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Black-Tiger-Blaubarsch, Dario tigris

Auffällige Zeichnung

Tigerartige Muster mit klaren Rotakzenten sorgen für starke visuelle Präsenz

Kompakte Körpergröße

Sehr kleine Endgröße erlaubt detailreiche Aquariengestaltung auch auf wenig Raum

Feine Beobachtungsmomente

Zurückhaltende Präsenz lenkt den Blick auf Details von Farbe, Bewegung & Gestik

Besonderer Charakter

Ungewöhnliche Blaubarschform für Liebhaber hübscher, individueller Arten

Black-Tiger-Blaubarsch, Dario tigris


Auf einen Blick: Black-Tiger-Blaubarsch, Dario tigris
Deutscher Name: Black-Tiger-Blaubarsch
Wissenschaftlich: Dario tigris Britz, Kullander & Rüber, 2022
Synonyme: Black Tiger, Black Tiger Badis, Black Tiger Dario; früher gehandelt als Dario hysginon „Black Tiger“
Herkunft: Nord-Myanmar (Kachin-Staat, Einzugsgebiet des Irrawaddy)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet, am besten Artbecken
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 – 7,5
Temperatur: ca. 20 – 25 °C
Beckengröße: ab 40 cm Kantenlänge
Bepflanzung: dicht, strukturiert, mit Rückzugszonen
Futter: feines Lebend- und Frostfutter, Trockenfutter wird oft nicht angenommen
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer, farbiger, mit verlängerten Flossen
Zucht möglich: Ja, Substratlaicher, Männchen bewacht Revier und Gelege
Maximale Größe: ca. 2 – 2,5 cm
Liefergröße: ca. 1 – 1,5 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, Garnelennachwuchs wird gefressen
Im Detail: Black-Tiger-Blaubarsch, Dario tigris

Herkunft des Black-Tiger-Blaubarschs (Dario tigris)

Der Black-Tiger-Blaubarsch (Dario tigris) gehört zur Familie der Badidae und stammt aus dem Norden Myanmars. Die Art wurde erst 2022 von Ralf Britz, Sven Kullander und Lukas Rüber wissenschaftlich beschrieben. Zuvor war sie schon einige Jahre unter dem Namen „Black Tiger“ im Handel und wurde dabei als Farbform einer nahe verwandten Dario-Art geführt. Genetische Untersuchungen, Unterschiede in Färbung und Körperbau (im Mittel weniger Rückenflossenstacheln und Wirbel) sowie die Beobachtung, dass sich beide Formen im Aquarium nicht miteinander verpaaren, belegen jedoch eine eigenständige Art. Der Fundort der Typusexemplare ist ein kleiner Bach südlich von Mogaung im Kachin-Staat, im Einzugsgebiet des Irrawaddy. Genaue Angaben zum Lebensraum liegen bislang kaum vor; verwandte Arten bewohnen flache, ruhig fließende und pflanzenreiche Bereiche kleiner Gewässer mit weichem Bodengrund und viel Deckung. Seinen Namen verdankt der Fisch seiner auffälligen Zeichnung: Über den dunklen Körper ziehen sich acht gerade, senkrechte Querbinden. Bei den Männchen sind die ersten beiden Binden aschgrau bis silbrig, die übrigen leuchten orangerot. Kopf und Nacken tragen zusätzlich kleine schwarze Punkte, die in drei bis vier unregelmäßigen Reihen angeordnet sind. Der wissenschaftliche Artname tigris bezieht sich auf diese Tigerstreifung. In Ruhe und Wohlbefinden zeigen die Männchen ihre volle Farbenpracht, bei Stress oder Schreck werden die Tiere deutlich blasser. Mit seinem ruhigen, beobachtenden Wesen ist der Black-Tiger-Blaubarsch ein echter Charakterfisch für Liebhaber detailreicher Kleinaquarien.

Black-Tiger-Blaubarsch vergesellschaften

Die Vergesellschaftung des Black-Tiger-Blaubarschs ist nur eingeschränkt empfehlenswert. Als langsamer, zurückhaltender Fresser ist er gegenüber lebhaften Fischen ein schwacher Nahrungskonkurrent und wird schnell verdrängt. Am besten gedeiht er im Artbecken. In ruhigen Aquarien mit sehr friedlichen, kleinbleibenden Mitbewohnern kann eine Gemeinschaft funktionieren, sofern genügend Rückzugsorte vorhanden sind und das Futter sicher bei den Blaubarschen ankommt. Innerartlich bilden Männchen Reviere und können sich – besonders in kleinen Becken und zur Laichzeit – gegenseitig bedrängen. Bewährt hat sich die Haltung als Paar oder als Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen. In größeren, gut strukturierten Becken mit unterbrochenen Sichtlinien ist auch mehr als ein Männchen möglich.

