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Achtbindenbuntbarsch, Rocio octofasciata

Intensive Brutpflege im Paar

Beide Eltern bewachen das Gelege und führen aktiv die Jungfische durchs Revier

Kraftvoll und farbintensiv

Blau schimmernde Punkte auf dunklem Grund machen ihn zum Blickfang im Becken

Unkomplizierter Allesfresser

Frisst Frost- und Lebendfutter sowie hochwertiges Granulat mit Pflanzenanteil

Bis zu 25 cm groß

Beeindruckende Endgröße bei guter Pflege, Lebenserwartung bis zu zehn Jahre

Achtbindenbuntbarsch, Rocio octofasciata


Auf einen Blick: Achtbindenbuntbarsch, Rocio octofasciata
Deutscher Name: Achtbindenbuntbarsch
Wissenschaftlich: Rocio octofasciata
Synonyme: Jack Dempsey, Heros octofasciatus (veraltet), Cichlasoma octofasciatum (veraltet)
Herkunft: Mittelamerika: Mexiko, Honduras, Guatemala – langsam fließende Gewässer
Gesellschafts-Aquarium: nicht geeignet
Wasserwerte: mittelhart bis hart, pH 6,8–8,0
Temperatur: ca. 24–30 °C
Beckengröße: ab 150 cm, mit Struktur, Sandboden und starker Filterung
Bepflanzung: nur robuste Arten oder bepflanzungsfreie Einrichtung
Futter: omnivor, Frostfutter, Lebendfutter, Cichliden-Granulat
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer, mit verlängerten Flossen und kräftigerem Kopf
Zucht möglich: ja, mit intensiver Brutpflege
Maximale Größe: bis 25 cm, im Aquarium meist etwas kleiner
Liefergröße: ca. 2-4 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht geeignet
Im Detail: Achtbindenbuntbarsch, Rocio octofasciata

Herkunft des Achtbindenbuntbarschs (Rocio octofasciata)

Der Achtbindenbuntbarsch (Rocio octofasciata), auch bekannt als Jack Dempsey, stammt aus Mittelamerika und bewohnt dort langsam fließende Flüsse, Teiche und Überschwemmungsgebiete in Mexiko, Honduras und Guatemala. Die natürlichen Lebensräume zeichnen sich durch warmes, meist hartes Wasser, schlammige Böden und dichte Ufervegetation aus. Die Art wurde nach dem US-amerikanischen Boxer Jack Dempsey benannt – eine Anspielung auf das kämpferische Temperament und die markante Erscheinung der Männchen. Die Färbung reicht bei der hier angebotenen Naturform von dunkelbraun mit schimmernden blauen Punkten bis hin zu intensiven Farbzuchten. Besonders bekannt ist auch die Blaue-Variante, eine intensiv leuchtende Zuchtform die sie ebenfalls bei uns erhalten.

Achtbindenbuntbarsch vergesellschaften

Rocio octofasciata ist kein typischer Gesellschaftsfisch. Die Tiere sind stark revierbildend, durchsetzungsfähig und neigen insbesondere während der Fortpflanzungszeit zu aggressivem Verhalten. Eine Vergesellschaftung ist allenfalls mit ähnlich robusten, großwüchsigen Buntbarschen möglich – bei ausreichend Platz, Sichtschutz und Erfahrung. Kleinere oder friedlichere Arten sind ungeeignet. Am besten eignet sich eine Paarhaltung oder Einzelhaltung in entsprechend dimensionierten Aquarien.

Passende Wasserparameter

Achtbindenbuntbarsche bevorzugen mittelhartes bis hartes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 6,8 bis 8,0. Eine Temperatur von 24 bis 30 °C wird gut vertragen, wobei die oberen Bereiche vor allem zur Zucht empfehlenswert sind. Die Filterung sollte leistungsstark sein, da die Tiere viel Detritus aufwirbeln und zur Wasserbelastung beitragen. Regelmäßige Teilwasserwechsel sind essenziell.

