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Schwarzer Hochflossen-Schwertträger (Hamburg), Xiphophorus helleri

Gelbe Hochflosse

Samtig schwarzer Körper und gelbe Hochflosse setzen einen starken Akzent

Aktive Schwimmer

Im freien Wasser zeigt er lebhafte Bahnen und bleibt dabei stets sichtbar

Lebendige Gruppe

Mit guter Geschlechterverteilung entsteht ein aktives, klares Sozialbild

Leicht zu ernähren

Flocken, Frost- und Lebendfutter nimmt er sichtbar wach und neugierig an

Schwarzer Hochflossen-Schwertträger (Hamburg), Xiphophorus helleri


Auf einen Blick: Schwarzer Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“, Xiphophorus hellerii
Deutscher Name: Schwarzer Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“
Wissenschaftlich: Xiphophorus hellerii
Synonyme: Xiphophorus helleri, Schwarzer Schwertträger, Hamburg Hi Fin Swordtail, Black Hi Fin Swordtail
Herkunft: Zuchtform; Wildform aus Mittelamerika
Gesellschafts-Aquarium: sehr gut geeignet
Wasserwerte: mittelhart bis hart, pH ca. 7,0 - 8,2
Temperatur: ca. 22-28 °C
Beckengröße: ab 100 cm für adulte Tiere
Bepflanzung: dicht bepflanzte Randzonen mit freien Schwimmflächen
Futter: Omnivore; Flockenfutter, feines Granulat, Frost- und Lebendfutter, Pflanzenkost
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit Gonopodium und Schwertfortsatz
Zucht möglich: Ja, lebendgebärend
Maximale Größe: ca. 12-16 cm, Männchen mit Schwert
Liefergröße: ca. 4-6 cm
Mit Garnelen verträglich: mit großen Garnelen bedingt möglich
Im Detail: Schwarzer Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“, Xiphophorus hellerii

Herkunft des Schwarzen Hochflossen-Schwertträgers „Hamburg“ (Xiphophorus hellerii)

Dunkel, langflossig und voller Bewegung: Der Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ (Xiphophorus hellerii) ist eine ausdrucksstarke Zuchtform des bekannten Schwertträgers und bringt eine ganz eigene Wirkung ins Aquarium. Während die Wildform in Mittelamerika vorkommt und dort Flüsse, Bäche, Kanäle, warme Quellbereiche und vegetationsreiche Uferzonen nutzt, steht bei dieser Hamburg-Variante vor allem die tiefdunkle Körperfarbe mit der auffälligen Hochflosse im Mittelpunkt. In gut beleuchteten Aquarien wirkt das Schwarz je nach Lichteinfall samtig, teils leicht bläulich oder grünlich schimmernd, während die verlängerte Rückenflosse den Tieren eine besonders majestätische Silhouette gibt. Männchen tragen zusätzlich den typischen unteren Schwertfortsatz an der Schwanzflosse, der den gestreckten Körper optisch noch eleganter erscheinen lässt. Als lebendgebärender Zahnkarpfen aus der Familie Poeciliidae ist der Schwertträger ein lebhafter, neugieriger Aquarienfisch, der freie Schwimmräume nutzt, Pflanzenzonen absucht und mit seiner aktiven Art sofort Leben ins Becken bringt. Die dunkle Hamburg-Färbung macht ihn dabei nicht schrill, sondern markant: ein Fisch mit klarer Präsenz, schöner Linienführung und einem Verhalten, das im Gesellschaftsaquarium ständig kleine Beobachtungsmomente liefert.

Diese Variante bestellen wir für Sie extra beim Züchter, daher ist eine Geschlechtsauswahl leider nicht möglich und es gibt eine Mindestabnahme von 6 Stück.

