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Zipfelkrötenfrosch, Pelobatrachus nasutus

Meister der Tarnung

Sieht im Laub wie ein welkes Blatt aus, mit spitzen Hautzipfeln.

Feuchtkühles Klima

Fühlt sich bei 21–25 °C und hoher Luftfeuchte am wohlsten.

Gieriger Lauerjäger

Frisst Grillen, Schaben und Würmer zuverlässig von der Pinzette.

Viel Bodenfläche

Braucht eine dicke Laubschicht und eine große Wasserschale.

Zipfelkrötenfrosch, Pelobatrachus nasutus


Auf einen Blick: Zipfelkrötenfrosch, Pelobatrachus nasutus
Deutscher Name:Zipfelkrötenfrosch
Wissenschaftlich:Pelobatrachus nasutus
Synonyme:Malaiischer Zipfelfrosch, Malaiischer Hornfrosch, Langnasen-Hornfrosch
Herkunft:Süd-Thailand, Malaiische Halbinsel, Singapur, Sumatra und Borneo; feuchte Regenwälder an Bächen
Lebensweise:bodenbewohnender Lauerjäger in der Laubstreu, dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform:Einzeln oder als Paar in einem feuchtkühlen Waldterrarium mit dicker Laubschicht
Mindestgröße des Terrariums:für ein Paar mindestens etwa 90 × 45 × 45 cm, mehr Fläche ist besser
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:tagsüber 21–25 °C, nachts 18–21 °C, Luftfeuchte 80–95 %; über 26 °C vermeiden
Beleuchtung:gedämpfte Tagesbeleuchtung 12 Stunden, schwaches UVB möglich, keine Wärmelampe
Bodengrund:feuchte Erde-Humus-Mischung mit dicker Laubschicht, Moos und Rinde
Futter:Grillen, Schaben, Regenwürmer und andere Wirbellose, regelmäßig mit Mineralstoffen bestäubt
Maximale Größe:Weibchen bis etwa 12–14 cm, Männchen meist um 7–8 cm
Im Detail: Zipfelkrötenfrosch, Pelobatrachus nasutus

Lebensraum und Verhalten von Zipfelkrötenfrosch (Pelobatrachus nasutus)

Der Zipfelkrötenfrosch stammt aus den immerfeuchten Regenwäldern des westlichen Südostasiens. Sein Verbreitungsgebiet reicht vom Süden Thailands über die Malaiische Halbinsel und Singapur bis nach Sumatra und Borneo; ob die Vorkommen im äußersten Norden zur selben Art gehören, wird noch untersucht. Er lebt in dauerhaft feuchten, kühlen Tiefland- und Hügelwäldern, auf Borneo nachweislich zwischen etwa 200 und 1.300 Metern Höhe. Dort hält er sich am Waldboden in dicker Laubstreu auf, meist in der Nähe kleiner, klarer Waldbäche. Mit seiner bräunlichen Färbung, den Hautfalten am Rücken und den spitzen Hautzipfeln über Augen und Schnauze sieht er einem welken Blatt zum Verwechseln ähnlich. Tagsüber verharrt er regungslos und ist kaum zu entdecken. In der Dämmerung und nachts lauert er auf Beute, die er mit einem schnellen Vorstoß und dem riesigen Maul packt. Männchen rufen vor allem in der Dämmerung und nach Regen mit einem lauten, metallisch klingenden Honk aus der Nähe der Bäche, an denen später auch die Eier abgelegt werden.

Die richtige Haltung

Für ein Paar empfiehlt sich ein Terrarium von mindestens etwa 90 × 45 × 45 cm; mehr Grundfläche ist immer besser, weil sich der Frosch fast nur am Boden aufhält. Eine Höhe von wenigstens 40 cm verhindert, dass er sich beim Springen die empfindliche Schnauze und die Hornzipfel an der Decke verletzt. Gute Belüftung ist ebenso wichtig wie hohe Feuchte. Eine große, flache Wasserschale zum Baden gehört dauerhaft dazu, ein kleiner Wasserteil ist optional. Mehrere Korkröhren und flache Rinden dienen als Verstecke. Wildfänge sollten nach der Ankunft eine Quarantäne durchlaufen und auf Parasiten untersucht werden.

