Guppy Pigeon Blood, Poecilia reticulata, paarweise
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Guppy Pigeon Blood, Poecilia reticulata, paarweise
| Deutscher Name: | Guppy Pigeon Blood |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Pigeon Blood Guppy, Rotpunkt-Guppy, Fancy Guppy |
| Herkunft: | Zuchtform (ursprünglich aus Südamerika) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis hart, pH ca. 6,5 - 8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | reich strukturiert mit freiem Schwimmbereich |
| Futter: | Flocken, Lebend- & Frostfutter, mit pflanzlichem Anteil |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbiger, mit Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, sehr einfach bei guter Wasserqualität |
| Maximale Größe: | bis 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5–3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, bei Rückzugsmöglichkeiten wie Moos oder Röhrchen |
Herkunft des Guppy Pigeon Blood (Poecilia reticulata)
Der Guppy Pigeon Blood ist eine beeindruckende Farbvariante des lebendgebärenden Guppys, der ursprünglich aus Südamerika stammt. Bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert zählt der Guppy zu den beliebtesten Zierfischen der Welt und wird oft als „Millionenfisch“ bezeichnet – wegen seiner leichten Vermehrung. Beim Pigeon Blood vereinen sich leuchtendes Goldorange mit blutroten Flecken auf dem Körper und tiefroten, ausladenden Schwanzflossen, die von kontrastreichen schwarzen Markierungen durchzogen sind. Diese prachtvolle Linie wird bei uns paarweise abgegeben – bitte nur in geraden Stückzahlen bestellen.
Guppy Pigeon Blood vergesellschaften
Der Pigeon Blood lässt sich problemlos mit vielen anderen friedlichen Arten vergesellschaften. Dazu gehören Zwergpanzerwelse, kleinere Regenbogenfische, Kardinalfische oder Garnelen. Wichtig ist eine ruhige Umgebung ohne hektische Beifische. Die prächtigen Flossen der Männchen sollten nicht durch Flossenzupfer gefährdet werden. Eine getrennte Haltung von anderen Guppy-Linien ist ratsam, wenn gezielt gezüchtet werden soll.
Passende Wasserparameter
Der Guppy Pigeon Blood kommt mit einer breiten Spanne an Wasserwerten zurecht. Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0 ist optimal. Sauberes, gut gefiltertes Wasser und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig für Gesundheit, Farbe und Fortpflanzungsfreude.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 22 und 28 °C sind gut geeignet. In wärmerem Wasser (24–26 °C) sind die Tiere aktiver, farbintensiver und zeigen ein stabileres Fortpflanzungsverhalten. Kurzfristige Schwankungen werden vertragen, sollten aber möglichst vermieden werden.
Die Beckengröße für Guppy Pigeon Blood
Ein Aquarium ab 60 cm Länge reicht für die Haltung eines Paares aus. Für eine Gruppe sollte entsprechend mehr Platz eingeplant werden. Besonders gut kommen die Farben vor einem dunklen Bodengrund zur Geltung. Steine, Moorkienwurzeln und strukturierte Pflanzzonen schaffen natürliche Rückzugsorte.
Bepflanzung
Empfehlenswert sind Pflanzen wie Bacopa caroliniana, Cryptocoryne wendtii, Limnophila sessiliflora oder Ceratopteris thalictroides. Schwimmpflanzen wie Phyllanthus fluitans oder Pistia bieten gedämpftes Licht und optisch ansprechende Kontraste zum farbkräftigen Guppy.
Das Futter für Guppy Pigeon Blood
Dieser Guppy ist sehr unkompliziert in der Fütterung. Er frisst sowohl handelsübliches Flockenfutter als auch Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops oder Wasserflöhe. Als Ergänzung empfiehlt sich Spirulina oder etwas zerriebenes Gemüse. Für Jungfische kann Flockenfutter zwischen den Fingern zerbröselt werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen bleiben kleiner, sind aber farblich deutlich prägnanter. Sie tragen ein Gonopodium zur Fortpflanzung. Weibchen wirken kräftiger gebaut und sind blasser gefärbt. Die intensive Zeichnung macht die Männchen leicht erkennbar, besonders in Gruppenhaltung.
Die Zucht von Guppy Pigeon Blood
Die Zucht gelingt selbst Anfängern ohne großen Aufwand. Weibchen bringen etwa alle vier Wochen zwischen 20 und 40 Jungfische zur Welt. Ältere Tiere setzen in der Regel mehr Nachwuchs ab als junge. In dichten Pflanzzonen können sich viele Jungtiere durchsetzen. Für eine gezielte Aufzucht ist ein separates Aufzuchtbecken zu empfehlen. Junge Guppys fressen besonders gern fein zerriebenes Futter oder frisch geschlüpfte Artemia.
Die Endgröße von Guppy Pigeon Blood
Die Männchen dieser Linie werden etwa 4 cm groß, Weibchen bis 5 cm. Bei stabiler Haltung und abwechslungsreicher Fütterung beträgt die Lebenserwartung zwei bis drei Jahre. Hochwertige Ernährung und gutes Wasser fördern Vitalität und Farbe gleichermaßen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine Haltung mit Garnelen, insbesondere Neocaridina-Arten, ist in bepflanzten Becken mit Struktur problemlos möglich. Rückzugsorte wie Moosflächen, Tonröhren oder Laub sorgen dafür, dass auch Junggarnelen ungestört heranwachsen können.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.