Endler Guppy Dreipunkt, Poecilia wingei, DNZ, paarweise
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Endler Guppy Dreipunkt, Poecilia wingei, DNZ, paarweise
| Deutscher Name: | Dreipunkt Endler Guppy |
| Wissenschaftlich: | Poecilia wingei "Three Spot" |
| Synonyme: | Three Spot Endler, 3-Spot Guppy, Dreifleck-Endler |
| Herkunft: | Venezuela (Zuchtform auf Basis reiner Endler-Linie) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,5–8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 54 l |
| Bepflanzung: | mit Rückzugszonen, Schwimmpflanzen und offenen Schwimmbereichen |
| Futter: | Allesfresser; feines Lebend-, Frost- und Trockenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen bunt und klein, Weibchen schlichter und größer |
| Zucht möglich: | Ja, problemlos bei stabilen Bedingungen |
| Maximale Größe: | bis 3 cm |
| Liefergröße: | ca. 1,5–2,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | gut verträglich |
Herkunft des Dreipunkt Endler Guppy (Poecilia wingei)
Der Dreipunkt Endler Guppy ist eine farbintensive Zuchtform aus der Art Poecilia wingei. Seinen Namen verdankt er den typischen drei schwarzen Punkten, die bei den meisten Männchen auf Körper und Schwanzwurzel gut sichtbar erscheinen. Ergänzt wird dieses Muster oft durch ein leuchtend orangefarbenes Band und irisierende Glanzzonen. Die Linie geht auf reine Endler-Stämme aus Venezuela zurück und ist farbstabil gezüchtet – ohne Einkreuzung von Guppys. Bitte beachten: Der angegebene Preis gilt pro Einzeltier. Eine Abgabe erfolgt nur in 2er-Stückzahlen – die Tiere werden automatisch paarweise (1 Männchen + 1 Weibchen) gepackt.
Dreipunkt Endler Guppy vergesellschaften
Diese Variante eignet sich gut für friedliche Gesellschaftsaquarien. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihres zurückhaltenden Wesens harmonieren Dreipunkt Endler besonders gut mit Zwerggarnelen, kleinen Salmlern, Otocinclus oder Corydoras. Auf eine Vergesellschaftung mit größeren, hektischen Fischen sollte verzichtet werden. Auch in reinen Artenbecken oder mit mehreren Endler-Linien lassen sich die Tiere gut halten – Kreuzungen sollten dabei allerdings vermieden werden.
Passende Wasserparameter
Die Pflege gelingt in weichem bis mittelhartem Wasser problemlos. Ideal sind pH-Werte zwischen 6,5 und 8,0 bei einer Temperatur um 25 °C. Eine stabile biologische Filterung, regelmäßige Teilwasserwechsel und eine geringe Strömung tragen entscheidend zur Gesundheit und Vitalität der Tiere bei. Huminstoffe oder Laub können das Wasser zusätzlich aufwerten, sind aber nicht zwingend erforderlich.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 22 und 28 °C werden gut vertragen. Im Bereich um 24–26 °C zeigen die Tiere ein aktives Schwimmverhalten und ausgeprägte Farben. Höhere Temperaturen steigern die Balzfrequenz, verkürzen aber bei dauerhafter Belastung die Lebenserwartung. Eine konstante Wassertemperatur ist vor allem bei der Zucht empfehlenswert.
Die Beckengröße für Poecilia wingei "Three Spot"
Bereits ein Aquarium mit 54 Litern Volumen bietet ausreichend Platz für eine kleine Gruppe oder mehrere Paare. Entscheidend ist die gute Strukturierung: Schwimmpflanzen, Rückzugszonen aus Moos oder Wurzeln sowie ein freier Schwimmbereich im Mittelgrund fördern das natürliche Verhalten. Eine sanfte Beleuchtung lässt die Farben besonders gut zur Geltung kommen.
Bepflanzung
Die Tiere bevorzugen Becken mit dichter Rand- und Hintergrundbepflanzung. Geeignet sind feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut, Limnophila oder Wasserfreund, ergänzt durch Schwimmpflanzen wie Salvinia. Dunkler Bodengrund betont das kontrastreiche Farbspiel der Männchen zusätzlich. Eine naturnahe Einrichtung mit etwas Laub oder Wurzeln ist vorteilhaft.
Das Futter für Dreipunkt Endler Guppys
Die Tiere sind nicht wählerisch, bevorzugen aber abwechslungsreiche und feine Futtersorten. Ideal sind Staubfutter, feines Granulat, Frostfutter wie Cyclops oder Artemia-Nauplien sowie Lebendfutter wie Mikrowürmer. Pflanzliche Anteile, z. B. Spirulina, fördern Farben und Verdauung. Eine gesunde Ernährung wirkt sich positiv auf die Fortpflanzung aus.
Geschlechtsunterschiede
Männchen bleiben deutlich kleiner und sind auffällig gefärbt mit den typischen drei Punkten sowie weiteren leuchtenden Zeichnungselementen. Weibchen sind größer, silbrig bis transparent gefärbt und tragen keine Muster. Das Gonopodium der Männchen ist bereits früh gut sichtbar.
Die Zucht von Poecilia wingei "Three Spot"
Die Zucht gelingt meist problemlos. Weibchen bringen alle drei bis vier Wochen lebende Jungfische zur Welt. In dicht bepflanzten Becken mit ruhigem Besatz wachsen viele Jungtiere ohne Eingreifen heran. Für eine gezielte Zucht sollte auf reine Linienhaltung geachtet werden – Kreuzungen mit anderen Varianten können die typische Punktzeichnung verwässern.
Die Endgröße von Dreipunkt Endler Guppys
Männchen erreichen etwa 2,5 bis 3 cm, Weibchen bis zu 4 cm. Trotz der kleinen Körpergröße sind die Tiere sehr lebhaft, aber nicht hektisch. Besonders in Gruppen mit mehreren Männchen entfaltet sich ihr volles Farbpotenzial – ohne Revierstreit oder Aggression.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Dreipunkt Endler lassen sich gut mit Zwerggarnelen vergesellschaften. Adulte Garnelen werden ignoriert. Junggarnelen sind bei ausreichend Bepflanzung gut geschützt. Die Kombination aus Endler und Garnelen schafft ein lebendiges, zugleich harmonisches Aquarium mit viel Beobachtungswert.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.