Ich habe Pinselalgen, die ich gerne loswerden möchte. Ein Malawibecken mit 450l: welche Tiere und wieviele davon würden Sie empfehlen? Danke
Pinselalgen werden von dieser Schnecke leider nicht gefressen. Dagegen empfehlen wir die Pianoschnecke.
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| Deutscher Name: | Algenrennschnecke |
| Wissenschaftlich: | Neritina pulligera |
| Synonyme: | Neritina variegata |
| Herkunft: | Südostasien, Pazifische Inseln, Afrika (Flussmündungen und Mangrovengebiete) |
| Gesellschafts-Aquarium: | geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 8,0 |
| Temperatur: | ca. 22-28° C |
| Beckengröße: | ab 30 Liter |
| Bepflanzung: | empfohlen |
| Futter: | Aufwuchs, Algen, spezielles Schneckenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | nicht äußerlich erkennbar |
| Zucht möglich: | im Süßwasser nicht erfolgreich |
| Maximale Größe: | bis zu 3 cm |
| Liefergröße: | ca. 1-2 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja |
Die Algenrennschnecke, wissenschaftlich Neritina pulligera, stammt aus tropischen Flussmündungen, Mangrovengebieten und küstennahen Fließgewässern Südostasiens, Afrikas und der Pazifikregion. Sie bevorzugt sauerstoffreiche, leicht brackige bis rein-süßwasserhaltige Lebensräume mit felsigen Untergründen und üppigem Algenbewuchs. Optisch zeichnet sich die Algenrennschnecke durch ihr dunkles, oft schwarzbraunes oder olivfarbenes Gehäuse aus, das eine matte oder leicht gerillte Oberfläche haben kann. Sie ist robust und widerstandsfähig, während ihr Verhalten äußerst nützlich für Aquarien ist, da sie zuverlässig Algenbeläge von Oberflächen entfernt.
Die Algenrennschnecke ist eine äußerst friedliche Schneckenart, die sich hervorragend mit anderen ruhigen Aquarienbewohnern vergesellschaften lässt. Sie passt gut zu Zwerggarnelen, kleinen Welsen und friedlichen Fischarten. Vermeiden sollte man jedoch Tiere, die an Schnecken nagen oder sie als Beute ansehen, wie Raubschnecken, Schmerlen oder bestimmte Buntbarsche.
Die Algenrennschnecke benötigt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0. Eine stabile Wasserqualität mit geringem Nitratgehalt ist essenziell für ihre Gesundheit. Zu saure oder zu weiche Wasserbedingungen können das Gehäuse der Schnecke beschädigen.
Die optimale Temperatur für die Algenrennschnecke liegt zwischen 22 und 28 °C. Innerhalb dieser Spanne bleibt sie aktiv und zeigt ihr natürliches Putzverhalten auf Aquarienscheiben, Pflanzen und Dekorationen.
Ein Aquarium ab 30 Litern ist für die Algenrennschnecke geeignet. Der Bodengrund sollte nicht zu scharfkantig sein, da dies das empfindliche Schneckengehäuse beschädigen könnte. Eine gute Strukturierung mit Steinen, Wurzeln und robusten Pflanzen hilft, ihren natürlichen Lebensraum nachzubilden.
Da die Algenrennschnecke sich bevorzugt an Oberflächen festsaugt, sind widerstandsfähige Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen zu empfehlen. Diese überstehen das Abweiden durch die Schnecke problemlos.
Die Algenrennschnecke ernährt sich hauptsächlich von Algenbelägen und Aufwuchs im Aquarium. In sauber gehaltenen Becken, in denen nur wenige Algen vorkommen, sollte gezielt mit speziellem Schneckenfutter oder blanchiertem Gemüse wie Zucchini oder Spinat zugefüttert werden. Wichtig: Sie sollte am besten nicht gleich in frisch eingerichtete Becken gesetzt werden, da dort noch nicht genügend Biofilm-Beläge vorhanden sind und sie verhungern könnte.
Bei Neritina pulligera sind Männchen und Weibchen äußerlich nicht unterscheidbar.
Eine Nachzucht im Aquarium ist nicht möglich, da die Larven zur Entwicklung Brack- oder Meerwasser benötigen.
Die Algenrennschnecke wird bis zu 3 cm groß und kann mehrere Jahre alt werden.
Die Algenrennschnecke ist absolut friedlich und vollständig mit Zwerggarnelen verträglich.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Ich habe Pinselalgen, die ich gerne loswerden möchte. Ein Malawibecken mit 450l: welche Tiere und wieviele davon würden Sie empfehlen? Danke
Pinselalgen werden von dieser Schnecke leider nicht gefressen. Dagegen empfehlen wir die Pianoschnecke.
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Garnelen und Krebse gehören zu den Krebstieren und besitzen ein Außenskelett, das aus Chitin besteht. Da dieses Exoskelett nicht mit dem Tier mitwachsen kann, müssen sie sich regelmäßig häuten, um Platz für ihr wachsendes Körpervolumen zu schaffen. Während der Häutung streifen sie ihre alte Schale ab und sind anschließend für einige Stunden bis Tage weich und verletzlich, bis das neue Exoskelett aushärtet. In dieser Phase brauchen die Tiere Versteckmöglichkeiten wie z.B. Röhren.
