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| Deutscher Name: | Pazifischer Hornfrosch |
| Wissenschaftlich: | Ceratophrys stolzmanni |
| Synonyme: | Stolzmanns Hornfrosch, Pacific Horned Frog |
| Herkunft: | Südamerika – Ecuador, Peru – trockene Küstenwälder, feuchte Wiesen |
| Lebensweise: | Bodenbewohnend, dämmerungs- und nachtaktiv, Trockenruher |
| Haltungsform: | Feuchtes Bodenterrarium mit Rückzugsmöglichkeiten und Badeschale |
| Mindestgröße des Terrariums: | 40x30x30 cm für ein Einzeltier |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 24–27 °C tags, 20–22 °C nachts, 60–75 % Luftfeuchtigkeit |
| Beleuchtung: | LED-Tageslicht, UV-A/UV-B 2.0 empfohlen zur Stoffwechselunterstützung |
| Bodengrund: | Kokoshumus mit Laub, Moos und Sandanteil – locker, grabfähig, leicht feucht |
| Futter: | Insekten, Würmer, Schaben, mit Kalzium- und Vitaminzusätzen |
| Maximale Größe: | bis zu 10 cm |
Der Pazifische Hornfrosch stammt aus der Trockenzone entlang der südamerikanischen Pazifikküste, wo er in saisonal feuchten Wiesen und lichten Buschlandschaften lebt. Ceratophrys stolzmanni gehört zu den kleineren Vertretern seiner Gattung und ist vor allem für seine kräftige, oft grellgrüne Farbgebung mit dunklen Zeichnungen bekannt. Wie alle Hornfrösche ist auch diese Art ein bodenbewohnender Lauerjäger, der sich tagsüber tief eingräbt und regungslos auf Beute wartet. In Trockenzeiten zieht sich der Pazifik-Hornfrosch in eine Schleimhülle zurück und verfällt in eine Art Starre – ein faszinierender Anpassungsmechanismus an seine Herkunftsregion. Auch im Terrarium zeigt er sich ruhig, aber äußerst effektiv bei der Fütterung.
Ein Terrarium mit 40x30x30 cm reicht für ein Einzeltier aus. Der Bodengrund sollte aus lockerem, grabfähigem Substrat bestehen – ideal ist eine Mischung aus Kokoshumus, etwas Sand und Laub. Eine flache Wasserschale dient zur Hautbefeuchtung. Versteckmöglichkeiten aus Korkrinde oder Rindenstücken sind wichtig, um Rückzugsorte zu bieten. Der Pazifik-Hornfrosch ist ein typischer Einzelgänger, eine Gruppenhaltung ist nicht möglich. Das Terrarium sollte teilweise abgedeckt sein, um die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten.
Robuste, bodennahe Pflanzen wie Fittonia oder kleine Farne sowie Moose sind gut geeignet. Die Pflanzen helfen dabei, die Luftfeuchtigkeit zu stabilisieren, sollten aber so gesetzt sein, dass sie dem grabfreudigen Frosch nicht im Weg sind. Tiefer wurzelnde Arten oder wurzelfeste Deko bieten sich besonders an.
Eine LED-Tageslichtlampe reicht zur Grundbeleuchtung. Für einen gesunden Stoffwechsel wird eine UV-A/UV-B-Lampe (2.0) empfohlen. Tagsüber liegt die Temperatur ideal bei 24–27 °C, nachts darf sie auf 20–22 °C absinken. Eine Wärmelampe oder Heizmatte (seitlich oder rückseitig) sorgt für konstante Temperatur. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60–75 % liegen und lässt sich durch regelmäßiges Sprühen und eine passende Terrarienabdeckung regulieren. Ein Hygrometer ist Pflicht.
Gefressen wird alles, was ins Maul passt – von Heimchen und Grillen über Schaben bis zu Würmern. Frostfutter oder pinky Mäuse sollten nur im Ausnahmefall gegeben werden. Wichtig ist die regelmäßige Gabe von Kalzium- und Vitaminpräparaten, besonders bei Jungtieren. Die Fütterung erfolgt bei adulten Tieren zwei- bis dreimal pro Woche, bei Jungtieren täglich in kleineren Portionen.
Weibchen werden größer und massiger als Männchen, welche eine dunklere Kehle und Rufe während der Fortpflanzungszeit zeigen. Eine zuverlässige Unterscheidung ist meist erst ab einem Alter von etwa einem Jahr möglich.
Die Zucht gelingt mit entsprechender Erfahrung. Nach einer Trockenruhe mit Temperaturabsenkung folgt eine simulierte Regenzeit mit steigender Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die Eiablage erfolgt im Wasser. Die Entwicklung der Kaulquappen verläuft schnell – sie sollten früh getrennt aufgezogen werden, um Kannibalismus zu vermeiden. Gefüttert wird mit Artemia und Staubfutter.
Der Pazifik-Hornfrosch bleibt mit maximal 10 cm etwas kleiner als andere Arten, besitzt jedoch eine ebenso kräftige Statur. Die Lebenserwartung liegt bei 6–10 Jahren, bei gleichmäßiger Haltung sogar darüber hinaus.
Der Pazifische Hornfrosch ist einer der wenigen Terrarienfrösche, der aktiv eine Trockenruhephase durchläuft – inklusive Schleimhülle. Diese Anpassung macht ihn nicht nur optisch, sondern auch biologisch besonders interessant für ambitionierte Halter.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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1 Bewertung
13. Oktober 2025 13:47
Super schöne Tiere
Ich habe zwei Frösche bestellt. Die Tiere kam am nächsten Tag gut verpackt und gut temperiert bei mir an. Es sind super schöne Tiere - ich kann das Team von Interaquaristik absolut weiterempfehlen.
Besteht die Möglichkeit ein weibliches Tier zu bekommen?
Guten Tag,
Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir bei diesen Tieren keine Geschlechterauswahl anbieten.
Hallo wie gross bzw alt sind die Tiere beim Kauf ich hätte nämlich gerne ein jüngeres Exemplar l.g
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
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