Schwarzer Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ vergesellschaften

Im Gesellschaftsaquarium zeigt sich der Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ als lebhafter, gut sichtbarer Mitbewohner, der am besten mit ähnlich aktiven, friedlichen Arten gepflegt wird. Gut geeignet sind zum Beispiel größere Salmler, robuste Panzerwelse, friedliche Harnischwelse, Platys, Mollys oder andere Lebendgebärende mit vergleichbaren Wasseransprüchen. Schwertträger sind keine echten Schwarmfische, sollten aber gesellig in einer kleinen Gruppe gehalten werden. Eine Haltung mit mehreren Weibchen pro Männchen ist sinnvoll, damit die Aufmerksamkeit der Männchen nicht dauerhaft auf ein einzelnes Weibchen fällt. Für eine kleine Gruppe empfehlen sich etwa ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen oder entsprechend größere Gruppen mit guter Geschlechterverteilung. Sehr ruhige, langsame oder langflossige Fische passen weniger gut, weil Schwertträger bewegungsfreudig sind und im Aquarium viel Aktivität entwickeln. Mehrere Männchen können funktionieren, wenn das Aquarium groß genug ist und Pflanzen sowie Wurzeln Sichtschutz bieten. In zu engen Becken entstehen dagegen schneller Rivalitäten, besonders wenn die Männchen ihre Schwertflossen präsentieren und einander imponieren.

Passende Wasserparameter

Der Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ fühlt sich in mittelhartem bis hartem Wasser besonders wohl. Ein pH-Wert von etwa 7,0 bis 8,2 passt gut zu dieser Zuchtform und entspricht der Vorliebe vieler Schwertträger für mineralreiches, gut gepuffertes Wasser. Wichtig ist eine stabile Wasserqualität mit regelmäßigen Teilwasserwechseln, denn aktive Lebendgebärende fressen gut, bewegen sich viel und profitieren von sauberem, sauerstoffreichem Wasser. Eine leichte bis mittlere Strömung wird gern angenommen, solange gleichzeitig ruhige Pflanzenbereiche und freie Schwimmstrecken vorhanden sind. Der Bodengrund kann aus feinem Kies oder Sand bestehen, sollte aber gut zu reinigen sein, damit Futterreste nicht zwischen groben Steinen liegen bleiben. Besonders schön wirken schwarze Hochflossen-Schwertträger in klarem Wasser mit kräftigem Pflanzenwuchs, weil die dunkle Körperfarbe dort deutlich hervortritt und die hohe Rückenflosse bei jedem Richtungswechsel sichtbar mitarbeitet.

Haltungstemperatur

Mit Temperaturen zwischen 22 und 28 °C lässt sich der Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ zuverlässig pflegen. Im mittleren Bereich um 24 bis 26 °C zeigen die Tiere eine gute Mischung aus Aktivität, Fressfreude und stabiler Kondition. Dauerhaft sehr hohe Temperaturen beschleunigen den Stoffwechsel, während kühlere Werte innerhalb des geeigneten Bereichs die Tiere etwas ruhiger wirken lassen können. Entscheidend ist, dass die Temperatur nicht ständig stark schwankt und das Wasser zugleich gut mit Sauerstoff versorgt wird. In einem bepflanzten Gesellschaftsaquarium mit gleichmäßiger Wärme schwimmen Schwertträger gern durch offene Bereiche, ziehen an Pflanzenrändern entlang und erkunden immer wieder die Futterzonen. Gerade die Hochflossenform profitiert von ruhigen, gepflegten Bedingungen, weil die verlängerte Rückenflosse dann sauber zur Geltung kommt und nicht durch hektische Mitbewohner oder ungünstige Wasserqualität belastet wird.

Die Beckengröße für Xiphophorus hellerii

Für adulte Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ ist ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge empfehlenswert, da Schwertträger bewegungsfreudige Fische sind und Männchen mit Schwertfortsatz sowie Hochflosse deutlich Raum zur Entfaltung brauchen. Die Einrichtung sollte freie Schwimmstrecken mit dichter bepflanzten Rand- und Hintergrundzonen kombinieren. Feiner Kies oder Sand eignet sich als Bodengrund, dazu passen Wurzeln, Pflanzenbüschel und einzelne Steine als optische Struktur. Wichtig ist, dass das Aquarium nicht komplett zuwächst: Die Tiere sollen ausweichen, balzen, schwimmen und gleichzeitig Deckung finden können. Besonders für Weibchen sind bepflanzte Rückzugsbereiche wertvoll, weil sie dort Pausen von aufmerksamen Männchen finden. Bei mehreren Männchen oder einer größeren Gruppe sind 120 cm Kantenlänge deutlich entspannter, da Imponierverhalten und kurze Verfolgungen dann weniger Druck auf einzelne Tiere erzeugen. Ein gut strukturiertes, längliches Aquarium bringt die dunkle Hochflossenform besonders schön zur Geltung, weil die Tiere ihre gesamte Körperlinie beim Schwimmen zeigen können.