Passende Wasserparameter

Black-Tiger-Blaubarsche bevorzugen weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert zwischen etwa 6,5 und 7,5. Wichtiger als exakte Werte ist eine stabile, saubere Wasserqualität, denn die kleinen Fische reagieren empfindlich auf erhöhte Nitratwerte und starke Schwankungen der Wasserchemie. Ein gut eingefahrenes Aquarium, eine sanfte Filterung ohne starke Strömung und regelmäßige Teilwasserwechsel tragen maßgeblich zum Wohlbefinden und zur Farbentwicklung bei.

Haltungstemperatur

Da die Art aus dem Norden Myanmars stammt, sollte sie nicht zu warm gehalten werden. Ein Temperaturbereich von etwa 20 bis 25 °C hat sich bewährt; kurzzeitig etwas kühlere Werte werden vertragen. Eine leichte jahreszeitliche Absenkung im Winter entspricht den natürlichen Verhältnissen und kann die Fortpflanzungsbereitschaft im Frühjahr fördern. Plötzliche, starke Temperaturschwankungen sollten dagegen vermieden werden, da sie Stress verursachen.

Die Beckengröße für Dario tigris

Bereits Aquarien ab etwa 40 cm Kantenlänge eignen sich für die Haltung dieser winzigen Art, sofern sie gut strukturiert sind. Entscheidend ist weniger das Volumen als die Einrichtung: Wurzeln, feines Astwerk, Laubschichten und kleine Höhlen schaffen Reviergrenzen und Sicherheitszonen. Ein feiner Sandboden unterstützt das natürliche Verhalten und ermöglicht eine naturnahe Gestaltung. Dichte Randbereiche und ruhige Zonen sind wichtiger als große freie Schwimmflächen.

Bepflanzung

Eine dichte, strukturierte Bepflanzung ist für den Black-Tiger-Blaubarsch essenziell. Feingliedrige Pflanzen, Moose sowie Aufsitzerpflanzen wie Javafarn oder Anubias auf Wurzeln bieten Deckung und reduzieren Stress. Pflanzenkombinationen, die schattige Bereiche erzeugen, imitieren den natürlichen Lebensraum. Schwimmpflanzen dämpfen zusätzlich das Licht und lassen die Farben der Tiere besonders intensiv wirken. Moospolster werden außerdem gern als Laichplatz genutzt.

Das Futter für Black-Tiger-Blaubarsche

Der Black-Tiger-Blaubarsch ist ein Mikroräuber und ernährt sich carnivor. Er bevorzugt feines Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops, junge Daphnien, Grindalwürmer oder Mikrowürmer; feines Frostfutter wird von den meisten Tieren ebenfalls angenommen. Rote Mückenlarven sollten nur sparsam gereicht werden. Trockenfutter wie zerriebene Flocken oder Mikrogranulat wird häufig verweigert und eignet sich höchstens als Ergänzung. Mehrere kleine Fütterungen am Tag entsprechen dem natürlichen Fressverhalten. Da Frostfutterreste kleine Becken schnell belasten, sollte nur so viel gefüttert werden, wie sofort gefressen wird.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Männchen sind etwas größer, deutlich farbintensiver und entwickeln verlängerte Rücken-, After- und Bauchflossen. Ihre orangeroten Querbinden kommen besonders bei der Balz und zur Revierabgrenzung eindrucksvoll zur Geltung. Weibchen bleiben kleiner, sind blasser gefärbt und tragen ebenfalls das schwarze Punktmuster an Kopf und Nacken. Bei Jungtieren sind die Geschlechter noch nicht sicher zu unterscheiden; die Unterschiede entwickeln sich erst mit zunehmendem Alter.

Die Zucht von Dario tigris

Die Zucht ist im Aquarium möglich, erfordert jedoch Ruhe, Struktur und passendes Lebendfutter. Das Männchen besetzt ein kleines Revier und wirbt dort um das Weibchen. Die Eier werden an geschützten Stellen abgelegt, etwa an der Unterseite von Blättern, in Moospolstern oder an der Decke kleiner Höhlen. Anschließend vertreibt das Männchen das Weibchen und bewacht Gelege und Revier allein. Die Larven schlüpfen nach wenigen Tagen und benötigen sehr feine Erstnahrung wie Infusorien, später Mikrowürmer und frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Wer viele Jungfische aufziehen möchte, sollte die Elterntiere oder das Gelege separieren. Wie andere Dario-Arten laichen die Tiere bevorzugt in der warmen Jahreszeit.

