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Melonenkrabbe, Thaksinthelphusa yongchindaratae, Zufällig ausgewählt

Rein aquatische Lebensweise

Die Melonenkrabbe benötigt keinen Landteil und lebt dauerhaft im Wasser

Friedliche Gruppenhaltung

Kann problemlos mit Artgenossen in ausreichend großen Becken leben

Natürliche Tarnfärbung

Gelblich-orange bis rötliche Töne sorgen für perfekte Anpassung

Einfach zu füttern

Frisst Frostfutter, Pellets und pflanzliche Nahrung ohne Probleme

Melonenkrabbe, Thaksinthelphusa yongchindaratae, Zufällig ausgewählt


Auf einen Blick: Melonenkrabbe, Thaksinthelphusa yongchindaratae
Deutscher Name: Melonenkrabbe
Wissenschaftlich: Thaksinthelphusa yongchindaratae
Synonyme: Keine bekannt
Herkunft: Thailand – klare, strömungsarme Süßwassergewässer mit Versteckmöglichkeiten
Lebensweise: Rein aquatisch, bodenbewohnend, nachtaktiv
Haltungsform: Aquarium mit Verstecken und sandigem Untergrund
Mindestgröße des Aquariums: 60x30x30 cm (LxBxH) für eine Gruppe, größer empfohlen
Wasserwerte: Weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 22-26° C
Bodengrund: Feiner Sand oder abgerundeter Kies
Futter: Allesfresser, Frostfutter, sinkende Pellets, pflanzliche Kost
Maximale Größe: bis zu 5 cm
Im Detail: Melonenkrabbe, Thaksinthelphusa yongchindaratae

Lebensraum und Verhalten der Melonenkrabbe

Die Melonenkrabbe stammt aus Thailand und bewohnt dort vor allem klare, strömungsarme Gewässer mit sandigem Untergrund. Diese rein aquatische Krabbe verbringt ihr gesamtes Leben im Wasser und verlässt es niemals. Sie bevorzugt schattige, gut strukturierte Lebensräume mit Wurzeln, Steinen und Laub, die Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Die Melonenkrabbe ist dämmerungs- und nachtaktiv und geht bevorzugt nach Einbruch der Dunkelheit auf Nahrungssuche.

Die richtige Haltung im Aquarium

Ein Aquarium für die Melonenkrabbe sollte mindestens 60x30x30 cm groß sein, wobei größere Becken die artgerechtere Haltung ermöglichen. Da diese Art rein aquatisch lebt, wird kein Landteil benötigt. Wichtig ist eine strukturreiche Gestaltung mit Höhlen, Wurzeln und Pflanzen, die genügend Versteckmöglichkeiten bieten. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder abgerundetem Kies bestehen, um die empfindlichen Scheren nicht zu verletzen. Eine sanfte Strömung ist ideal, um natürliche Bedingungen nachzubilden.

Bepflanzung: Natürliche Verstecke für die Melonenkrabbe

Eine dichte Bepflanzung bietet dieser Krabbe zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten. Besonders geeignet sind robuste Pflanzen wie Javafarn, Anubias und Mooskugeln, da sie nicht so leicht ausgebuddelt werden. Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder Muschelblumen können helfen, das Licht etwas zu dämpfen und eine natürliche Atmosphäre zu schaffen.

Fütterung: Was frisst die Melonenkrabbe?

Die Melonenkrabbe ist ein Allesfresser und nimmt ihr Futter direkt vom Bodengrund auf. Sie frisst gerne Frostfutter (Artemia, Mückenlarven, Krill), aber auch spezielle Krebs- oder Wels-Pellets. Pflanzliche Nahrung wie überbrühte Zucchini oder Laub kann ebenfalls angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung trägt zur Gesundheit und Farbenpracht dieser Krabbe bei.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind in der Regel etwas kräftiger gebaut und besitzen größere Scheren. Weibchen haben einen breiteren Hinterleib, in dem sie ihre Eier tragen. Während der Fortpflanzungszeit kann man tragende Weibchen an den kleinen Eiern unter dem Bauch erkennen.

Die Zucht von Thaksinthelphusa yongchindaratae

Die Nachzucht im Aquarium ist bislang kaum dokumentiert. Weibchen tragen ihre Eier unter dem Körper, und die Jungkrabben schlüpfen fertig entwickelt, ohne Larvenstadium. Eine erfolgreiche Vermehrung ist jedoch selten und erfordert optimale Bedingungen mit viel Versteckmöglichkeiten.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Die Melonenkrabbe erreicht eine maximale Größe von etwa 5 cm. Bei guter Haltung kann sie mehrere Jahre alt werden. Entscheidend für eine lange Lebensdauer ist eine stressfreie Umgebung mit stabilen Wasserwerten, einer abwechslungsreichen Ernährung und ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten.

Nice-to-Know: Warum heißt sie Melonenkrabbe?

