Glowlight-Rasbora, Sundadanio retiarius (Minifisch), 5 Stück
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Glowlight-Rasbora, Sundadanio retiarius (Minifisch), 5 Stück
| Deutscher Name: | Glowlight-Rasbora |
| Wissenschaftlich: | Sundadanio retiarius |
| Synonyme: | Glowlight Danio |
| Herkunft: | Südostasien (Borneo) |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich, pH ca. 5,5–6,8 |
| Temperatur: | ca. 23–27 °C |
| Beckengröße: | ab 45–60 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | dicht, feinstrukturiert, mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | feines Flockenfutter, Mikrogranulat, Frostfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | kaum ausgeprägt, Weibchen etwas fülliger |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher |
| Maximale Größe: | bis ca. 2 cm |
| Liefergröße: | ca. 1–2 cm (5 Stück) |
| Mit Garnelen verträglich: | sehr gut geeignet |
Herkunft der Glowlight-Rasbora (Sundadanio retiarius)
Die Glowlight-Rasbora (Sundadanio retiarius) ist ein winziger Schwarmfisch aus den Schwarzwasserregionen Borneos. Dort lebt sie in langsam fließenden Waldbächen, sumpfigen Nebenarmen und überfluteten Waldgebieten, die stark von Huminstoffen geprägt sind. Das Wasser ist weich, leicht sauer und durch Laub, Äste und Wurzeln dunkel gefärbt. Der Untergrund besteht meist aus feinem Sand, Schlamm und organischem Material. In diesen lichtarmen Habitaten bewegt sich die Art in lockeren Schwärmen durch die mittleren und oberen Wasserzonen. Charakteristisch ist die leuchtende, netzartige Zeichnung, die je nach Lichteinfall grünlich bis orange schimmert und dem Fisch seinen Namen verleiht. Trotz ihrer geringen Größe sind Glowlight-Rasboras ausgesprochen aktive Schwimmer und reagieren sensibel auf ihre Umgebung. Als Vertreter kleiner Bärblinge zeigt Sundadanio retiarius ein ausgeprägtes Schwarmverhalten und fühlt sich nur in Gruppen wirklich sicher. Geliefert wird eine Gruppe von 5 Tieren!
Glowlight-Rasbora vergesellschaften
Glowlight-Rasboras eignen sich hervorragend für friedliche Gesellschaftsaquarien. Sie sollten stets in Gruppen gehalten werden, da sie ihr natürliches Verhalten nur im Schwarm zeigen. Ruhige, kleinbleibende Fischarten sowie Zwerggarnelen sind ideale Mitbewohner. Sehr große oder hektische Fische können die scheuen Minifische stressen und sollten vermieden werden.
Passende Wasserparameter
Weiches Wasser mit leicht saurem pH-Wert zwischen etwa 5,5 und 6,8 entspricht den natürlichen Bedingungen dieser Art. Huminstoffe aus Laub oder Erlenzapfen wirken sich positiv auf Farben, Verhalten und Wohlbefinden aus. Wichtig sind stabile Werte und eine gute Wasserhygiene, da die kleinen Fische empfindlich auf Schadstoffe reagieren.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 23 und 27 °C haben sich für die dauerhafte Pflege bewährt. In diesem Bereich zeigen die Tiere ein lebhaftes, aber stressfreies Schwimmverhalten. Gleichmäßige Temperaturen ohne starke Schwankungen sind besonders wichtig für so kleinbleibende Arten.
Die Beckengröße für Sundadanio retiarius
Ein Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge bietet ausreichend Platz für einen kleinen Schwarm. Entscheidender als die reine Größe ist die Struktur: feingliedrige Bepflanzung, dunkler Bodengrund und freie Schwimmzonen sorgen für Sicherheit und fördern das natürliche Schwarmverhalten. In größeren Becken wirken die Tiere deutlich entspannter und zeigen intensivere Farben.
Bepflanzung
Eine dichte, feinstrukturierte Bepflanzung ist ideal. Feinblättrige Pflanzen und aufgelockerte Pflanzengruppen bieten Schutz, ohne den Schwimmraum einzuengen. Freie Zonen im oberen und mittleren Bereich sollten bewusst erhalten bleiben, da die Art dort bevorzugt schwimmt. Gedämpftes Licht unterstützt die natürliche Wirkung der Färbung.
Das Futter für Glowlight-Rasboras
Glowlight-Rasboras sind typische Oberflächen- und Freiwasserfresser. Feines Flockenfutter bildet eine gute Basis, ergänzt durch sehr feines Mikrogranulat sowie Frostfutter wie Cyclops oder Artemia-Nauplien. Kleine Portionen mehrmals täglich entsprechen dem natürlichen Fressverhalten der Art und stellen sicher, dass alle Tiere ausreichend Nahrung erhalten.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechtsunterschiede sind nur schwach ausgeprägt. Weibchen wirken meist etwas fülliger, besonders im Bauchbereich, während Männchen schlanker bleiben. Eine sichere Unterscheidung ist häufig erst bei adulten Tieren möglich.
Die Zucht von Sundadanio retiarius
Die Art ist ein Freilaicher. In gut eingefahrenen, dicht bepflanzten Aquarien kann es gelegentlich zu spontaner Vermehrung kommen. Die Elterntiere betreiben keine Brutpflege, weshalb feine Pflanzenstrukturen oder Moose als Schutz für die Eier wichtig sind. Weiches, leicht saures Wasser fördert die Fortpflanzungsbereitschaft.
Die Endgröße von Glowlight-Rasboras
Mit einer Endgröße von etwa 2 cm zählt Sundadanio retiarius zu den echten Minifischen. Für diese Art liegen keine gesicherten artspezifischen Langzeitdaten zur Lebenserwartung vor, vergleichbare kleinbleibende Bärblinge erreichen bei guter Pflege jedoch häufig ein Alter von etwa 3 bis 5 Jahren. In stabilen, ruhigen Aquarien zeigen die Tiere über diesen Zeitraum hinweg ein konstantes Schwarmverhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Glowlight-Rasboras gelten als sehr gut garnelenverträglich. Sie zeigen keinerlei Jagdverhalten gegenüber Zwerggarnelen oder deren Nachwuchs. In fein strukturierten Becken lassen sich beide Tiergruppen problemlos gemeinsam pflegen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.