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Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon), Symphysodon discus, ca. 7,0-8,0 cm

Gelbe Zuchtform

Helle Gold-Pigeon-Färbung aus aquaristischer Nachzucht

Gruppenfisch

Ab 6 Tieren halten, ruhige Rangordnung im Schwarm

Warmes Weichwasser

Konstant 28–30 °C und stabile, saubere Wasserwerte

Junge Tiere 7–8 cm

Wachsen auf 15–20 cm heran, großes hohes Becken nötig

Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon), Symphysodon discus, ca. 7,0-8,0 cm


Auf einen Blick: Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon), Symphysodon discus
Deutscher Name:Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon)
Wissenschaftlich:Symphysodon discus
Synonyme:Diskusbuntbarsch, Diskusfisch, Heckel-Diskus, Roter Diskus, Pompadourfisch, Gold Pigeon Diskus, Yellow Pigeon Diskus
Herkunft:Wildform aus dem Amazonasgebiet (Brasilien); Gold Pigeon ist eine gezüchtete Farbform aus Nachzucht
Gesellschafts-Aquarium:Ruhiger Schwarmfisch, Gruppe ab 6 Tieren, besser 8 oder mehr; Rangordnung innerhalb der Gruppe
Wasserwerte:Weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5, sehr sauberes, nitratarmes Wasser; Nachzuchten sind anpassungsfähiger als Wildfänge
Temperatur:28–30 °C, dauerhaft nicht kühler
Beckengröße:Für junge Tiere mind. ca. 250 l; für eine adulte Gruppe ab ca. 400 l, Höhe ab 50 cm
Bepflanzung:Bedingt möglich: robuste, wärmeverträgliche Pflanzen, Wurzeln und freie Schwimmfläche
Futter:Allesfresser: hochwertiges Diskus-Granulat, Frost- und Lebendfutter, mehrere kleine Portionen täglich
Geschlechts-Unterschiede:Äußerlich kaum verlässlich zu unterscheiden; Paarbildung innerhalb der Gruppe
Zucht möglich:Aquarienzucht möglich; Paare betreiben intensive Brutpflege, Jungfische ernähren sich anfangs vom Hautschleim der Eltern
Maximale Größe:Aktuell 7–8 cm; adult meist ca. 15–20 cm, vereinzelt bis ca. 25 cm
Liefergröße:ca. 7,0-8,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Nicht empfehlenswert: Nachwuchs wird gefressen, auch erwachsene kleine Zwerggarnelen sind gefährdet und die Wärme belastet viele Arten
Im Detail: Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon), Symphysodon discus

Herkunft von Diskus „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon) (Symphysodon discus)

Diskusfische gehören zur Gattung Symphysodon und stammen aus dem Amazonasgebiet in Brasilien. Die Art Symphysodon discus, der Heckel-Diskus, lebt in der Natur vor allem im Einzugsgebiet des Rio Negro, wobei die Angaben zur genauen Verbreitung je nach Quelle etwas voneinander abweichen. Besiedelt werden ruhige, warme und nährstoffarme Gewässer mit weichem, saurem Wasser. Ins Wasser hängende Wurzeln, Falllaub und überflutete Uferzonen bieten Deckung, und die Streifenzeichnung der Wildform tarnt die Tiere dort sehr gut. Der hier angebotene „Gold Pigeon“ (Yellow Pigeon) ist allerdings kein Wildfang, sondern eine gezüchtete Farbform, die über viele Generationen selektiert wurde und keinem einzelnen Fundort zugeordnet werden kann. Bei solchen Handelsformen ist die genaue genetische Herkunft oft nicht eindeutig nachvollziehbar. Manche Anbieter führen sie unter Symphysodon aequifasciatus, und auch Einkreuzungen anderer Diskus-Linien sind denkbar. Der Artname Symphysodon discus wurde hier deshalb aus der Eingabe übernommen und ist bei Zuchtformen eher als Handelsangabe zu verstehen. Auch die Bezeichnungen Gold Pigeon und Yellow Pigeon werden nicht von allen Züchtern einheitlich verwendet. Nachzuchten sind an Aquarienbedingungen gewöhnt und unterscheiden sich in ihren Ansprüchen deutlich von Wildfängen.

Vergesellschaftung

Diskus sind ruhige, soziale Schwarmfische, die sich in einer Gruppe deutlich sicherer verhalten als einzeln oder zu zweit. Üblich sind mindestens sechs Tiere, besser acht oder mehr, weil sich dann Rangstreitigkeiten besser verteilen. Innerhalb der Gruppe bildet sich eine Rangordnung, gelegentliches Drohen und Verfolgen ist normal. Zur Laichzeit werden einzelne Paare territorial und verteidigen ihr Revier. Als Mitbewohner eignen sich ruhige, wärmeverträgliche Fische, die nicht an den Flossen zupfen und beim Futter nicht hektisch konkurrieren. Schnelle, aufdringliche Arten stressen Diskus schnell und führen zu Futterverlierern. Neu eingesetzte Tiere sollten zunächst separat eingewöhnt werden, und Diskus verschiedener Züchter sind im Idealfall nicht ohne Vorsicht zu mischen.

Passende Wasserparameter

Diskus bevorzugen weiches bis höchstens mittelhartes, leicht saures bis neutrales Wasser. Als grobe Orientierung gilt für Nachzuchten ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5; Angaben zu Härte und Obergrenzen unterscheiden sich je nach Züchter und Herkunft der Tiere, daher lohnt sich ein Blick auf das Wasser im Herkunftsbetrieb. Wichtiger als Idealwerte sind Stabilität und Sauberkeit: Nitrat und organische Belastung sollten niedrig bleiben. Regelmäßige, größere Teilwasserwechsel, eine kräftig dimensionierte Filterung und das Vermeiden plötzlicher Wertsprünge sind die Basis. Neu angelieferte Jungtiere reagieren auf Schwankungen empfindlich und sollten behutsam angepasst werden.