Die Häutungshäufigkeit hängt vom Alter und der Wachstumsphase ab:
Ein ausreichendes Nahrungsangebot mit Mineralstoffen (z. B. Kalzium aus Sepiaschale oder Laub) und gute Wasserwerte unterstützen eine problemlose Häutung.
Eine Garnele oder ein Krebs, der auf dem Rücken liegt, kann verschiedene Ursachen haben:
Ein einzelnes Tier, das sich nach einiger Zeit wieder aufrichtet und normal verhält, war wahrscheinlich nur beim Häuten oder hatte kurzzeitig Probleme mit der Balance.
Krankheiten bei Garnelen und Krebsen lassen sich oft durch gute Haltungsbedingungen vermeiden. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen:
Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen bleiben Garnelen und Krebse in der Regel gesund und munter!
Die Eingewöhnung von Garnelen und Krebsen ist ähnlich wie bei Fischen, ein Wasserwechsel vor Beginn der Eingewöhnung empfiehlt sich grundsätzlich immer.
Zunächst hängt man nach dem auspacken aus der Styrobox die geschlossenen Beutel für einige Zeit in das Aquarium damit sich die Temperatur langsam angleichen kann. Wenn das erfolgt ist kann man den Inhalt des Beutels inkl. Tier(en) vorsichtig in ein sauberes Gefäß schütten und dann langsam in kleinen Portionen Wasser vom Aquarium zugeben damit sich die Tiere an das neue Wasser gewöhnen können.
Wenn sich das Wasservolumen mindestens verdreifacht hat kann man die Garnelen mit einem Kescher herausfangen und ins Aquarium geben. Krebse kann man entweder mit der Hand fangen (Vorsicht vor den kräftigen Scheren bei Cherax & Co.) oder ebenfalls mit einem Kescher.
Garnelen und Krebse sind überwiegend Allesfresser, wobei Garnelen eher zu Aufwuchsfressern zählen und Krebse einen höheren Proteinbedarf haben. In der Natur ernähren sie sich von Algen, Pflanzenresten, Mikroorganismen und kleinen tierischen Bestandteilen. Im Aquarium sollte die Ernährung abwechslungsreich sein und pflanzliche sowie tierische Komponenten enthalten.
Für Garnelen sind spezielle Garnelenfutter-Pellets, Blätter (z. B. Seemandelbaumblätter, Walnussblätter), überbrühte Gemüse (Zucchini, Spinat, Erbsen) und Algen eine gute Wahl. Proteinhaltige Futtermittel sollten nur in Maßen gegeben werden, da zu viel tierisches Eiweiß Häutungsprobleme verursachen kann.
Krebse benötigen mehr tierisches Eiweiß als Garnelen. Spezielle Krebs-Pellets, Frostfutter wie Artemia oder Mysis sowie proteinhaltige Futtersticks sind ideal. Zudem fressen sie gerne überbrühtes Gemüse, Laub und Fischfutterreste. Wichtig ist, dass das Futter sinkt, da Krebse es am Boden aufnehmen.
Fischfutter ist nicht optimal für Garnelen, da es oft zu proteinreich ist. Krebse können gelegentlich Fischfutter bekommen, sollten aber zusätzlich mit pflanzlicher Nahrung und speziellem Krebsfutter versorgt werden.
Das Futter sollte innerhalb weniger Stunden vollständig gefressen sein. Zu große Mengen führen zu Futterresten, die die Wasserqualität verschlechtern. Besonders bei Garnelen genügt oft eine winzige Menge, da sie sich von natürlichen Aufwüchsen ernähren.
Ja, Laub ist eine natürliche und gesunde Futterquelle für Garnelen und Krebse. Seemandelbaumblätter, Walnuss-, Buche- und Eichenblätter sind besonders beliebt, da sie langsam zerfallen und über Wochen als Futterquelle dienen.
Garnelen benötigen gar kein Lebendfutter, da es zuviel Protein enthält. Krebse hingegen nehmen gern gelegentlich kleine Lebendfutter-Tiere wie Artemia oder Mückenlarven an. Wichtig ist bei beiden Gattungen, insgesamt nicht zu proteinreich zu füttern, um Häutungsprobleme zu vermeiden.
Spirulina (z. B. Spirulina platensis) ist eine wertvolle pflanzliche Futterergänzung, die Garnelen und Krebse mit wichtigen Nährstoffen und natürlichem Astaxanthin versorgt, was die Farbausprägung fördert.
Ja! Eine Mischung aus getrocknetem Gemüse, Algenpulver, Spirulina und Laub eignet sich als hausgemachtes Garnelenfutter. Krebse profitieren von selbstgemachten Futtertabletten mit zusätzlichem Eiweiß, z. B. aus getrocknetem Fisch oder Insektenprotein.
Falls die Tiere das Futter ignorieren, kann es sein, dass sie noch natürliche Nahrung im Becken finden. Alternativ kann ein anderes Futter ausprobiert werden, da manche Garnelen und Krebse wählerisch sein können.
Regelmäßiges Absaugen von Futterresten und eine sparsame Dosierung helfen, Überfütterung zu vermeiden. Weniger ist oft mehr – besonders bei Garnelen, die sich selbstständig von Biofilm und Algen ernähren.
Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krebse auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand von Krebsen erfolgt grundsätzlich einzeln in Beuteln mit etwas Wasser verpackt in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krebse mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir Krebse automatisch mit zusätzlichen Heatpacks.
Garnelen sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Garnelen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand der Garnelen erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Garnelen mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Garnelen mit Heatpacks.
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