Rotfleckengrundel, Rhinogobius reubromaculatus
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Rotfleckengrundel, Rhinogobius reubromaculatus
| Deutscher Name: | Rotfleckengrundel |
| Wissenschaftlich: | Rhinogobius reubromaculatus |
| Synonyme: | Rotpunktgrundel |
| Herkunft: | Ostasien (China, Taiwan) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 18-24° C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | robuste Pflanzen, mit vielen Verstecken |
| Futter: | carnivor; Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen intensiver gefärbt, mit größeren Flossen |
| Zucht möglich: | Ja, Höhlenbrüter mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis zu 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 4-5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, kleine Garnelen können gefressen werden |
Herkunft der Rotfleckengrundel (Rhinogobius reubromaculatus)
Die Rotfleckengrundel (Rhinogobius reubromaculatus) stammt aus klaren, schnell fließenden Gebirgsbächen Ostasiens, insbesondere aus China und Taiwan. Sie lebt bevorzugt auf kiesigem bis steinigem Untergrund, wo sie sich zwischen den Steinen versteckt und nach Nahrung sucht. Ihre charakteristischen roten Flecken auf den Flossen und dem Körper machen sie zu einem attraktiven Besatz für kühlere Aquarien. In der Natur ernährt sie sich von kleinen Wirbellosen und Insektenlarven. Sie bevorzugt gut durchströmtes, sauerstoffreiches Wasser und zeigt ein sehr interessantes Sozialverhalten.
Rotfleckengrundel vergesellschaften
Rhinogobius reubromaculatus kann unter bestimmten Bedingungen mit anderen friedlichen, nicht zu aufdringlichen Fischen vergesellschaftet werden. Ideal sind ähnlich temperierte Becken mit Arten wie kleinen Barben oder Grundeln. Während der Balz und Brutpflege können Männchen territorial werden, daher sollten genügend Rückzugsorte vorhanden sein.
Passende Wasserparameter
Die Rotfleckengrundel bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Eine hohe Sauerstoffsättigung und regelmäßige Wasserwechsel sind essenziell für ihr Wohlbefinden.
Haltungstemperatur
Diese Art fühlt sich bei Temperaturen zwischen 18 und 24 °C wohl. Eine kühle Haltung mit gutem Sauerstoffeintrag kommt ihrem natürlichen Habitat am nächsten.
Die Beckengröße für Rhinogobius reubromaculatus
Ein Aquarium ab 60 cm Länge ist ausreichend, sofern es gut strukturiert ist. Ein sandiger bis feiner Kiesboden mit Steinen und Wurzeln bietet ideale Bedingungen. Strömungspumpen helfen, die natürlichen Wasserbewegungen nachzuahmen.
Bepflanzung
Robuste Pflanzen wie Anubias oder Javafarn sind gut geeignet, da sie in der Strömung bestehen können. Verstecke aus Steinen oder Höhlen werden gerne als Ruheplätze genutzt.
Das Futter für Rotfleckengrundeln
Die Art ist ein Carnivore und bevorzugt Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops und Mückenlarven. Hochwertiges, proteinreiches Futter fördert ihre Farbenpracht und Gesundheit.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind größer, farbenprächtiger und haben längere Flossen. Während der Balz intensivieren sich ihre Farben besonders stark.
Die Zucht von Rhinogobius reubromaculatus
Diese Art ist ein Höhlenbrüter. Das Männchen bewacht das Gelege und versorgt es mit Frischwasser. Die Aufzucht der Larven gelingt am besten mit feinem Lebendfutter wie Artemia-Nauplien.
Die Endgröße von Rotfleckengrundeln
Die Rotfleckengrundel erreicht eine maximale Länge von etwa 5 cm. Ihre Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei mehreren Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Kleine Garnelen können als Beute betrachtet werden, größere oder sehr schnelle Garnelenarten sind in der Regel unproblematisch.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.