Haltungstemperatur

Diskus sind Warmwasserfische. Ein Bereich von etwa 28–30 °C hat sich bewährt, dauerhaft kühlere Temperaturen sollten vermieden werden, da sie Stoffwechsel und Abwehrkräfte schwächen können. Die Temperatur muss konstant gehalten und mit zuverlässigem Heizer und Thermometer kontrolliert werden. Bei diesen Wassertemperaturen enthält das Wasser weniger Sauerstoff, daher sind gute Strömung an der Oberfläche und Belüftung wichtig. Mitbewohner sollten diese Wärme ebenfalls vertragen.

Beckengröße

Jungtiere von 7–8 cm wachsen zügig und brauchen schon früh ausreichend Raum. Für eine kleine Gruppe junger Tiere werden mindestens etwa 250 l genannt, für eine adulte Gruppe sind rund 400 l mit 120–150 cm Kantenlänge deutlich angemessener. Aufgrund der hohen, scheibenförmigen Körperform sollte das Becken eine Höhe von mindestens etwa 50 cm besitzen. Eine große Wasseroberfläche und ein sehr leistungsfähiger Filter helfen, die Belastung in Gruppenhaltung zu beherrschen.

Bepflanzung

Bepflanzung ist bei Diskus möglich, aber an die hohen Temperaturen und das Verhalten der Fische anzupassen. Robuste, wärmeverträgliche Arten wie Schwertpflanzen, Anubias oder Javafarn lassen sich gut an Wurzeln und Steinen befestigen. Wichtig ist eine große freie Schwimmfläche im Vordergrund und in der Mitte. Wurzeln und Strukturen bieten Rückzug und imitieren den natürlichen Lebensraum; scharfkantige Dekoration sollte vermieden werden. Dichte Bepflanzung ist nicht nötig, sofern das Becken ruhig und übersichtlich bleibt.

Futter

Diskus sind Allesfresser mit Neigung zu tierischer Kost. Bewährt hat sich ein hochwertiges Diskus-Granulat ohne unnötige Farbzusätze als Basis, ergänzt durch Frostfutter wie Mückenlarven oder Artemia und gelegentlich Lebendfutter. Junge, wachsende Tiere füttert man mehrmals täglich in kleinen Portionen, die vollständig gefressen werden. Futterreste sollten zügig entfernt werden, da sie das Wasser belasten. Abwechslung unterstützt Gesundheit und Farbentwicklung; scheue Tiere beobachtet man beim Fressen, damit rangniedrige Fische nicht leer ausgehen.

Geschlechtsunterschiede

Diskus zeigen keinen eindeutigen, äußerlich verlässlichen Geschlechtsunterschied; im Alter von 7–8 cm ist eine Geschlechtsbestimmung nicht möglich. Erst bei laichbereiten Tieren lassen sich Legeröhre und Samenleiter erkennen, was aber nur geübten Pflegern sicher gelingt. Der übliche Weg ist, eine Gruppe aufwachsen zu lassen und abzuwarten, welche Tiere sich zu Paaren zusammenfinden.

Zucht

Diskus lassen sich im Aquarium nachziehen. Aus der Gruppe finden sich Paare, die ein Revier an einer senkrechten Fläche wie Filterrohr, Wurzel oder Laichkegel verteidigen. Die Eltern betreiben eine intensive Brutpflege, und die Jungfische ernähren sich in den ersten Tagen vom Hautschleim der Eltern, ehe zusätzliche Nahrung wie frisch geschlüpfte Artemia gereicht wird. Für die Zucht braucht es stabile, saubere und weiche Wasserverhältnisse sowie Ruhe. Die Aufzucht ist anspruchsvoll und eher für erfahrene Pfleger geeignet, Erfolg lässt sich nicht garantieren.

Endgröße

Die gelieferten Tiere sind mit 7–8 cm noch Jungfische. Erwachsene Diskus werden meist rund 15–20 cm groß, vereinzelt werden bis etwa 25 cm genannt, wobei Zuchtformen häufig darunter bleiben. Die Spanne unterscheidet sich je nach Quelle, Linie und Haltung. Mit guter Fütterung und Wasserqualität wachsen Jungtiere zügig, Größe und Körperform entwickeln sich aber individuell.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Erwachsene Garnelen: Diskus sind keine ausgesprochenen Garnelenjäger, doch als Allesfresser mit Vorliebe für tierische Nahrung fressen sie kleine Zwerggarnelen, sobald sie diese erwischen. Zudem liegen die üblichen 28–30 °C oberhalb des Wohlfühlbereichs vieler Zwerggarnelen. Eine Vergesellschaftung ist daher nicht empfehlenswert. Nachwuchs: Junge Garnelen sind eine willkommene Beute und überleben in einem Diskusbecken praktisch nicht. Wer dennoch Garnelen pflegen möchte, sollte sie in einem eigenen Becken halten.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen

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1 Bewertung

14. Mai 2025 10:28

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Discus Gold pigeon (Yellow pigeon), 2 Zoll, 5-6 cm

Schnelle und zuverlässige Lieferung. Die Tiere waren in einem guten Zustand und haben sich auch sehr schnell im neuen Zuhause eingelebt und zügig (schon am ersten Tag ca. 2 Stunden nach einsetzen) angebotene Nahrung angenommen. Ich habe mit der Bewertung eine Woche gewartet und kann daher sagen das alles Reibungslos und ohne Beanstandungen in irgendeiner Form stattgefunden hat.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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