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Frisch aus Tschechien: neue Aquarienbewohner in Biedenkopf

Leuchtende Salmler, charaktervolle Buntbarsche und besondere Bodenbewohner

Frisch aus Tschechien: neue Aquarienbewohner in Biedenkopf
Symbolbild (KI-generiert)

Es gibt frische Farben für unser Hobby: Die neue Sendung lebender Aquarientiere aus Tschechien ist gut bei uns angekommen. In unserer Zierfischanlage in Biedenkopf werden die Neuankömmlinge nun eingewöhnt. Mit dabei sind leuchtende Salmler, ausdrucksstarke Zwergbuntbarsche, lebhafte Lebendgebärende und spannende Bodenbewohner – eine bunte Mischung, bei der sich genaues Hinschauen lohnt.

Schon die Namen machen neugierig: Kakadu-Zwergbuntbarsche in Double Orange, Königssalmler in Super Blue und goldene Kardinalfische bringen ganz unterschiedliche Farbakzente mit. Dazu kommen unter anderem Rote Neons, Adolfos Panzerwelse und Blaue Kongosalmler. Das Versandland ist dabei nicht mit dem natürlichen Herkunftsgebiet der Arten gleichzusetzen. Für die Auswahl Ihres neuen Besatzes zählen vor allem die spätere Endgröße, passende Wasserwerte und das Sozialverhalten – denn viele Tiere dieser Sendung sind noch jung und wachsen deutlich heran.

Vielleicht ist Ihr persönlicher Wunschfisch diesmal dabei. Lassen Sie den Neuankömmlingen zunächst Zeit zum Ankommen: Nach der Eingewöhnung erscheinen die Tiere nach und nach im Shop. Wenn Sie unsicher sind, welche Art zu Ihrem Aquarium und seinem bisherigen Besatz passt, beraten wir Sie bei interaquaristik.business gerne.

