Weichkoralle „Rosa“ (Nachzucht), Litophyton spec., Größe S–M
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Weichkoralle „Rosa“ (Nachzucht), Litophyton spec., Größe S–M
| Deutscher Name: | Weichkoralle „Rosa“ (Nachzucht) |
| Wissenschaftlich: | Litophyton spec. |
| Synonyme: | Rosa Bäumchenkoralle |
| Herkunft: | Tropische Riffe der Gattung; genaue Herkunft nicht angegeben; Nachzucht |
| Korallengruppe: | Baumförmig verzweigte Weichkoralle |
| Lichtbedarf: | Mittlere Beleuchtung; langsam eingewöhnen |
| Strömung: | Mittelstark bis kräftig und wechselnd |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Freier Platz auf Riffgestein mit Raum für die Zweige |
| Ernährung: | Licht über Zooxanthellen; ergänzend feines Schwebfutter |
| Wachstum: | Verzweigte, weiche Kolonie; Tempo standortabhängig |
| Schwierigkeitsgrad: | Für eingefahrene Riffaquarien |
| Lieferform: | Größe S–M |
Herkunft von Weichkoralle „Rosa“ (Nachzucht) (Litophyton spec.)
Die rosa Litophyton ist eine Weichkoralle mit baumartigem Wuchs und feinen Polypen auf den verzweigten Bereichen. Die Bestimmung dieses Angebots bleibt ausdrücklich auf Litophyton spec. begrenzt. Eine einzelne Art wird weder aus der Farbe noch aus der Lieferantenbezeichnung abgeleitet. Innerhalb der Gattung sind Korallen tropischer Riffe bekannt; die genaue natürliche Herkunft der hier vermehrten Linie ist nicht angegeben. Nach Aussage des Lieferanten handelt es sich um Nachzucht. Der Zusatz Rosa kennzeichnet die Handelsform, deren Eindruck unter weißer und blauer Beleuchtung unterschiedlich ausfallen kann. Ein rosiger Stamm und sanft gefärbte Äste wirken besonders schön, wenn die Polypen geöffnet sind und sich die Zweige in der Strömung leicht bewegen. Die Kolonie besitzt kein massives Steinkorallenskelett, sondern lebt mit einem weichen, veränderlichen Körper. Zusammenziehen und erneutes Aufrichten gehören deshalb zu den Beobachtungen, die bei Standortwechseln möglich sind. Für die Pflege ist entscheidend, einen ruhigen Übergang in ein stabiles Riffmilieu zu schaffen. Eine sichere Befestigung des Ablegers schützt das empfindliche Gewebe und lässt genügend Raum, damit sich die junge Kolonie entfalten kann.
Haltung im Riffaquarium
Geeignet sind mittleres Licht und eine wechselnde Wasserbewegung, die die Zweige bewegt, ohne sie dauerhaft niederzudrücken. Bei langem Zusammenziehen die Bedingungen prüfen und nicht vorschnell mehrfach umsetzen.
Licht, Strömung und Platzierung
Das Substrat auf festem Gestein sichern und den Stamm nicht einklemmen. Zwischen den Zweigen darf sich kein Mulm dauerhaft ansammeln. Raum nach oben und zur Seite lässt die Baumform sichtbar werden.
Wasserwerte und Spurenelemente
Halten Sie Temperatur und Salzgehalt möglichst konstant, etwa bei 24–26 °C und 34–35 PSU. pH 8,1–8,4 und KH 7–9 °dKH sind bewährte Orientierungsbereiche. Nährstoffarmut nicht durch abrupte Zusatzdosierungen ausgleichen.
Ernährung und Fütterung
Die im Handel gepflegten rosa Litophyton werden als zooxanthellat geführt. Zusätzlich kann fein suspendierte Nahrung aufgenommen werden. Eine sparsame Ergänzung ist sinnvoller als große Futterwolken, die das Wasser belasten.
Wachstum und Vermehrung
Die endgültige Ausdehnung ist bei der nicht bis zur Art bestimmten Form nicht sicher bezifferbar. Bei guter Entwicklung bildet sie weitere Verzweigungen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Abstand zu Nesseltentakeln und rasch überziehenden Korallen halten. Wie andere Weichkorallen kann die Kolonie das chemische Umfeld beeinflussen; bei gemischtem Besatz auf ausreichenden Wasserwechsel und Filterung achten.
Eingewöhnung
Zuerst Temperatur und Salzgehalt behutsam angleichen, etwa mit einer kontrollierten Tropfmethode. Den Ableger am Substrat bewegen, nicht am Stamm ziehen. Anfangs vor sehr intensivem Licht schützen.
Lieferung
Angeboten wird eine Nachzucht der Klasse S–M. Es wird keine feste Größe in Zentimetern daraus abgeleitet. Die weiche Kolonie kann zusammengezogen ankommen und sich erst nach Eingewöhnung vollständig aufrichten.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.