Der Name „Melonenkrabbe“ bezieht sich vermutlich auf ihre charakteristische Färbung, die von gelblich-orange bis rötlich variieren kann. Die intensiven Farben machen sie zu einer echten Besonderheit im Aquarium. Trotz ihrer leuchtenden Optik bleibt sie oft verborgen und kommt meist erst in der Dämmerung zum Vorschein.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Welche Krabben sind besonders pflegeleicht für Anfänger?

Einige Krabbenarten eignen sich besonders für Einsteiger, da sie weniger anspruchsvoll in der Haltung sind:

  • Vampirkrabben (Geosesarma sp.) – Farbenfroh, kleinbleibend und benötigt nur ein gut strukturiertes Paludarium mit hohem Landanteil.
  • Rote Mangrovenkrabben (Perisesarma bidens) – Anspruchslose Halbwasserkrabben, die sowohl im Aquarium als auch an Land aktiv sind.
  • Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina) – Vollständig im Wasser lebende Krabbe, die ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen und Pflanzen benötigt.

Diese Arten sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch eine artgerechte Einrichtung und ausgewogene Ernährung. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt, da auch "anfängerfreundliche" Krabben spezielle Ansprüche haben.

Was passiert, wenn eine Krabbe eine Schere oder ein Bein verliert?

Krabben sind in der Lage, verlorene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen – dieser Prozess wird Regeneration genannt. Beim nächsten Häutungszyklus beginnt das fehlende Körperteil nachzuwachsen, wobei es anfangs noch kleiner ist und erst mit weiteren Häutungen seine volle Größe erreicht.

Verluste können durch Revierkämpfe, Häutungsprobleme oder falsche Wasserwerte entstehen. Wichtig ist, dass verletzte Krabben stressfrei gehalten und gut gefüttert werden, um die Regeneration zu unterstützen. Kalziumreiche Nahrung (z. B. Sepiaschale oder kalkhaltige Futtertabletten) hilft, den neuen Panzer zu stärken.

Sollte eine Krabbe wiederholt Gliedmaßen verlieren, sollte die Haltung überprüft werden, um Stress oder Mangelernährung auszuschließen.

Wie oft und womit sollte man Krabben füttern?

Die meisten Krabben sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Art kann der Speiseplan aus Algen, Laub, Gemüse, Früchten, Fischfutter, Frostfutter (wie Artemia oder Mysis) und gelegentlich Proteinfutter bestehen.

  • Jungtiere sollten täglich gefüttert werden, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.
  • Erwachsene Krabben benötigen in der Regel alle 1–2 Tage Futter, wobei immer Reste entfernt werden sollten, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Wichtig: Einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Besonders Kalzium (z. B. durch Sepiaschale) ist wichtig für die Panzerhärtung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde und farbenprächtige Krabben.

Brauchen Krabben Landbereiche oder reicht Wasser?

Das hängt von der Krabbenart ab. Reine Wasserkrabben, wie die Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina), leben dauerhaft unter Wasser. Halbwasserkrabben und Landkrabben benötigen jedoch zwingend einen Landbereich. Ohne ausreichend trockene Rückzugsorte können sie schnell ertrinken oder gesundheitliche Probleme entwickeln.

Ein gut strukturiertes Paludarium mit Flachwasserzonen, Steinen und Wurzeln hilft, Krabben eine natürliche Umgebung zu bieten. Besonders wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit für Arten, die sich oft außerhalb des Wassers aufhalten. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Wasser-, Land- und Halbwasserkrabben?

Krabben lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Wasserkrabben, Halbwasserkrabben und Landkrabben.

  • Wasserkrabben verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und benötigen ein vollwertiges Aquarium mit passenden Wasserwerten. Beispiele sind Pantherkrabben (Parathelphusa pantherina), die keinen Landbereich benötigen.
  • Halbwasserkrabben (semi-aquatisch) leben sowohl an Land als auch im Wasser. Sie benötigen ein Paludarium mit Wasser- und Landbereich. Viele Geosesarma-Krabben, auch als Vampirkrabben bekannt, verbringen zwar viel Zeit an Land, benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und immer Zugang zu sauberem Wasser.
  • Landkrabben halten sich überwiegend außerhalb des Wassers auf, benötigen aber feuchte Verstecke und eine Wasserschale. Beispiele sind bestimmte Mangrovenkrabben, die vor allem in sumpfigen Gebieten vorkommen.

Die Haltung muss an die jeweilige Art angepasst werden, um ein artgerechtes Umfeld zu schaffen.

Wie werden die Krabben versendet?

Krabben sind wirbellose Tiere und können auch per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krabben auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen. Krabben sind recht kälteempfindlich, im Winter empfehlen wir daher, den GO-Versand für Krabben dem DHL-Versand vorzuziehen.

Der Versand der Krabben erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krabben mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Krabben automatisch mit Heatpacks.

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