Die Sendung im Überblick

Herkunftsland: Tschechien

ArtWissenschaftlicher NameAnzahl
Gelber Zwergbuntbarsch (Opal; 3–4 cm; 5 Weibchen, 5 Männchen)Apistogramma borellii10
Inka-Zwergbuntbarsch (Inca; XL; 1 Weibchen, 1 Männchen)Apistogramma baenschi2
Augenfleckbuntbarsch (Red Spotted; 6–7 cm; als Heros severum bezeichnet)Heros severus10
Nyereres Buntbarsch (4–5 cm; als Haplochromis nyererei bezeichnet)Pundamilia nyererei2
Saulosis Maulbrüter (4–5 cm)Chindongo saulosi8
Labidochromis hongi (Super Red; 4–5 cm)Labidochromis hongi20
Glänzender Zwergbuntbarsch (3,5–4 cm)Nannacara anomala10
Schmetterlingsbuntbarsch (Standard, 3,5–4 cm: 15 Weibchen und 15 Männchen; Electric Blue, 3–3,5 cm: 5 Weibchen und 5 Männchen)Mikrogeophagus ramirezi40
Aulonocara steveni (4–5 cm)Aulonocara steveni2
Neonsalmler (1,7–2 cm: 200 Stück; 3 cm: 60 Stück; Orange, 2,5 cm: 50 Stück)Paracheirodon innesi310
Dreilinien-Panzerwels (2,5–3 cm)Corydoras trilineatus4
Rotflossen-Glassalmler (3 cm)Prionobrama filigera30
Rotmaulsalmler (3 cm)Hemigrammus rhodostomus150
Zitronensalmler (2,5–3 cm)Hyphessobrycon pulchripinnis30
Roter Neon (3 cm: 50 Stück; 1,7–2 cm: 370 Stück)Paracheirodon axelrodi420
Königssalmler (2,5–3 cm: 30 Stück; Super Blue, 2,5–3 cm: 31 Stück)Inpaichthys kerri61
Gelber Phantomsalmler (2,5–3 cm; als Megalamphodus roseus bezeichnet)Hyphessobrycon roseus30
Scheibensalmler (3 cm)Metynnis hypsauchen4
Normans Leuchtaugenfisch (2 cm)Poropanchax normani30
Transvestitenbuntbarsch (4–5 cm; 1 Weibchen, 1 Männchen)Nanochromis transvestitus2
Blauer Buntbarsch (Neon Blue; 4–4,5 cm)Andinoacara pulcher20
Perlhuhnbärbling (Galaxy; 1–1,5 cm)Danio margaritatus30
Antennenwels (L 181; 2,5–3 cm)Ancistrus sp.20
Kardinalfisch (Gold; 3 cm)Tanichthys albonubes12
Guppy (Red Blonde, XL, tschechische Nachzucht: 10 Weibchen und 10 Männchen; Yellow Cobra: 30 Weibchen und 30 Männchen, Männchen 3–3,5 cm; Pigeon Blood Pairs, XL: Rechnungsmenge 10, als Paare bezeichnet)Poecilia reticulata90
Schwertträger (Wienna Broccoli; 5–6 cm; Weibchen)Xiphophorus hellerii5
Prachtbarbe (Super Red; 3–3,5 cm)Pethia conchonius50
Kakadu-Zwergbuntbarsch (Double Orange; XL; 2 Weibchen, 2 Männchen)Apistogramma cacatuoides4
Gefleckter Scheibensalmler (6–7 cm)Metynnis lippincottianus3
Platy (Black, 3,5 cm: 30 Stück; Breeding Heart, 3 cm: 5 Stück; Mickey Mouse Sunset, 2 cm: 30 Stück)Xiphophorus maculatus65
Honiggurami (Super Red; 4 cm)Trichogaster chuna10
Zwergfadenfisch (Red; XL; 2 Weibchen, 2 Männchen)Trichogaster lalius4
Kammdornwels (5–6 cm)Agamyxis pectinifrons15
Metallpanzerwels (2–2,5 cm)Corydoras aeneus30
Adolfos Panzerwels (2–2,5 cm)Corydoras adolfoi6
Rineloricaria simillima (6–7 cm; als Loricaria similima bezeichnet)Rineloricaria simillima6
Malaiische Turmdeckelschnecke (2–3 cm)Melanoides tuberculata100
Blauer Kongosalmler (3,5–4 cm)Phenacogrammus interruptus50
Siamesische Rüsselbarbe (4–5 cm)Epalzeorhynchos siamensis30
Funkensalmler (2,5–3 cm)Hyphessobrycon amandae60
Marmorierter Beilbauchfisch (2,5–3 cm)Carnegiella strigata5
Burma-Prachtschmerle (4 cm)Botia histrionica4
Pseudomugil cf. paskai (1,5–2 cm)Pseudomugil cf. paskai30
Dreizahnkärpfling (3 cm; 3 Weibchen, 3 Männchen)Limia tridens6

Haltungstipps zu einzelnen Arten

Inka-Zwergbuntbarsch (Apistogramma baenschi)

Mit seiner markanten Rückenflosse zieht der Inka-Zwergbuntbarsch schnell die Blicke auf sich. Für ein harmonierendes Paar empfehlen wir ein gut gegliedertes Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Litern. Feiner Sand, Laub, Wurzeln und mehrere kleine Höhlen schaffen Rückzugsplätze. Bei 24–27 °C, pH 5,5–6,8 und weichem Wasser von etwa 1–8 °dGH fühlt sich die Art wohl. Ruhige Salmler sind mögliche Mitbewohner; weitere revierbildende Bodenfische können besonders während der Brutpflege stören.

Kleines Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Daphnien und Mückenlarven sorgt für Abwechslung; geeignetes feines Granulat kann ergänzen. Zur Zucht sind meist sehr weiches, saures Wasser und viel Ruhe hilfreich. Das Weibchen betreut die Eier in einer Höhle und führt später die Jungfische.

Inka-Zwergbuntbarsch (Apistogramma baenschi) im Shop ansehen

Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi)

Ob in der Standardform oder als Electric Blue: Schmetterlingsbuntbarsche brauchen vor allem warmes, sauberes und stabiles Wasser. Für ein harmonierendes Paar eignet sich ein dicht bepflanztes Becken ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Litern mit freien Sandflächen und flachen Steinen. Gute Richtwerte sind 27–29 °C, pH 5,5–6,8 und etwa 1–8 °dGH. Wählen Sie ruhige Mitbewohner, die diese Wärme ebenfalls vertragen, und vermeiden Sie hektischen Futterwettbewerb.

