Waldsteigerfrosch aus Togo, Leptopelis sp.
84,99 €*
25 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 4-10 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Waldsteigerfrosch aus Togo, Leptopelis sp.
| Deutscher Name: | Waldsteigerfrosch aus Togo |
| Wissenschaftlich: | Leptopelis sp. |
| Synonyme: | Waldsteiger, Westafrikanischer Baumfrosch |
| Herkunft: | Togo, Westafrika: Waldgebiete und Baumsavannen |
| Lebensweise: | Nachtaktiver Baumfrosch; ruht tagsüber versteckt, Weibchen graben sich gern ein |
| Haltungsform: | Einzeln, paarweise oder in kleiner Gruppe ähnlich großer Tiere |
| Mindestgröße des Terrariums: | Terrarium ab etwa 50 × 40 × 60 cm für ein Paar, mit grabfähigem Boden |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber etwa 24–28 °C, nachts 20–22 °C; Luftfeuchte 60–80 % |
| Beleuchtung: | Tageslicht für etwa 12 Stunden, schwaches UVB mit schattigen Plätzen |
| Bodengrund: | Mindestens 8–10 cm lockere, leicht feuchte Erde mit Laubschicht |
| Futter: | Lebende Insekten wie Grillen, Heimchen und Schaben, mit Mineralstoffen bestäubt |
| Maximale Größe: | Je nach Art etwa 3–3,7 cm (Männchen) bis 4–5 cm (Weibchen) Kopf-Rumpf-Länge |
Lebensraum und Verhalten von Waldsteigerfrosch aus Togo (Leptopelis sp.)
Waldsteigerfrösche der Gattung Leptopelis sind über fast ganz Afrika südlich der Sahara verbreitet und umfassen mehr als fünfzig Arten. Die unter dem Zusatz Togo gehandelten Tiere stammen aus dem kleinen westafrikanischen Land zwischen Ghana und Benin, wo nach der aktuellen Bestandsaufnahme der Amphibien Togos drei Arten vorkommen. Am häufigsten ist Leptopelis viridis, ein Bewohner der Guinea-Baumsavannen sowie trockener und halbimmergrüner Wälder; in offener Savanne ist er sogar der einzige Waldsteiger. Leptopelis spiritusnoctis lebt in Wäldern und bewaldeten Savannen, etwa im Gebirgszug von Fazao bis Alédjo und in den Wäldern um Kouma und Badou, wo rufende Männchen oft an Bächen sitzen. Für den Norden des Landes gilt außerdem der bodennah lebende Leptopelis bufonides als sehr wahrscheinlich. Gemeinsam ist den Arten die nächtliche Lebensweise: Tagsüber ruhen sie gut getarnt in der Vegetation oder im Boden, nachts klettern sie in Büsche und Bäume und rufen dort teils mehrere Meter über dem Boden. Die Fortpflanzung setzt mit den ersten kräftigen Regenfällen der Regenzeit ein. Welche Art genau geliefert wird, ist bei dieser Handelsbezeichnung nicht festgelegt.
Die richtige Haltung
Ein gut belüftetes, ausbruchsicheres Terrarium mit etwa 50 × 40 cm Grundfläche und mindestens 60 cm Höhe bietet einem Paar ausreichend Raum. Waldsteigerfrösche klettern nachts geschickt, verbringen den Tag aber auch am Boden; besonders Weibchen graben sich mit den Hinterbeinen rasch in lockere Erde ein. Deshalb gehören neben stabilen Ästen und Korkröhren ein grabfähiger, nicht verdichteter Bodengrund und flache Verstecke unter Rinde oder Laub zur Einrichtung. Eine flache Wasserschale mit leichtem Ausstieg wird täglich frisch befüllt. Tiere unterschiedlicher Herkunft oder vermutlich verschiedener Arten sollten nicht gemeinsam gehalten werden.
Die richtige Bepflanzung
Robuste Pflanzen wie Efeutute, Philodendron, Sansevierien oder kleinblättrige Ficus-Arten geben Sichtschutz und tragen das Gewicht der Frösche. Die Bepflanzung sollte locker genug bleiben, damit zwischen Ästen und Blättern freie Sprungwege entstehen. Im unteren Bereich bieten Moospolster, Laub und flache Rindenstücke Verstecke, ohne den Boden vollständig zu bedecken, denn die Tiere brauchen offene Stellen zum Eingraben. Neu eingesetzte Pflanzen müssen frei von Pflanzenschutzmitteln, Dünger und Blattglanz sein, und schwere Dekorationen sollten fest stehen, damit grabende Frösche sie nicht untergraben.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Das Klima Togos ist warm mit ausgeprägtem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im Terrarium sind tagsüber etwa 24–28 °C sinnvoll, nachts darf die Temperatur auf 20–22 °C sinken. Die Luftfeuchte liegt im Alltag bei rund 60–80 Prozent; tägliches Sprühen am Abend fördert die Aktivität, während der Boden zwischendurch oberflächlich abtrocknen darf. Eine etwas trockenere Phase mit weniger Sprühen, gefolgt von kräftiger Beregnung, ahmt den Jahreslauf nach und kann die Rufaktivität anregen. Eine Beleuchtung von etwa zwölf Stunden mit schwachem UVB-Anteil und ausreichend schattigen Plätzen ergänzt die Haltung, gute Lüftung verhindert Staunässe.