Die Endgröße von Black-Tiger-Blaubarschen

Mit einer Gesamtlänge von nur etwa 2 bis 2,5 cm zählt der Black-Tiger-Blaubarsch zu den kleinsten Vertretern seiner Familie; in der Erstbeschreibung wird eine Standardlänge von knapp über 2 cm genannt. Zur Lebenserwartung gibt es für diese junge Art noch kaum gesicherte Angaben; bei verwandten Dario-Arten werden meist zwei bis drei Jahre genannt. In ruhigen, gut gepflegten Aquarien zeigen die Tiere über lange Zeit ein stabiles Verhalten und ihre volle Farbenpracht.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Erwachsene Zwerggarnelen werden von dem winzigen Blaubarsch in der Regel nicht behelligt, Garnelennachwuchs gehört jedoch zu seinem Beutespektrum und wird gezielt gefressen. Für Becken, in denen Garnelen gezüchtet werden sollen, ist die Art daher nicht geeignet. In dicht bewachsenen Aquarien mit vielen Moospolstern kann ein Teil des Garnelennachwuchses überleben; umgekehrt sorgen junge Garnelen für eine willkommene natürliche Futterquelle.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

4 von 4 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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4 Bewertungen

7. Oktober 2026 15:03

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Super super

Fische lebend angekommen. Gute Qualität. Gut verpackt. Wie immer bei interaquaristik

28. April 2026 18:09

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Nachträgliche Bewertung sechs Sterne Bewertung

Ich bin mir sehr sicher, bei Ihnen vor ca. 2-3 Jahren ebendiese Dario hysginon "Black Tiger" erworben zu haben. Wenn ich mir heute den Familientrupp ansehe ... mindestens 10 members of the Indian Black Tiger ... Meinen herzlichen Dank dafür nachträglich. Den bestellten 5 NEMO-Erbsen (ปลาปักเป้าแคระ/Pla Pak Pao Khrae/Zwergzielmundfisch) scheint es im Bundesland NRW weiterhin gut zu gehen. *Hinweis an Kinder: Vorsicht!!! Giftig!!!* Ich jedenfalls freue mich auf Ihr Paket *NEMO* morgen in der Früh. Danke im Voraus! TIA

5. Juli 2025 14:37

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöne muntere Gesellen

Die vier Zwerge kamen super verpackt fit und munter hier an. Das einzige „Manko“ das einer nur ein Auge hat was mich aber nicht stört. Das Preis Leistungs Verhältnis ist top. Gerne wieder

11. Mai 2025 17:44

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schön aber ruhig !

Diese Barsche sehen sehr gut aus! Sie verbringen viel Zeit in ihrem Unterstand und sind so nicht ganz so oft zu beobachten! Der Transport war wie immer einwandfrei!

Fragen zum Artikel

Guten Tag, ich habe ein 112 Liter Aquarium mir Zwerggarnelen und Perhuhnbärblingen (14 Stück+Nachwuchs) und würde gerne 6 von den hübschen "Black Tigern" dazu wählen. Im schlimmsten Falle würden das ja 6 Männchen werden, wäre das dann trotzdem möglich? Das Becken ist sehr dicht bepflanzt aber es ist nicht auszuschließen dass die Reviere sich dann "kreuzen". Viele Grüße Carsten

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Frage.

Sechs Männchen würde ich für Ihr Becken nicht bedenkenlos empfehlen: Mehrere können zusammenleben, brauchen aber jeweils ein eigenes Revier mit Sichtschutz. Dichte Bepflanzung allein verhindert keine dauernden Auseinandersetzungen; entscheidend sind die Grundfläche und getrennte Rückzugsbereiche. Perlhuhnbärblinge kommen als Mitbewohner infrage, eine sichere Verträglichkeit ist aber nicht zugesagt. Bei Ihren Zwerggarnelen ist besonders der Nachwuchs gefährdet. Einen Geschlechterwunsch können Sie im Bemerkungsfeld der Bestellung hinterlassen; garantieren können wir ihn nicht.

Guten Tag, ich habe eine Frage zu den Fischen „Blauer Rotfußbarsch“, Dario hysginon „Black Tiger“: Werden sie paarweise (Männchen und Weibchen) verkauft? Wenn ich 2 Stück auswähle, erhalte ich dann beim Kauf ein Paar? Vielen Dank für die schnelle Antwort und viele Grüße Jowita

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Dario hysginon „Black Tiger“ werden bei uns stückweise angeboten. Eine Geschlechterauswahl ist leider nicht möglich. Wenn Sie zwei Tiere bestellen, können wir daher nicht garantieren, dass Sie ein Männchen und ein Weibchen erhalten.
Viele Grüße
Ihr Interaquaristik-Team

Bekommt man ein Pärchen von diesen Fischen oder Zufallstreffer

Hier erhält man Zufallstreffer, wenn sie nicht paarweise bestellt werden können oder im Text paarweise Lieferung angegeben ist.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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