sphenops
| Anzahl | Stückpreis |
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| 1 bis 4 |
4,99 €*
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| 5 bis 9 |
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| 10 bis 14 |
4,69 €*
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| Ab 15 |
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Black Molly Lyra, Poecilia sphenops
| Deutscher Name: | Black Molly Lyra |
| Wissenschaftlich: | Poecilia sphenops |
| Synonyme: | Lyra Molly Schwarz, Black Lyretail Molly, Spitzmaul-Molly (Veraltet) |
| Herkunft: | Zuchtform, Ursprung Mittelamerika (Mexiko bis Kolumbien) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | hart, pH 7,2–8,5 |
| Temperatur: | 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm |
| Bepflanzung: | dicht, mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | Allesfresser mit pflanzlichem Schwerpunkt, auch Algenbeläge |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kleiner, mit Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, lebendgebärend |
| Maximale Größe: | bis 8 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | meist problemlos |
Herkunft des Black Molly Lyra (Poecilia sphenops)
Der Black Molly Lyra ist eine elegante Zuchtform des bekannten Spitzmaul-Mollys und stammt ursprünglich von Wildformen aus Mittelamerika ab. In Flüssen und küstennahen Brackwasserzonen beheimatet, wurde er über Jahrzehnte hinweg selektiv weitergezüchtet. Die Variante "Lyra" zeichnet sich durch ihre auffällig verlängerten Flossen aus, besonders die sichelförmige Schwanzflosse fällt dabei ins Auge. Das vollständig schwarze Schuppenkleid unterstreicht die grazile Erscheinung. Diese lebendgebärende Zahnkarpfenart erfreut sich großer Beliebtheit und wird seit vielen Jahren erfolgreich im Aquarium gehalten.
Black Molly Lyra im Gesellschaftsbecken
Die Art gilt als sehr friedlich und eignet sich hervorragend für die Vergesellschaftung mit anderen ruhigen bis lebhaften Zierfischen wie Platys, Schwertträgern, Panzerwelsen oder Guppys. Aufgrund ihrer aktiven Schwimmweise benötigen Black Mollys ausreichend Platz und strukturierte Beckenbereiche. Besonders sinnvoll ist die Haltung in kleinen Gruppen mit einem leichten Weibchenüberschuss.
Passende Wasserparameter
Black Mollys bevorzugen hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,2 und 8,5. Der Zusatz von etwas Meersalz (bis zu 1 Teelöffel pro 10 Liter) ist optional, kann aber die Schleimhaut schützen und das Wohlbefinden verbessern – vor allem bei Umstellungen oder leichten Hautproblemen. Wichtig ist eine stabile Wasserqualität und ein geringer Nitratwert.
Haltungstemperatur
Eine Temperatur von 24 bis 28 °C ist ideal. Temperaturen unterhalb von 22 °C sollten möglichst vermieden werden, da Black Mollys empfindlich auf Kälte und Temperaturschwankungen reagieren können. Eine konstante Wärme fördert Aktivität und Stoffwechsel.
Die Beckengröße für Poecilia sphenops
Für eine Gruppe Black Mollys empfiehlt sich ein Aquarium ab 100 cm Länge. Wichtig sind eine gute Schwimmzone, freier Bodengrund sowie bepflanzte Randbereiche. Ein leichter Oberflächenstrom hilft, die Sauerstoffversorgung zu verbessern, ohne die Tiere zu sehr zu belasten.
Bepflanzung
Das Becken sollte abwechslungsreich bepflanzt sein, etwa mit Vallisnerien, Hornkraut oder Wasserpest. Schwimmpflanzen wie Muschelblumen dämpfen das Licht und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Gleichzeitig muss genügend freier Raum zum Schwimmen erhalten bleiben.
Das Futter für Black Molly Lyra
Als Allesfresser mit Vorliebe für pflanzliche Kost nehmen Black Mollys gerne Algenbeläge, Spirulina, Gemüsechips oder überbrühten Spinat auf. Zusätzlich sollte hochwertiges Trockenfutter sowie Frostfutter (z. B. Artemia, Cyclops) angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung stärkt die Farben und unterstützt die Gesundheit.
Geschlechtsunterschiede
Die Männchen bleiben meist kleiner und besitzen ein Gonopodium – ein umgewandeltes Begattungsorgan anstelle der Afterflosse. Weibchen sind fülliger und tragen häufig schon deutlich sichtbare Jungtiere im Bauch. Lyra-Männchen können je nach Zuchtlinie deutlich schlanker und filigraner erscheinen.
Die Zucht von Poecilia sphenops
Als lebendgebärende Zahnkarpfen bringen weibliche Black Mollys nach etwa 4 bis 6 Wochen Trächtigkeit voll entwickelte Jungtiere zur Welt. Die Nachzucht gelingt meist problemlos im Gesellschaftsbecken, sofern ausreichend Pflanzen und feine Verstecke vorhanden sind. Will man viele Jungtiere aufziehen, empfiehlt sich ein separates Aufzuchtbecken.
Die Endgröße von Black Molly Lyra
Black Mollys erreichen je nach Geschlecht und Zuchtlinie eine Größe von bis zu 8 cm. Weibchen werden meist größer und kräftiger als die schlankeren Männchen. Lyra-Varianten erscheinen oft etwas gestreckter. Die Lebenserwartung liegt bei 3 bis 5 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
In bepflanzten Aquarien mit guter Struktur sind Black Mollys in der Regel gut mit Zwerggarnelen vergesellschaftbar. Adulte Garnelen werden ignoriert, Jungtiere können jedoch gefressen werden. Bei ausreichend Versteckplätzen ist ein stabiler Garnelenbestand möglich.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.