Feines Frost- und Lebendfutter sowie hochwertiges kleines Granulat passen zur geringen Maulgröße. Als Offenbrüter setzen die Tiere ihre Eier beispielsweise auf Steinen ab. Beide Eltern können die Brut betreuen; ein tatsächlich harmonierendes Paar und störungsarme Bedingungen sind dafür wichtiger als das bloße Zusammensetzen eines Männchens und Weibchens.

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Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Ein größerer Schwarm Roter Neons bringt ein ruhiges, leuchtendes Farbband zwischen die Pflanzen. Planen Sie mindestens 15–20 Tiere und ein Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Litern ein. Bei 25–28 °C, pH 5,0–7,0 und weichem Wasser von etwa 1–10 °dGH lässt sich die Art gut pflegen. Randbepflanzung, freie Schwimmstrecken und etwas gedämpftes Licht passen gut. Friedliche, nicht räuberische Mitbewohner mit ähnlichen Ansprüchen sind die richtige Wahl.

Die kleinen Mäuler benötigen feines Granulat sowie kleines Frost- und Lebendfutter. Eine Nachzucht ist anspruchsvoll: Sie erfordert gewöhnlich ein separates, abgedunkeltes Zuchtbecken mit sehr weichem, saurem Wasser. Die Eier werden frei abgegeben und nicht bewacht.

Roter Neon (Paracheirodon axelrodi) im Shop ansehen

Königssalmler (Inpaichthys kerri)

Beim Königssalmler lohnt sich der Blick auf das Zusammenspiel der Tiere: Besonders die Männchen zeigen untereinander kleine Imponierduelle. Eine Gruppe ab zehn Tieren findet in einem Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Litern Platz. Pflanzeninseln und freie Schwimmräume sollten sich abwechseln. Empfehlenswert sind 24–27 °C, pH 6,0–7,5 und etwa 3–15 °dGH. Friedliche Salmler und passende Panzerwelse kommen als Gesellschaft infrage; sehr zurückhaltende Arten sollten nicht beim Fressen bedrängt werden.

Feines Trockenfutter, Artemia, Cyclops und kleine Mückenlarven werden gern genommen. Auch die Farbform Super Blue hat diese grundlegenden Haltungsansprüche. Zur Zucht setzt man die Freilaicher separat über feinfiedrige Pflanzen oder einen Laichrost; die Elterntiere können Eier fressen.

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Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus)

Die hellen Tupfen der Perlhuhnbärblinge kommen vor dunklem Pflanzengrün besonders schön zur Geltung. Halten Sie die kleinen Fische in einer Gruppe ab zehn Tieren in einem gut eingewachsenen Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge und 54 Litern. Dichte Pflanzenpolster, Sichtschutz und kleine offene Bereiche geben Sicherheit. Geeignet sind meist 20–24 °C, pH 6,5–7,5 und etwa 5–15 °dGH. Ein Artenbecken oder eine ruhige Gesellschaft mit ähnlich kleinen Tieren erleichtert die Futterversorgung.

Gerade die kleinen Neuankömmlinge brauchen sehr feines Futter: Artemianauplien, Cyclops und entsprechend feines Granulat sind gute Möglichkeiten. Zur Nachzucht dienen Moospolster als Laichsubstrat. Eier und Jungfische sind vor den erwachsenen Tieren zu schützen.

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Kakadu-Zwergbuntbarsch (Apistogramma cacatuoides)

Double Orange bringt kräftige Flossenfarben mit, doch auch diese Zuchtform braucht ein gut strukturiertes Revier. Für ein harmonierendes Paar empfehlen wir ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Liter, mit Sandboden, Wurzeln, Laub und mehreren Höhlen. Bei 24–27 °C, pH 6,0–7,5 und etwa 3–15 °dGH ist die Art gut zu pflegen. Ruhige Fische der mittleren Wasserzone passen häufig dazu. Während der Brutpflege verteidigen die Weibchen ihr Umfeld deutlich.

Abwechslungsreiches kleines Frost- und Lebendfutter bildet eine gute Grundlage; passendes Granulat kann den Speiseplan ergänzen. Die Eier werden in einer Höhle abgelegt und vom Weibchen betreut. Für mehrere Weibchen braucht es deutlich mehr Grundfläche und klar voneinander getrennte Reviere.