Die richtige Bepflanzung

Die Bepflanzung orientiert sich am schattigen Waldboden. Robuste Arten wie Efeutute, Philodendron, Einblatt oder Farne halten die Feuchte und schaffen Deckung. Da die schweren Frösche zarte Pflanzen schnell niedertreten, setzt man Pflanzen am besten in Töpfe, an die Rückwand oder in den Hintergrund. Dazwischen liegt eine dicke Schicht aus trockenem Eichen- oder Seemandelbaumlaub, in der sich der Frosch tarnt. Moospolster und Rindenstücke ergänzen das Bild. Offene Laufflächen vor den Verstecken erleichtern die Fütterung mit der Pinzette.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Der Zipfelkrötenfrosch mag es eher kühl. Tagsüber sind 21 bis 25 °C ideal, nachts darf die Temperatur auf 18 bis 21 °C sinken. Dauerhaft mehr als etwa 26 °C vertragen die Tiere schlecht; wer das im Sommer nicht sicherstellen kann, sollte sich für eine andere Art entscheiden. Eine zusätzliche Heizung ist meist nicht nötig. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80 bis 95 Prozent und wird durch tägliches Sprühen oder eine Beregnungsanlage gehalten. Gleichzeitig muss das Becken gut belüftet sein, denn stehende, nasse Luft fördert Hautinfektionen. Verwende zum Sprühen und für die Wasserschale abgestandenes oder gefiltertes Wasser und kontrolliere die Werte mit digitalen Messgeräten.

Fütterung

In der Natur frisst der Zipfelkrötenfrosch nahezu alles, was er bewältigen kann: Spinnen, Krabben, Skorpione, Insekten, aber auch kleine Echsen, andere Frösche und junge Nager. Im Terrarium bilden Grillen, Heimchen und Schaben die Grundlage, ergänzt durch Regenwürmer, Seidenraupen und Schnecken. Adulte Tiere werden zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert. Alle Futtertiere sollten gut gefüttert und bei jeder zweiten bis dritten Fütterung mit einem Mineral- und Vitaminpräparat bestäubt werden. Die Fütterung mit der Futterpinzette verhindert, dass der gierige Frosch Bodengrund verschluckt. Mäuse nur ausnahmsweise anbieten, da sie schnell zu Verfettung führen.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter unterscheiden sich vor allem in der Größe: Weibchen werden deutlich größer, rundlicher und haben einen breiteren Kopf, Männchen bleiben oft nur halb so groß. Männchen rufen zur Fortpflanzungszeit und zeigen dann dunkle Brunftschwielen an den ersten Fingern. Bei jungen Tieren ist eine sichere Bestimmung kaum möglich. Halter berichten, dass Wildfänge im Handel überwiegend Männchen sind; wer ein Paar sucht, sollte das bei der Auswahl berücksichtigen.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Nachzucht gelingt im Terrarium, ist aber aufwendig. Zunächst werden die Tiere für drei bis vier Monate etwas trockener und kühler gehalten, danach simuliert eine Beregnung mit täglich mehreren Stunden Regen die Regenzeit. Abgelegt werden die Eier an der Unterseite von Steinen oder Holz in ruhigen Bachabschnitten, im Terrarium also in einem flachen, sauberen Wasserteil mit Strukturen. Die Kaulquappen sind auffällig: Sie besitzen einen großen, trichterförmigen, nach oben gerichteten Mund und filtern Nahrungspartikel von der Wasseroberfläche. Die Entwicklung bis zur Umwandlung dauert mehrere Monate. Jungfrösche werden nach Größe getrennt, da sie sich gegenseitig fressen.

Endgröße und Lebenserwartung

Weibchen erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 12 bis 14 cm, Männchen bleiben mit rund 7 bis 8 cm deutlich kleiner. Der Körper ist breit und gedrungen, der Kopf groß. Geschlechtsreif werden die Frösche nach etwa zwei bis drei Jahren. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Halter gehen von mindestens fünf Jahren aus, bei guter Pflege dürfte das Alter auch deutlich darüber liegen.

Nice-to-Know

Kaum ein Frosch ist so perfekt getarnt wie der Zipfelkrötenfrosch. Die spitzen Hautzipfel über den Augen und an der Schnauze, die Längsfalten auf dem Rücken und die braune Färbung lassen ihn im Laub wie ein welkes Blatt erscheinen. Wissenschaftlich wurde er lange als Megophrys nasuta geführt. Seit 2021 gilt Pelobatrachus wieder als eigene Gattung, zu der neben dieser Art sechs weitere Arten aus Borneo und den Philippinen gehören. Der Zipfelkrötenfrosch ist nicht in den Anhängen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens gelistet.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Ein nennenswert giftiges Hautsekret ist vom Zipfelkrötenfrosch nicht bekannt. Wie bei allen Amphibien kann die Haut dennoch Stoffe abgeben, die Schleimhäute reizen. Fasse die Tiere deshalb nur an, wenn es nötig ist, am besten mit angefeuchteten, puderfreien Einweghandschuhen, und wasche dir danach die Hände. Das schützt auch die empfindliche Froschhaut vor Seife, Cremes und Keimen. Beim Füttern schnappen die gierigen Frösche gelegentlich nach Fingern; ein solcher Biss ist harmlos, aber überraschend kräftig.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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