Bepflanzung

Eine abwechslungsreiche Bepflanzung macht die Haltung des Schwarzen Hochflossen-Schwertträgers „Hamburg“ deutlich angenehmer und schöner. Im Hintergrund und an den Seiten eignen sich schnell wachsende Pflanzen wie Vallisnerien, Hygrophila, Limnophila oder Wasserpest, die Sichtschutz bieten und gleichzeitig freie Bahnen im vorderen Bereich offenlassen. Schwimmpflanzen mit langen Wurzeln können zusätzliche Deckung schaffen, sollten die Wasseroberfläche aber nicht vollständig schließen, damit genügend Licht und Bewegung im Becken bleiben. Feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut oder Najas sind für Jungfische besonders hilfreich, weil sie Schutz vor größeren Mitbewohnern bieten. Die dunkle Hamburg-Färbung wirkt vor frischem Grün ausgesprochen stark, ohne künstlich zu wirken. Gleichzeitig unterstützen Pflanzen die Wasserqualität, nehmen überschüssige Nährstoffe auf und schaffen kleine Ruhebereiche. Für die Hochflossenform ist ein guter Kompromiss wichtig: dicht genug für Sicherheit, offen genug für schwimmfreudige Tiere mit langer Rückenflosse und ausgeprägter Körperlinie.

Das Futter für Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“

Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ sind vielseitige Allesfresser und nehmen im Aquarium ein breites Futterspektrum an. Als Basis eignet sich hochwertiges Flockenfutter sehr gut, weil Schwertträger oft im oberen und freien Schwimmbereich fressen und Flocken lange genug erreichbar bleiben. Feines Granulat kann ergänzend angeboten werden, wenn es zur Maulgröße passt und gut angenommen wird. Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops oder Mückenlarven bringen Abwechslung und fördern Kondition sowie Fressaktivität. Pflanzliche Bestandteile sind ebenfalls wichtig: Spirulina-Flocken, Futter mit Algenanteil oder gelegentlich feine pflanzliche Kost unterstützen eine ausgewogene Ernährung. Mehrere kleine Fütterungen sind besser als große Mengen, da Schwertträger sehr lebhaft fressen und überschüssiges Futter die Wasserqualität belasten würde. Besonders schön ist die Fütterung bei dieser Variante, weil die dunklen Körper zwischen Pflanzen und Lichtkanten sofort sichtbar werden und die Hochflosse bei jeder schnellen Wendung elegant aufstellt.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter lassen sich bei Schwertträgern mit zunehmender Entwicklung sehr gut unterscheiden. Männchen bilden ein Gonopodium, also eine umgewandelte Afterflosse, und tragen zusätzlich den typischen Schwertfortsatz an der unteren Schwanzflosse. Bei der Hochflossen-Variante kommt die verlängerte Rückenflosse als besonders auffälliges Merkmal hinzu, wodurch reife Männchen sehr imposant wirken können. Weibchen bleiben ohne Schwert, wirken im Körper oft fülliger und können bei Trächtigkeit deutlich runder erscheinen. Bei Jungtieren ist die sichere Unterscheidung noch nicht von Anfang an möglich, da sich Gonopodium, Schwert und Hochflossenwirkung erst mit der Reife klar herausbilden. In der Gruppe zeigen Männchen oft Balz- und Imponierverhalten, bei dem sie seitlich präsentieren, kurz beschleunigen und ihre Flossen deutlich einsetzen. Genau diese Dynamik macht die Hamburg-Form so interessant: Die tiefdunkle Farbe, das Schwert und die hohe Rückenflosse verbinden sich zu einem sehr ausdrucksstarken Erscheinungsbild.