Haltungstemperatur

Die optimale Temperatur für Rocio octofasciata liegt zwischen 26 und 30 °C. Niedrigere Werte werden kurzfristig toleriert, sollten aber nicht auf Dauer gehalten werden. Für Zuchtansätze empfiehlt sich eine konstante Temperatur von etwa 28 °C.

Die Beckengröße für Rocio octofasciata

Für ein Paar wird ein Aquarium ab 150 cm Länge empfohlen. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, da die Tiere gerne graben und Strukturen umgestalten. Große Steine, Wurzeln und stabile Höhlen dienen als Rückzugs- und Laichplätze. Da Pflanzen häufig ausgerissen oder zerstört werden, ist entweder auf robuste Arten zurückzugreifen oder auf eine rein strukturelle Einrichtung zu setzen.

Bepflanzung

Die Bepflanzung gestaltet sich schwierig, da Achtbindenbuntbarsche intensiv graben und gerne Pflanzen herausreißen. In ausreichend großen Becken können gut befestigte Anubias oder Javafarn auf Wurzeln und Steinen eingesetzt werden. Alternativ bietet sich eine bepflanzungsfreie Einrichtung mit Verstecken, Höhlen und Sichtbarrieren an.

Das Futter für Achtbindenbuntbarsche

Rocio octofasciata ist ein gefräßiger, aber unkomplizierter Allesfresser. Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Krill oder Garnelenstücke werden ebenso gerne gefressen wie hochwertige Cichliden-Sticks oder Granulate. Auch pflanzliche Anteile wie Spirulina oder Gemüsechips können ergänzend gefüttert werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Farbintensität und Vitalität.

Geschlechtsunterschiede

Männchen werden größer als Weibchen, haben längere Flossenstrahlen und eine ausgeprägtere Kopfform. Weibchen bleiben kleiner und zeigen oft eine kontrastreichere Fleckung in der Körpermitte. Während der Brutpflege färben sich Weibchen häufig dunkler und zeigen ein auffälligeres Verhalten.

Die Zucht von Rocio octofasciata

Die Zucht gelingt bei harmonierenden Paaren gut. Das Brutpaar legt die Eier meist auf flache Steine oder Gruben und betreibt eine sehr intensive Brutpflege. Beide Elternteile bewachen Eier und Larven, führen später die Jungfische aktiv durchs Revier und verteidigen diese vehement gegen Störungen. Während dieser Zeit ist das Aggressionsverhalten stark ausgeprägt. Die Aufzucht gelingt mit Artemia-Nauplien und feinem Staubfutter problemlos.

Die Endgröße von Achtbindenbuntbarschen

Männliche Tiere erreichen unter Aquarienbedingungen Größen von bis zu 25 cm, Weibchen bleiben meist unter 20 cm. Bei guter Haltung und stabilen Bedingungen können die Tiere ein Alter von 8 bis 10 Jahren erreichen. Ihr auffälliges Verhalten, die kräftige Körperform und die intensive Färbung machen sie zu einem faszinierenden, aber anspruchsvollen Pflegling für erfahrene Halter.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Haltung mit Garnelen ist ausgeschlossen. Diese werden ohne Ausnahme als Beute angesehen und sofort gefressen. Auch größere Garnelenarten sind nicht sicher. Die Art eignet sich ausschließlich für Cichlidenbecken mit passenden Mitbewohnern oder für die Einzelhaltung.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

2. November 2024 10:55

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Alles passt

Ich habe drei Rocio octofasciata bestellt. Alle Tiere kamen gesund an. Haben am nächsten Tag direkt gefressen. Größenangabe kommt hin.

Fragen zum Artikel

Wenn ich zwei tiere bestelle könnte ich dann ein pärchen bekommen gruß hella

Guten Tag,
Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir bei diesen Tieren keine Geschlechterauswahl anbieten.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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