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Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder, Brachirus villosa

Perfekte Tarnung

Perfekte Tarnung auf Sand, verschwindet optisch, bleibt oft lange unentdeckt

Besonderes Jagdverhalten

Ruhiges Lauern am Boden, überraschend schnell beim gezielten Beute-Zugriff

Ungewöhnliche Optik

Ungewöhnliche Flunderform mit beiden Augen oben sorgt für echten Blickfang

Ruhige Präsenz

Sehr ruhige Ausstrahlung, ideal für entspannte Aquarien mit Sand & Struktur

Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder, Brachirus villosa


Auf einen Blick: Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder, Brachirus villosa
Deutscher Name: Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder
Wissenschaftlich: Brachirus villosa
Synonyme: Synaptura villosa
Herkunft: Südostasien / Neuguinea (Flussunterläufe und Mündungsbereiche)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5–7,5
Temperatur: ca. 24–28 °C
Beckengröße: ab 120 cm Kantenlänge für adulte Tiere
Bepflanzung: sekundär, freie Sandflächen entscheidend
Futter: carnivor; Frost- und Lebendfutter, bodennah angeboten
Geschlechts-Unterschiede: nicht sicher erkennbar
Zucht möglich: nein, Fortpflanzung im Aquarium nicht dokumentiert
Maximale Größe: bis zu 15 cm
Liefergröße: ca. 4–6 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder, Brachirus villosa

Herkunft der Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder (Brachirus villosa)

Die Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder (Brachirus villosa, synonym Synaptura villosa) ist kein typischer Aquarienfisch, sondern ein hoch spezialisierter Bodenbewohner aus den langsam fließenden Unterläufen und Mündungsbereichen südostasiatischer Flusssysteme. Dort lebt sie auf feinen Sand- und Schlammböden, häufig in trübem Wasser mit eingeschränkter Sichttiefe. Strömung ist meist nur schwach ausgeprägt, der Untergrund wird regelmäßig umgelagert, wodurch sich ständig neue Mikrostrukturen bilden. Genau an diese Bedingungen ist die Art perfekt angepasst. Ihr stark abgeflachter Körper liegt nahezu vollständig auf dem Bodengrund auf, während beide Augen auf der Oberseite sitzen und ein breites Sichtfeld ermöglichen, ohne sich durch Bewegung zu verraten. Die Färbung passt sich aktiv dem Untergrund an und lässt die Flunder im Aquarium nahezu verschwinden, sobald sie sich eingegraben oder positioniert hat. Dieses extreme Tarnverhalten ist kein Nebeneffekt, sondern zentraler Bestandteil ihrer Lebensweise. Beute wird nicht verfolgt, sondern aus der Deckung heraus blitzartig ergriffen. Auch im Aquarium bleibt dieses Verhalten vollständig erhalten und macht die Art zu einem faszinierenden Beobachtungstier für geduldige Aquarianer.

Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder vergesellschaften

Eine Vergesellschaftung ist nur eingeschränkt möglich und erfordert eine bewusste Auswahl ruhiger Beifische. Geeignet sind Arten, die sich überwiegend im freien Schwimmbereich aufhalten und den Bodengrund nicht permanent nutzen. Hektische, grabende oder sehr neugierige Bodenfische stören die Flunder dauerhaft und sind ungeeignet. Artgenossen werden bei ausreichender Bodenfläche toleriert, da keine klassische Revierbildung stattfindet. Entscheidend ist, dass jede Flunder eigene Rückzugs- und Lauerbereiche nutzen kann.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert entspricht den natürlichen Bedingungen. Wichtig ist eine stabile Wasserqualität ohne starke Schwankungen. Trotz ihrer Anpassungsfähigkeit reagiert die Art empfindlich auf dauerhaft schlechte Wasserverhältnisse. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gleichmäßige Filterung sind essenziell.

Haltungstemperatur

Temperaturen zwischen 24 und 28 °C haben sich bewährt. Innerhalb dieses Bereichs zeigt die Flunder ein ruhiges, stabiles Verhalten und eine gute Futteraufnahme. Dauerhaft niedrigere Temperaturen führen häufig zu reduzierter Aktivität.

