Zweistreifen-Zwergbuntbarsch, Apistogramma bitaeniata
21,99 €*
7 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Zweistreifen-Zwergbuntbarsch, Apistogramma bitaeniata
| Deutscher Name: | Zweistreifen-Zwergbuntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Apistogramma bitaeniata |
| Synonyme: | Zweiband-Zwergbuntbarsch, Kleeis Zwergbuntbarsch, Two-striped Apisto |
| Herkunft: | Amazonasbecken in Peru, Kolumbien und Brasilien |
| Gesellschafts-Aquarium: | Paarweise oder Haremshaltung mit kleinen Beifischen |
| Wasserwerte: | pH 5,0–7,0, GH 1–8 °dH, KH 0–3 °dH |
| Temperatur: | 24–29 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm, etwa 54 Liter für ein Paar |
| Bepflanzung: | Sand, Laub, Wurzeln, Höhlen, gedämpftes Licht |
| Futter: | Artemia, Daphnien, Mückenlarven, Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer, mit verlängerten Rückenflossenstrahlen |
| Zucht möglich: | Höhlenbrüter, Weibchen betreut Gelege und Brut |
| Maximale Größe: | Männchen bis etwa 7,5 cm, Weibchen bis 5,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Erwachsene Garnelen meist toleriert, Nachwuchs gefährdet |
Herkunft von Zweistreifen-Zwergbuntbarsch (Apistogramma bitaeniata)
Der Zweistreifen-Zwergbuntbarsch Apistogramma bitaeniata ist im Amazonasbecken weit verbreitet. Sein Areal reicht vom mittleren Río Marañón und dem unteren Ucayali in Peru über Kolumbien bis in den brasilianischen Amazonas hinein, etwa bis zur Mündung des Tapajós. Die Art bewohnt langsam fließende Nebenflüsse, Altwasser und kleine Waldbäche, deren Grund mit dicken Schichten aus Falllaub bedeckt ist. Ihren Namen verdankt sie den zwei dunklen Längsbinden, von denen die untere über den Bauch verläuft und sie von ähnlichen Arten unterscheidet. Früher wurden einige Formen unter eigenen Namen wie Apistogramma kleei oder Apistogramma klausewitzi beschrieben, heute gelten diese als Synonyme. Je nach Herkunft unterscheiden sich die Populationen deutlich: Peruanische Männchen tragen oft viel Blau am Kopf, brasilianische eher gelbliche Töne, und im Handel kursieren Bezeichnungen wie rot, blau, orange oder gelb sowie Fundortnamen wie Nanay, Tefé oder Manacapuru. Angeboten wird hier die Grundform ohne besondere Farbselektion, in der Regel als robuste Nachzucht. Männchen beeindrucken mit ihrer hohen Rückenflosse, deren vordere Strahlen wie Wimpel verlängert sind.
Vergesellschaftung
Nachzuchten eignen sich gut für ruhige Gesellschaftsbecken mit kleinen Salmlern, Ziersalmlern oder Panzerwelsen. Man hält ein Paar oder ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen, die jeweils eigene Höhlen beanspruchen. Andere Apistogramma-Arten sollten nicht im selben Becken leben, da es sonst zu Streit und Kreuzungen kommen kann.
Passende Wasserparameter
Weiches, leicht saures Wasser mit pH 5,0 bis 7,0, Gesamthärte 1 bis 8 °dH und geringer Karbonathärte entspricht der Natur. Nachzuchten kommen auch mit etwas härterem Wasser zurecht, Wildfänge brauchen dagegen sehr weiches Wasser. Regelmäßige kleine Wasserwechsel halten die Werte stabil.
Haltungstemperatur
24 bis 29 °C, zur Zucht um 27 °C.
Beckengröße
Ein Paar lässt sich ab 60 cm Kantenlänge und rund 54 Litern pflegen. Für Haremshaltung ist ein Becken ab 80 cm mit mehreren Revieren sinnvoll.
Bepflanzung
Feiner Sand, Wurzeln, eine Laubschicht aus Seemandelbaum- oder Eichenblättern und mehrere kleine Höhlen bilden die Grundlage. Pflanzen wie Javafarn, Javamoos, Cryptocorynen und Anubias sowie Schwimmpflanzen sorgen für gedämpftes Licht und Sichtschutz.
Futter
Der Speiseplan sollte vor allem aus kleinem Lebend- und Frostfutter bestehen, etwa Artemia, Daphnien, Cyclops und Mückenlarven. Feines Granulat wird von Nachzuchten meist gut angenommen und ist Flocken vorzuziehen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen werden mit bis zu 7,5 cm deutlich größer als die Weibchen, zeigen kräftigere Farben und eine hohe Rückenflosse mit stark verlängerten vorderen Strahlen. Weibchen bleiben kleiner, sind gelblich gefärbt und tragen während der Brutpflege einen auffälligen schwarzgelben Farbwechsel.
Zucht
Die Eier werden in einer Höhle oder Spalte an die Decke geklebt. Das Weibchen bewacht das Gelege und führt später die Jungfische, während das Männchen das Umfeld verteidigt. In kleinen Becken kann das Weibchen dabei sehr aggressiv werden; dann sollte das Männchen vorübergehend umgesetzt werden. Die Jungen fressen frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien.
Endgröße
Männchen erreichen bis etwa 7,5 cm, Weibchen bis etwa 5,5 cm. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei etwa 3 bis 5 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Erwachsene Zwerggarnelen werden in strukturreichen Becken meist toleriert, der Nachwuchs wird jedoch gejagt. Für Garnelenzuchtbecken ist die Art nicht geeignet.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.