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Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch, Microgeophagus altispinosa

Friedlich und gruppentauglich

Verträgt sich gut mit Salmlern, Welsen und anderen ruhigen Beckenbewohnern

Leuchtende Farben zur Balzzeit

Zeigt zur Fortpflanzung kräftige Körperfarben und auffälliges Balzverhalten

Robust und pflegeleicht

Verzeiht kleinere Schwankungen und eignet sich auch für Aquaristik-Einsteiger

Nimmt Frost- und Lebendfutter

Frisst Cyclops, Artemia, feines Granulat und zeigt hohe Futterakzeptanz

Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch, Microgeophagus altispinosa


Auf einen Blick: Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch, Microgeophagus altispinosus
Deutscher Name: Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch
Wissenschaftlich: Microgeophagus altispinosus
Synonyme: Bolivianischer Ramirezi, Altispinosa Cichlid, Mikrogeophagus altispinosus
Herkunft: Bolivien, Brasilien – Río Mamoré und Río Guaporé Einzugsgebiet
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: ca. 24–28 °C
Beckengröße: ab 80 cm, mit Sandboden und Struktur
Bepflanzung: dicht bepflanzt, viele Verstecke und Wurzeln
Futter: Kleines Frostfutter, Lebendfutter, feines Granulat
Geschlechts-Unterschiede: Männchen meist größer, mit spitz ausgezogenen Flossen
Zucht möglich: ja, intensive Brutpflege durch beide Eltern
Maximale Größe: bis 8 cm, im Aquarium meist etwas kleiner
Liefergröße: ca. 3–5 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, nur mit großen Arten
Im Detail: Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch, Microgeophagus altispinosus

Herkunft des Bolivianischen Schmetterlingsbuntbarschs (Microgeophagus altispinosus)

Der Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsch (Microgeophagus altispinosus) stammt aus dem südlichen Amazonasgebiet, insbesondere aus dem Einzugsbereich des Río Mamoré und Río Guaporé in Bolivien und Brasilien. Dort besiedelt er ruhige, flache Uferzonen mit feinem Bodengrund, Laubansammlungen und dichter Randvegetation. Im Gegensatz zum etwas bekannteren Mikrogeophagus ramirezi ist M. altispinosus robuster, weniger empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und einfacher in der Haltung. Seine friedliche Art, das interessante Brutverhalten und die ruhige Schwimmweise machen ihn zu einem beliebten Aquarienfisch.

Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch vergesellschaften

Die Art gilt als ausgesprochen friedlich und lässt sich problemlos mit anderen ruhigen südamerikanischen Fischen wie kleinen Salmlern, Panzerwelsen oder Otocinclus-Arten vergesellschaften. Auch bei mehreren Paaren in ausreichend großen Aquarien funktioniert die Haltung, sofern genügend Revierstrukturen vorhanden sind. Wichtig sind ein ruhiges Umfeld, keine aggressiven Mitbewohner und viele Verstecke. Jungfische zeigen kaum Revierverhalten und wachsen gut in Gruppen auf.

Passende Wasserparameter

M. altispinosus bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine stabile Temperatur zwischen 24 und 28 °C ist ideal. Leichte Filterströmung, regelmäßige Wasserwechsel und Laubzugaben unterstützen ein stabiles, leicht saures Milieu. Huminstoffe und Wurzeln fördern das Wohlbefinden und die Farbenpracht.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 25 und 28 °C. Kurzfristig werden auch niedrigere Werte um 22 °C toleriert, was die Art robuster macht als andere Zwergbuntbarsche. Für die Zucht empfiehlt sich eine konstante Temperatur im oberen Bereich.

Die Beckengröße für Microgeophagus altispinosus

Für ein Paar oder eine kleine Gruppe reicht ein Aquarium ab 80 cm Länge mit feinem Sandboden, Wurzeln, Laub und dichter Bepflanzung. Die Tiere gründeln gerne im Substrat und benötigen Sichtschutz durch Pflanzen oder Steinaufbauten. Die Einrichtung sollte mehrere Revierplätze mit Rückzugsbereichen enthalten, besonders bei Gruppenhaltung. Freie Sandflächen für Balz und Eiablage sind vorteilhaft.

Bepflanzung

Die Art profitiert von einer dichten Bepflanzung mit feinfiedrigen Arten und aufgebundenen Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Bucephalandra. Auch Schwimmpflanzen sind geeignet, um das Licht zu dämpfen. Bodennahes Falllaub schafft zusätzliche Deckung und trägt zur natürlichen Wasserchemie bei.

Das Futter für Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche

Die Fütterung ist unkompliziert: Frostfutter wie Cyclops, Artemia oder Mückenlarven wird gerne angenommen, ebenso feines Lebendfutter und hochwertiges Mikrogranulat. Auch Flockenfutter wird gefressen. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Farbgebung und Fortpflanzung.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind etwas größer als Weibchen, zeigen spitz ausgezogene Rücken- und Afterflossen sowie insgesamt kräftigere Körperformen. Weibchen sind rundlicher, kompakter und besonders zur Laichzeit intensiver gefärbt. Die Geschlechtsunterscheidung ist meist ab 4 cm Körpergröße möglich.

Die Zucht von Microgeophagus altispinosus

Die Zucht gelingt bei harmonierenden Paaren problemlos. Das Brutpaar wählt eine freie Stelle oder einen flachen Stein zur Eiablage, betreibt eine sehr intensive Brutpflege und verteidigt das Revier. Nach dem Schlupf werden die Larven mehrfach umgesetzt, später führen die Eltern die Jungfische durchs Aquarium. Artemia-Nauplien und Staubfutter sind für die Aufzucht geeignet.

Die Endgröße von Bolivianischen Schmetterlingsbuntbarschen

Männchen erreichen im Aquarium eine Länge von bis zu 8 cm, Weibchen bleiben etwas kleiner. Bei guter Pflege und stabiler Wasserqualität kann die Art ein Alter von 5 bis 7 Jahren erreichen. Ihre robuste Konstitution, das friedliche Verhalten und das eindrucksvolle Brutverhalten machen sie auch für Einsteiger sehr interessant.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Haltung mit adulten Zwerggarnelen ist unter bestimmten Bedingungen möglich, sofern ausreichend Rückzugszonen bestehen. Junggarnelen werden gefressen, adulte Tiere können sich aber in einem gut strukturierten Becken behaupten. Eine Vergesellschaftung mit Amanogarnelen ist unproblematisch.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

7. Oktober 2026 15:11

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöne Fische. Alles super

Fische lebend angekommen. Gute Qualität. Gut verpackt. Wie immer bei interaquaristik

13. März 2026 13:46

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Gesund und lebhaft

Die Fische kamen sehr gut (einzeln) verpackt an und schwimmen jetzt seit ein paar Tagen herum und erkunden das Becken. Tolle Tiere und augenscheinlich in bester Verfassung!

31. Oktober 2024 19:51

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Super schöne Fische!

Super schöne Fische! Gesunde, agile Fische!

Fragen zum Artikel

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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