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Adolfos Panzerwels (Corydoras adolfoi)

Mit orangefarbenem Kopffleck und dunkler Augenbinde ist Adolfos Panzerwels ein kleiner Blickfang am Boden. Er gehört in eine Gruppe von mindestens sechs, besser acht oder mehr Artgenossen. Ein Aquarium ab etwa 80 cm Kantenlänge und 100 Litern bietet dafür eine gute Grundlage. Feiner Sand, schattige Unterstände und freie Flächen zum Gründeln sind wichtig. Passend sind 24–27 °C, pH 5,5–7,2 und etwa 1–12 °dGH. Friedliche Salmler sind geeignete Partner; die Wasseroberfläche muss erreichbar bleiben.

Füttern Sie gezielt mit sinkendem Futter sowie kleinem Frost- und Lebendfutter. Panzerwelse leben nicht von den Resten anderer Fische. Eine Nachzucht kann in weichem Wasser gelingen; die haftenden Eier werden unter anderem an Scheiben oder Pflanzen abgelegt und zur sicheren Aufzucht häufig separat untergebracht.

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Blauer Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus)

Die jetzt noch jungen Kongosalmler entwickeln später deutlich mehr Körpergröße; besonders ausgewachsene Männchen beeindrucken mit schimmernden Farben und verlängerten Flossen. Für eine Gruppe ab zehn Tieren empfehlen wir ein Aquarium ab etwa 120 cm Kantenlänge und 250 Litern. Lange Schwimmstrecken, bepflanzte Randbereiche und etwas gedämpftes Licht passen gut. Richtwerte sind 24–27 °C, pH 6,0–7,5 und etwa 3–15 °dGH. Die Gesellschaft sollte friedlich sein und nicht an den Flossen zupfen.

Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter lässt sich mit Artemia, Daphnien und Mückenlarven abwechslungsreich ergänzen. Zur Zucht benötigen die Freilaicher ein separates, geräumiges Becken mit weichem Wasser und Schutz für die Eier, da keine Brutpflege stattfindet.

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Kammdornwels (Agamyxis pectinifrons)

Tagsüber bleibt der weiß getupfte Kammdornwels gern im Versteck; mit der Dämmerung wird er aktiver. Für eine kleine Gruppe eignen sich geräumige Aquarien ab etwa 120 cm Kantenlänge und 240 Litern mit mehreren ausreichend großen Höhlen und Wurzelunterständen. Planen Sie mit einer Endgröße von ungefähr 15 cm. Geeignet sind 24–28 °C, pH 6,0–7,5 und etwa 3–15 °dGH. Sehr kleine Fische oder Garnelen sind keine sichere Gesellschaft, da sie als Nahrung angesehen werden können.

Sinkendes Welsfutter und Frostfutter sollten gezielt auch nach dem Ausschalten der Beleuchtung angeboten werden. Beim Umsetzen können sich die kräftigen Flossenstacheln in Netzen verhaken; ein geeigneter Behälter ist oft die bessere Wahl. Eine Vermehrung im heimischen Aquarium ist nicht zuverlässig zu erwarten.

Kammdornwels (Agamyxis pectinifrons) im Shop ansehen

Burma-Prachtschmerle (Botia histrionica)

Burma-Prachtschmerlen sind gesellige, bewegungsfreudige Bodenbewohner und sollten nicht einzeln oder nur zu zweit gehalten werden. Planen Sie eine Gruppe ab sechs Tieren und ein Aquarium ab etwa 150 cm Kantenlänge und 350 Litern ein. Feiner Bodengrund, zahlreiche enge, sichere Unterstände und offene Suchflächen gehören zur Einrichtung. Bei 24–27 °C, pH 6,0–7,5 und etwa 3–15 °dGH passen sie zu robusten, friedlichen Fischen. Garnelen und Schnecken können gefressen werden.

Sinkendes Alleinfutter, Frostfutter und gelegentliche pflanzliche Ergänzungen ermöglichen eine abwechslungsreiche Ernährung. Diese Schmerlen sind keine bloßen Schneckenbekämpfer, sondern langlebige Pfleglinge mit eigenen Platz- und Sozialansprüchen. Eine Nachzucht unter üblichen Aquarienbedingungen gelingt nicht regelmäßig.

Burma-Prachtschmerle (Botia histrionica) im Shop ansehen

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