Fütterung
Waldsteigerfrösche sind nächtliche Lauerjäger und fressen lebende Wirbellose passender Größe. Geeignet sind Grillen, Heimchen, kleine Schaben, Heuschrecken, Fliegen und Wachsmottenlarven als gelegentliche Abwechslung. Die Futtertiere sollten zuvor gut ernährt und regelmäßig mit einem amphibiengeeigneten Calcium- und Mineralstoffpräparat bestäubt werden, ein Vitaminpräparat kommt in größeren Abständen hinzu. Gefüttert wird am Abend, erwachsene Tiere je nach Ernährungszustand etwa zwei- bis dreimal pro Woche. Nicht gefressene Futtertiere werden entfernt, damit sie die Frösche in ihren Tagesverstecken nicht stören oder im Boden verschwinden.
Geschlechtsunterschiede
Bei den in Togo vorkommenden Waldsteigern werden die Weibchen größer als die Männchen. Bei Leptopelis viridis messen Männchen etwa 3,2–3,6 cm und Weibchen bis etwa 4,8 cm, bei Leptopelis spiritusnoctis Männchen gut 3 cm und Weibchen bis knapp 5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Geschlechtsreife Männchen rufen nachts, bevorzugt nach Regen. Der Ruf hilft zugleich bei der Artbestimmung: Leptopelis viridis lässt einen zweiteiligen Ruf hören, Leptopelis spiritusnoctis einen einzelnen Klacklaut. Bei Jungtieren ist das Geschlecht noch nicht sicher erkennbar.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Waldsteigerfrösche beginnen ihre Fortpflanzung mit den ersten kräftigen Regenfällen. Bei den westafrikanischen Arten werden große, dotterreiche und kaum pigmentierte Eier in Gewässernähe am oder im feuchten Boden abgelegt; die schlüpfenden Larven gelangen anschließend ins Wasser. Die Kaulquappen sind langgestreckt, fast aalförmig, dunkel gefärbt und erreichen etwa 3,5 cm Länge. Für einen Zuchtversuch braucht es eine Trockenphase, danach kräftige Beregnung, einen feuchten, grabfähigen Uferbereich und ein angrenzendes, sauberes Wasserbecken. Da die genaue Art nicht festgelegt ist, sollten nur Tiere derselben Lieferung und gleichen Aussehens verpaart werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Die in Togo vorkommenden Waldsteiger gehören zu den kleineren bis mittelgroßen Arten der Gattung. Männchen erreichen je nach Art etwa 3 bis 3,7 cm, Weibchen etwa 4 bis 5 cm Kopf-Rumpf-Länge. Der Körper wirkt kompakt, die Augen sind groß und die Finger und Zehen tragen Haftscheiben, mit denen die Frösche auch an glatten Blättern sicheren Halt finden. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Nice-to-Know
Waldsteigerfrösche sind wahre Verwandlungskünstler zwischen Boden und Baum: Tagsüber können sie sich eingraben, nachts klettern sie in die Höhe und rufen von Büschen oder Bäumen. Bei Leptopelis viridis sitzen rufende Männchen in der Savanne häufig drei bis vier Meter hoch, im Wald sogar acht bis zehn Meter. Die Arten lassen sich auch an den Augen unterscheiden: Leptopelis spiritusnoctis hat eine goldene Iris mit orangerotem Fleck im oberen Teil, Leptopelis viridis eine goldbraune Iris. Der Name spiritusnoctis bedeutet „Geist der Nacht“ und spielt auf die heimliche Lebensweise an.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Für die Waldsteigerfrösche Westafrikas ist keine für Menschen gefährliche Giftwirkung bekannt. Wie alle Amphibien besitzen sie jedoch eine empfindliche, durchlässige Haut mit Schleim und Sekreten, die Augen, Mund oder verletzte Haut reizen können. Direkter Kontakt sollte deshalb auf notwendige Pflegemaßnahmen beschränkt bleiben; zum Umsetzen eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe oder ein Becher. Nach Arbeiten im Terrarium sind die Hände gründlich zu waschen. Diese Vorsicht schützt zugleich den Frosch vor Rückständen von Seife, Cremes oder Desinfektionsmitteln auf der menschlichen Haut.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.