Die Beckengröße für Brachirus villosa

Für ausgewachsene Tiere ist eine Beckenlänge ab 120 cm erforderlich. Diese Angabe bezieht sich auf adulte Exemplare; Jungtiere benötigen anfangs deutlich weniger Raum, sodass das Aquarium mit dem Tier mitwachsen kann. Entscheidend ist weniger die Höhe als eine großzügige Bodenfläche mit feinem Sand. Flache Wurzeln und sanfte Übergänge zwischen offenen Flächen und Strukturen werden bevorzugt genutzt.

Bepflanzung

Pflanzen spielen für die Art eine untergeordnete Rolle. Wichtig sind freie Sandflächen, die nicht durch dichte Bepflanzung eingeschränkt werden. Randbepflanzung oder aufgebundene Pflanzen können zur Strukturierung eingesetzt werden, sollten aber den Bodengrund nicht dominieren.

Das Futter für Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflundern

Die Art ernährt sich strikt carnivor. Gefüttert wird ausschließlich bodennah mit Frost- oder Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Bachflohkrebsen oder kleinen Garnelenstücken. Die Fütterung erfolgt idealerweise in der Dämmerung oder bei gedämpftem Licht, da die Tiere dann aktiver sind. Sinkendes Futter wird nur akzeptiert, wenn es direkt im Aktionsbereich angeboten wird.

Geschlechtsunterschiede

Äußerliche Geschlechtsunterschiede sind weder bei Jung- noch bei adulten Tieren zuverlässig erkennbar.

Die Zucht von Brachirus villosa

Eine Fortpflanzung im Aquarium ist bislang nicht dokumentiert. In der Natur erfolgt die Vermehrung vermutlich in strömungsarmen Übergangszonen der Flussmündungen. Unter Aquarienbedingungen gelten die Tiere als nicht züchtbar.

Die Endgröße der Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder

Die Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder erreicht eine Endgröße von bis zu 15 cm. Konkrete Daten zur Lebenserwartung liegen nicht vor, jedoch ist bei vergleichbaren Flunderarten von mehreren Jahren auszugehen, sofern die Haltung stabil und stressarm erfolgt.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht empfehlenswert. Garnelen werden unabhängig von ihrer Größe als Beute wahrgenommen und gezielt erbeutet.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

3 von 3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

23. September 2026 16:21

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

süsswasserfunder

ein sehr interessantes tier tolle rarität die verpackung ist wirklich liebevoll die tiere sind immer gut angekommen toll

17. Dezember 2024 13:15

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Eine echte Bereicherung!

Ich bin begeistert von dieser Rarität; ich habe 8 Stück, alle haben den Transport überlebt; etwas klein noch, aber dafür sehr munter und zufrieden unterwegs in meinem Aquarium mit Elefantenrüsselfischen zusammen.....Sie wechseln auch immer wieder die Farben und sind deswegen auch gut sichtbar....sehr gut: Sie fressen die Reste von Frostfutter auf dem Boden: alles ist weg und sauber am nächsten Morgen......ich schaue, nochmals zu bestellen, weil sie auch eine gute Gemeinschaft bilden....

10. Dezember 2024 16:16

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Papua Süsswasserflunder.

Für mich immer ein Highlight , diese Fische.Sehr Gut verpackt .Besitze 10 Tiere davon , die alle nach dem das Licht abschaltet , auf Futter warten. Auch tagsüber aktiv . Vielen Dank für diese Raritäten ...........

Fragen zum Artikel

Hallo liebes Interaquaristik-Team, nehmen die Flundern bei euch definitiv Frostfutter ab oder nur Lebendfutter ???

Guten Tag,
die Papua-Kurzschwanz-Süßwasserflunder nimmt in der Regel Frostfutter an, benötigt dafür aber oft eine kurze Eingewöhnungszeit. Besonders zu Beginn reagieren viele Tiere zuverlässiger auf Lebendfutter.
Sobald sie sich eingewöhnt haben, lassen sich die meisten Tiere gut auf Frostfutter umstellen.
Viele Grüße
Ihr Interaquaristik-Team

In welcher Größe liefern Sie die Flundern? Ganz liebe Grüße Fabian

Guten Tag, die Flundern haben aktuell eine Größe von etwa 5 cm.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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