Die Zucht von Xiphophorus hellerii

Die Zucht des Schwarzen Hochflossen-Schwertträgers „Hamburg“ ist im Aquarium gut möglich, da Xiphophorus hellerii zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen gehört. Weibchen bringen nach der Tragezeit vollständig entwickelte Jungfische zur Welt, die sofort frei schwimmen und feines Futter aufnehmen können. Ein dicht bepflanzter Bereich mit Hornkraut, Najas, feinen Wurzelstrukturen oder Schwimmpflanzenwurzeln erhöht die Überlebenschancen der Jungfische deutlich, weil adulte Schwertträger dem Nachwuchs nachstellen können. Für eine gezielte Aufzucht ist ein separates Aufzuchtbecken mit sauberem Wasser, feinem Futter und ruhiger Einrichtung sinnvoller als ein enges Ablaichgefäß. Jungfische nehmen fein zerriebenes Flockenfutter, Staubfutter, Artemia-Nauplien und kleine Cyclops. Bei der Weiterzucht der Hochflossen-Hamburg-Form sollte auf kräftige, sauber entwickelte Tiere mit stabiler Rückenflosse und schöner dunkler Färbung geachtet werden. Besonders spannend ist, dass Jungtiere zunächst unscheinbarer wirken können und ihre volle Ausstrahlung mit Körpergröße, Geschlechtsreife und Flossenentwicklung Schritt für Schritt zeigen.

Die Endgröße von Schwarzen Hochflossen-Schwertträgern „Hamburg“

Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ erreichen je nach Geschlecht und Linie eine Körperlänge von etwa 12 bis 16 cm, wobei bei Männchen der Schwertfortsatz optisch zusätzlich Länge bringt. Weibchen können kräftiger und voller wirken, während Männchen durch Schwert und Hochflosse besonders gestreckt erscheinen. Bei guter Pflege, passenden Wasserwerten und abwechslungsreicher Ernährung ist eine Lebenserwartung von 3 bis 5 Jahren realistisch. Die Endgröße erklärt, warum diese Tiere nicht in kleine Aquarien gehören: Sie sind aktiv, neugierig und brauchen Platz, um ihre Schwimmfreude und ihr Sozialverhalten auszuleben. In einem längeren, gut bepflanzten Aquarium entwickelt die Hamburg-Variante ihre beste Wirkung. Die dunkle Farbe bleibt nicht einfach eine Fläche, sondern verändert sich mit Licht, Bewegung und Flossenstellung. Dadurch wirkt der Fisch im Alltag immer wieder anders – mal samtig schwarz, mal metallisch schimmernd, mal als klare Silhouette vor hellem Pflanzengrün.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Mit Zwerggarnelen ist der Schwarze Hochflossen-Schwertträger „Hamburg“ nur eingeschränkt sinnvoll zu kombinieren. Erwachsene Zwerggarnelen können in sehr dicht bepflanzten Aquarien teilweise ungestört bleiben, Junggarnelen passen jedoch in das Beuteschema und werden häufig gefressen. Wer Garnelennachwuchs erhalten möchte, sollte diese Schwertträger daher nicht als dauerhafte Mitbewohner einplanen. Deutlich besser passen robuste Schnecken sowie größere Garnelenarten, sofern deren Wasseransprüche mit mittelhartem bis hartem Wasser harmonieren und genügend Verstecke vorhanden sind. In einem klassischen Gesellschaftsaquarium mit Pflanzen, friedlichen Fischen und Schnecken kann die Hamburg-Form dagegen sehr schön gepflegt werden. Wichtig ist, kleine Wirbellose nicht als sicheren Besatz einzuplanen, sondern das Aquarium passend zur lebhaften, neugierigen Art dieser Schwertträger zu gestalten. So steht der Fisch im Mittelpunkt, ohne dass empfindlicher Garnelennachwuchs ständig gefährdet ist.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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