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Rotaugenlaubfrosch, Agalychnis callidryas DNZ

Sein leuchtendes Farbspiel

Knallrote Augen, grüne Haut und blaue Flanken machen ihn unverwechselbar

Baumbewohner der Tropen

Lebt in den Regenwäldern Mittelamerikas hoch oben in den Baumkronen

Einfache Wasserquelle

Eine flache Wasserschale reicht aus, tiefe Gewässer werden nicht benötigt

Hohe Luftfeuchtigkeit nötig

Erfordert konstant 75-90 % Luftfeuchte und regelmäßige Sprühbefeuchtung

Rotaugenlaubfrosch, Agalychnis callidryas DNZ


Auf einen Blick: Rotaugenlaubfrosch, Agalychnis callidryas
Deutscher Name: Rotaugenlaubfrosch
Wissenschaftlich: Agalychnis callidryas
Synonyme: Rotaugenfrosch, Rotaugen-Baumsteigerfrosch
Herkunft: Mittelamerika – Mexiko, Costa Rica, Panama, Nicaragua – Tropische Regenwälder
Lebensweise: Baumbewohnend, nachtaktiv
Haltungsform: Hochformatiges Regenwald-Terrarium mit Wasserschale und Kletterstrukturen
Mindestgröße des Terrariums: 50x50x80 cm (LxBxH) für ein Paar, größer für Gruppen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 24-28°C am Tag, 20-22°C nachts, 75-90 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED-Tageslichtlampen mit UV-A Anteil, geringe UV-B-Strahlung förderlich
Bodengrund: Feuchter Humus, Moos und Laubstreu
Futter: Insekten wie Heimchen, Grillen, Fliegen, mit Vitamin- und Kalziumzusätzen
Maximale Größe: bis zu 7 cm
Im Detail: Rotaugenlaubfrosch, Agalychnis callidryas

Lebensraum und Verhalten des Rotaugenlaubfroschs (Agalychnis callidryas)

Der Rotaugenlaubfrosch lebt in den tropischen Regenwäldern Mittelamerikas und ist dort hauptsächlich in Mexiko, Costa Rica, Panama und Nicaragua verbreitet. Diese farbenprächtigen Frösche bewohnen die feuchten Baumkronen, wo sie sich perfekt an das dichte Blätterdach anpassen. Mit ihren leuchtend roten Augen, grüner Haut und blauen Flanken bieten sie ein faszinierendes Erscheinungsbild. Tagsüber ruhen sie regungslos auf Blättern, während sie nachts aktiv werden, um auf Insektenjagd zu gehen. Dank ihrer Haftzehen können sie problemlos an glatten Flächen klettern.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die Haltung eignet sich ein hochformatiges Regenwald-Terrarium mit mindestens 50x50x80 cm für ein Paar, wobei größere Terrarien für Gruppen besser sind. Kletterstrukturen wie Äste, Korkröhren und große Blätter bieten ihnen ideale Versteckmöglichkeiten. Eine flache Wasserschale genügt als Wasserquelle, da Rotaugenlaubfrösche nicht auf tiefe Gewässer angewiesen sind. Eine hohe Luftfeuchtigkeit wird durch regelmäßiges Sprühen oder eine Beregnungsanlage sichergestellt.

Die richtige Bepflanzung

Dichter Pflanzenwuchs mit stabilen Blättern ist essenziell. Besonders geeignet sind Bromelien, Farne und Kletterpflanzen wie Monstera und Philodendron. Moose helfen, die Luftfeuchtigkeit stabil zu halten. Ein naturnahes, bepflanztes Terrarium fördert das Wohlbefinden der Frösche.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Eine LED-Tageslichtlampe mit UV-A sorgt für eine natürliche Lichtquelle. Eine geringe UV-B-Strahlung (2.0-5.0) ist förderlich, aber nicht zwingend erforderlich. Die Temperatur sollte tagsüber 24-28°C betragen, nachts kann sie auf 20-22°C sinken. Heizmatten sollten an der Seitenwand angebracht werden, um eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Die Luftfeuchtigkeit muss dauerhaft 75-90% betragen, was durch regelmäßiges Sprühen oder eine Beregnungsanlage erreicht wird.

Fütterung: Was frisst der Rotaugenlaubfrosch?

Rotaugenlaubfrösche sind Insektenfresser und ernähren sich von Heimchen, Grillen, Fliegen und Motten. Eine abwechslungsreiche Fütterung ist essenziell. Alle Futtertiere sollten regelmäßig mit Kalzium- und Vitaminpräparaten bestäubt werden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Geschlechtsunterschiede bei Agalychnis callidryas

Männchen sind kleiner und besitzen während der Paarungszeit eine dunklere Kehlfärbung. Weibchen sind größer und kräftiger gebaut. Nur Männchen rufen zur Fortpflanzungszeit.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Eiablage erfolgt an Blättern, die über Wasser hängen. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie sich über mehrere Wochen entwickeln. In Terrarien ist eine Nachzucht herausfordernd und gelingt nur mit optimalen Bedingungen.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Agalychnis callidryas

Rotaugenlaubfrösche erreichen eine Länge von bis zu 7 cm und können in Gefangenschaft bis zu 5-8 Jahre alt werden.

Nice-to-Know: Die Tarnfähigkeit des Rotaugenlaubfroschs

Tagsüber sind die Frösche perfekt getarnt – sie schließen ihre roten Augen, ziehen die Beine an und wirken wie ein unscheinbares grünes Blatt. Erst nachts entfaltet sich ihre volle Farbenpracht!

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

17. November 2024 11:43

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Rotaugenlaubfrosch

2 sehr schöne Tiere ca 2 cm gross munter und ich konnt sie schon oft im Terrarium beobachten was nicht so leicht ist da sie künstler im tarnen sind

9. November 2024 19:42

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Amazing little frogs

Got mine a few days a go. Lovely little things. Got delivered in great condition to Sweden

Fragen zum Artikel

Was kostet bei ihnen der Tiertransport,würde gerne 2weibchen und ein männchen dann bestellen

Guten Tag
der Transport kostet 28,99 €

Hallo,ich habe heut 2 Rotaugenlaubfrösche bestellt,wie gross sind diese beim versand? GLG Manuela Jezewski

Guten Morgen
sie haben die Möglichkeit, die aktuelle Größe der Tiere bei der zuständigen Terraristikabteilung anzufragen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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