446,99 €*
134 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 13,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Gesprenkelte Muräne, Gymnothorax pictus
| Deutscher Name: | Gesprenkelte Muräne |
| Wissenschaftlich: | Gymnothorax pictus |
| Synonyme: | Pfeffer-Muräne, Gepunktete Muräne, Peppered Moray, Painted Moray |
| Herkunft: | Indopazifik von Ostafrika bis Hawaii und zum tropischen Ostpazifik |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet – korallensicher, frisst aber Krebstiere und kleine Fische |
| Verträglichkeit: | Einzelgänger und Räuber; nur mit großen, robusten Fischen halten |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,025 (Salinität ca. 33–35 ‰), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–28 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 2000 Liter, absolut ausbruchsicher abgedeckt |
| Futter: | Fleischfresser: Garnelen, Krabbenfleisch, Muschel, Fischstücke, Stint |
| Schwierigkeitsgrad: | Nur für erfahrene Großaquarianer |
| Geschlechts-Unterschiede: | Gleichzeitiger Zwitter, keine äußerlichen Unterschiede |
| Zucht möglich: | Im Aquarium nicht nachgezogen |
| Maximale Größe: | Bis etwa 120–140 cm |
| Liefergröße: | ca. 20,0-30,0 cm |
Herkunft von Gesprenkelte Muräne (Gymnothorax pictus)
Die Gesprenkelte Muräne gehört zu den am weitesten verbreiteten Muränen der Welt. Ihr Lebensraum erstreckt sich von der ostafrikanischen Küste über den gesamten Indischen Ozean und den Westpazifik bis zu den Hawaii-Inseln und weiter bis zu den Galapagos-, Kokos- und Clipperton-Inseln im tropischen Ostpazifik. Im Norden reicht er bis zu den Ryukyu-Inseln, im Süden bis Australien und zu den Kermadec-Inseln. Anders als viele Verwandte bewohnt sie vor allem sehr flaches Wasser auf Riffdächern und felsigen Gezeitenküsten, kommt aber vereinzelt bis in größere Tiefen vor. Bei Ebbe liegt sie mitunter fast trocken zwischen den Steinen. Ihre Hauptnahrung sind Krebstiere, insbesondere Krabben, daneben auch kleine Fische. Bemerkenswert ist ihr Jagdverhalten: Um Krabben zu erbeuten, verlässt sie zeitweise sogar das Wasser und schnellt auf Felsen oberhalb der Wasserlinie. Der kräftige, langgestreckte Körper ist hellgrau bis beige gefärbt und mit unzähligen feinen dunklen Sprenkeln übersät, die bei älteren Tieren zu unscharfen Flecken zusammenlaufen können. Die Art gilt als häufig und nicht gefährdet.
Eignung für das Riffaquarium
Die Gesprenkelte Muräne ist nur bedingt für ein Riffaquarium geeignet. Korallen, Anemonen und Schwämme lässt sie zwar in Ruhe, Garnelen, Krabben, Einsiedlerkrebse und kleine Fische gehören jedoch zu ihrer natürlichen Beute und werden früher oder später gefressen. Aufgrund ihrer Größe und Kraft kann sie zudem lose Steine und Korallenableger verschieben. Ein großes Fischbecken mit stabil verklebtem Riffaufbau und robusten Korallen ist daher die passende Umgebung.
Vergesellschaftung und Verhalten
Die Gesprenkelte Muräne ist ein Einzelgänger und ausgeprägter Räuber. Sie sollte allein gehalten werden, Artgenossen und andere Muränen werden in den meisten Becken nicht toleriert. Als Mitbewohner kommen nur große, wehrhafte Fische in Frage, die nicht ins Maul passen, etwa große Doktorfische, Kaiserfische oder Drückerfische. Alles, was kleiner ist, wird über kurz oder lang als Beute betrachtet. Beim Hantieren im Becken ist Vorsicht geboten, denn ein Biss kann tiefe und leicht entzündliche Wunden verursachen. Die Hand sollte deshalb nie in Höhlen gesteckt werden, und gefüttert wird am besten mit einer langen Futterzange.
Wasserwerte und Temperatur
Gepflegt wird die Art bei stabilen Meerwasserbedingungen: Dichte 1,023 bis 1,025 bei 25 °C, entsprechend etwa 33 bis 35 Promille Salzgehalt, pH-Wert 8,1 bis 8,4, Karbonathärte 7 bis 10 °dKH und eine Temperatur von 24 bis 28 °C. Als großer Fleischfresser belastet sie das Wasser deutlich, deshalb sind ein kräftiger Abschäumer, eine leistungsfähige Filterung und regelmäßige Wasserwechsel unverzichtbar.
Aquarium und Einrichtung
Die Gesprenkelte Muräne wird zwar meist jung angeboten, erreicht aber eine Länge von weit über einem Meter. Für die dauerhafte Pflege empfehlen wir ein Aquarium ab etwa 2000 Litern mit großen, stabil verklebten Höhlen und Spalten. Da die Art in der Natur das Wasser verlässt, muss das Becken absolut ausbruchsicher und lückenlos abgedeckt sein, auch Kabeldurchführungen und Überlaufschächte müssen gesichert werden.
Futter und Futterumstellung
Im Aquarium wird die Gesprenkelte Muräne mit fleischigem Futter ernährt: ganze Garnelen, Krabbenfleisch, Muschel- und Tintenfischstücke, Stint und Stücke von Meeresfisch. Jungtiere werden zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert, ausgewachsene Tiere ein- bis zweimal. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Vitaminzusätzen beugt Mangelerscheinungen vor. Neu eingesetzte Tiere fressen häufig erst nach einigen Tagen und lassen sich anfangs gut mit Krabbenfleisch locken.
Eingewöhnung
Den Transportbeutel zunächst etwa 15 bis 20 Minuten im Aquarium schwimmen lassen, damit sich die Temperatur angleicht. Danach Beckenwasser mit der Tropfmethode langsam über 30 bis 60 Minuten zugeben, bis Salzgehalt und pH-Wert angeglichen sind. Die Muräne vorsichtig ohne Transportwasser einsetzen, am besten direkt vor einer geeigneten Höhle, das Licht gedimmt lassen und die Abdeckung sofort sicher verschließen.
Geschlechtsunterschiede
Die Gesprenkelte Muräne ist ein gleichzeitiger Zwitter, das heißt ein Tier besitzt männliche und weibliche Geschlechtsorgane zugleich. Äußerliche Geschlechtsunterschiede gibt es daher nicht.
Zucht
Wie andere Muränen laicht die Art im Freiwasser, ihre Brut treibt lange als durchsichtige Leptocephalus-Larve im offenen Meer. Eine Nachzucht im Aquarium ist nicht bekannt, alle Tiere im Handel sind Wildfänge.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Gesprenkelte Muräne erreicht eine Gesamtlänge von etwa 120 bis 140 cm. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.