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Große Wabenkröte, Pipa pipa

Einzigartige Körperform

Flacher, dreieckiger Körper zur perfekten Tarnung im Gewässergrund

Rein aquatisch

Lebt ausschließlich im Wasser und benötigt keinerlei Landbereich

Besondere Fortpflanzung

Weibchen trägt Eier im Rücken, aus denen fertige Jungtiere schlüpfen

Ruhiges Wesen

Bewegt sich langsam und unauffällig, um Feinden kaum aufzufallen

Große Wabenkröte, Pipa pipa


Auf einen Blick: Große Wabenkröte, Pipa pipa
Deutscher Name: Große Wabenkröte
Wissenschaftlich: Pipa pipa
Synonyme: Gemeine Wabenkröte, Pipa-Kröte
Herkunft: Südamerika – langsam fließende und stehende Gewässer in tropischen Regenwäldern
Lebensweise: Rein aquatisch, dämmerungs- und nachtaktiv, ruhige Lebensweise
Haltungsform: Aquarium mit feinem Bodengrund, dichter Bepflanzung und ruhigem Wasser
Mindestgröße des Aquariums: 80x40x40 cm (LxBxH) für eine kleine Gruppe
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0 - 7,5
Temperatur: 24-28° C
Bodengrund: Feiner Sand oder weicher Kies, keine scharfkantigen Steine
Futter: Lebend- und Frostfutter wie Würmer, kleine Fische und Insektenlarven
Maximale Größe: bis zu 20 cm
Im Detail: Große Wabenkröte, Pipa pipa

Lebensraum und Verhalten der Großen Wabenkröte

Die Große Wabenkröte stammt aus den tropischen Gewässern Südamerikas, wo sie in ruhigen, schlammigen Flüssen und stehenden Gewässern lebt. Sie ist eine rein aquatische Art, die sich nahezu ausschließlich am Boden aufhält und nur gelegentlich zum Luftholen an die Wasseroberfläche steigt. Ihr flacher, dreieckiger Körper und die lange, spitz zulaufende Schnauze sind perfekt an das Leben im trüben Wasser angepasst. Ihre Fortbewegung erfolgt meist schleichend und mit minimaler Bewegung, sodass sie von Beutegreifern kaum wahrgenommen wird.

Die richtige Haltung im Aquarium

Für die Haltung der Großen Wabenkröte ist ein reines Aquarium erforderlich, ein Landbereich wird nicht benötigt. Ein Becken mit mindestens 80x40x40 cm bietet genügend Platz für eine kleine Gruppe. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder weichem Kies bestehen, um Verletzungen der sensiblen Haut zu vermeiden. Das Wasser sollte ruhig sein, da starke Strömungen die Tiere stressen. Die idealen Wasserwerte für die Große Wabenkröte liegen bei einem pH-Wert von 6,0 - 7,5 und einer Gesamthärte im Bereich von weich bis mittelhart. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24-28° C liegen.

Bepflanzung: Naturnahe Gestaltung

Eine dichte Randbepflanzung mit großblättrigen Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Amazonasschwertpflanzen bietet den Tieren Schutz. Treibende Wasserpflanzen wie Froschbiss oder Wasserlinsen dämpfen das Licht und schaffen eine natürliche Atmosphäre.

Fütterung: Was frisst die Große Wabenkröte?

Die Große Wabenkröte ist ein reiner Fleischfresser. In der Natur ernährt sie sich von kleinen Fischen, Würmern und Insektenlarven. Im Aquarium bevorzugt sie überwiegend Futter wie Lebendfutter wie Regenwürmer, kleine Fischchen und Insektenlarven. Alternativ werden auch Frostfutter wie Mückenlarven, Krill oder Tubifex gerne gefressen. Pellets oder Trockenfutter werden meist verschmäht.

Geschlechtsunterschiede

Die Weibchen der Großen Wabenkröte sind deutlich größer und kräftiger als die Männchen. Während der Fortpflanzungszeit entwickelt das Männchen einen speziellen Ruf, um Weibchen anzulocken.

Die Zucht von Pipa pipa

Die Fortpflanzung dieser Art ist faszinierend: Das Weibchen legt die Eier direkt auf seinen Rücken, wo sie von der Haut aufgenommen werden. Nach etwa 3-4 Monaten schlüpfen vollständig entwickelte Mini-Kröten aus den Rückenwaben der Mutter.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Die Große Wabenkröte kann eine Größe von bis zu 20 cm erreichen und lebt bei optimaler Haltung bis zu 15 Jahre. Eine artgerechte Umgebung und abwechslungsreiche Ernährung tragen erheblich zur Langlebigkeit dieser faszinierenden Amphibien bei.

Nice-to-Know: Warum sieht die Große Wabenkröte so ungewöhnlich aus?

Die Große Wabenkröte hat eine einzigartige Körperform, die sie perfekt an ihren Lebensraum anpasst. Ihr plattes Äußeres und ihre ausgeprägte Tarnfarbe helfen ihr, nahezu unsichtbar auf dem Gewässergrund zu verharren. Besonders interessant: Sie „fühlt“ ihre Beute mit ihren langen, beweglichen Fingern und saugt sie blitzartig ein – ein Jagdverhalten, das man bei Fröschen selten sieht! Die Große Wabenkröte gehört zu den wenigen Amphibien, die ihre Jungen auf dem Rücken austragen. Die Eier werden in spezielle Hauttaschen eingebettet, in denen die Kaulquappen heranwachsen. Nach mehreren Monaten schlüpfen die Jungtiere bereits vollständig entwickelt aus den Waben des Muttertieres – ein einzigartiges Fortpflanzungsverhalten in der Tierwelt!

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Fragen zum Artikel

Hallo wissen sie wann die Pioa pipa wieder verfügbar sein werden? Mfg. Udo

Hallo! Wir halten immer nach allen im Shop gelisteten Arten auf den Stocklisten unserer Züchter und Lieferanten Ausschau und bieten diese an sobald sie für uns wieder verfügbar sind. Leider lässt sich hier kein Zeitrahmen festlegen.

Hallo sind auch Pärchen zu haben?

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Anfrage. Eine Geschlechtsauswahl ist hier leider nicht möglich, da man die Geschlechter bei diesen Tieren nur zur Paarungszeit optisch unterscheiden kann.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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