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Platy Hochflossen-Mix, Xiphophorus maculatus High Fin MIX

Hohe Rückenflosse

Die erhöhte Flosse zieht wie ein kleines Segel durch bepflanzte Bereiche

Bunter Gruppenmix

Jedes Tier bringt eigene Farben mit und macht die Gruppe sichtbar lebendig

Neugierige Aktivität

Neugierig ziehen die Platys durchs Becken und bleiben dabei stets gut sichtbar

Vielseitige Fütterung

Flocken, feines Frostfutter & Pflanzenkost werden zuverlässig angenommen

Platy Hochflossen-Mix, Xiphophorus maculatus High Fin MIX


Auf einen Blick: Platy Hochflossen-Mix, Xiphophorus maculatus High Fin MIX
Deutscher Name: Platy Hochflossen-Mix
Wissenschaftlich: Xiphophorus maculatus High Fin MIX
Synonyme: Hochflossen-Platy, High Fin Platy, Spiegelkärpfling, Southern Platyfish
Herkunft: Zuchtform; Ursprungsart aus Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras
Gesellschafts-Aquarium: sehr gut geeignet, in Gruppen ab 6 Tieren
Wasserwerte: mittelhart bis hart, pH ca. 7,0 - 8,2
Temperatur: ca. 20-26 °C
Beckengröße: ab 60 cm Kantenlänge
Bepflanzung: gerne dicht bepflanzt, mit freien Schwimmflächen
Futter: Omnivore; Flocken, feines Granulat, Frost- und Lebendfutter, Pflanzenkost
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit Gonopodium, Weibchen meist voller gebaut
Zucht möglich: Ja, lebendgebärend und im Aquarium sehr gut möglich
Maximale Größe: ca. 5-6 cm
Liefergröße: ca. 3-4 cm
Mit Garnelen verträglich: mit größeren Garnelen meist möglich, Junggarnelen gefährdet
Im Detail: Platy Hochflossen-Mix, Xiphophorus maculatus High Fin MIX

Herkunft des Platy Hochflossen-Mix (Xiphophorus maculatus High Fin MIX)

Im Platy Hochflossen-Mix treffen lebhafte Farben, die typische kompakte Platy-Silhouette und eine besonders schöne Rückenflossenform aufeinander. Die Tiere gehören zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen der Familie Poeciliidae und gehen auf Xiphophorus maculatus zurück, den aus Mittelamerika bekannten Spiegelkärpfling. Seine natürlichen Vorkommen liegen an der atlantischen Seite von Mexiko über Belize und Guatemala bis nach Honduras. Dort besiedelt die Ursprungsart warme Quellen, langsam fließende Gräben, kleine Bäche, Kanäle, Sümpfe und dicht bewachsene Uferbereiche. Feiner Schlamm, Sand, Pflanzenpolster, Wurzelwerk und überhängende Ufervegetation prägen viele dieser Lebensräume; die Strömung bleibt meist sanft, während Sonne und Schatten zwischen Pflanzenbeständen für wechselnde Lichtzonen sorgen. Genau diese Mischung aus offenen Wasserflächen und grünen Rückzugsbereichen passt auch im Aquarium hervorragend zum Hochflossen-Platy. Die Zuchtform zeigt je nach Tier unterschiedliche Farbanteile in Rot, Orange, Gelb, Schwarz, Weiß oder gescheckten Mustern, wodurch jede Gruppe angenehm abwechslungsreich wirkt. Besonders reizvoll ist die erhöhte Rückenflosse, die beim Schwimmen wie ein kleines Segel aufgestellt wird und den ohnehin freundlichen, aktiven Charakter dieser Platys noch sichtbarer macht.
Während Wildplatys in ihrem Herkunftsgebiet eher dezent gefärbt sind, bringt der Hochflossen-Mix die ganze Vielfalt jahrzehntelanger Aquarienzucht ins Becken. Die Tiere ziehen neugierig durch bepflanzte Zonen, suchen nach feinen Futterpartikeln an Blättern und bleiben dabei fast immer gut sichtbar. So entsteht kein scheues Versteckleben, sondern ein lebendiges, farbiges Gruppengefühl, das besonders in gepflegten Gesellschaftsaquarien sehr schön zur Geltung kommt.

Die Tiere werden als zufälliger MIX geliefert, es ist keine gezielte Farbauswahl möglich! Preis pro Tier.

Platy Hochflossen-Mix vergesellschaften

Für ein friedliches Gesellschaftsaquarium ist der Platy Hochflossen-Mix eine sehr dankbare Wahl, wenn er nicht einzeln, sondern in einer kleinen Gruppe ab etwa 6 Tieren gepflegt wird. Platys sind neugierig, aktiv und sozial, ohne dabei ein echtes Schwarmverhalten zu zeigen. Am schönsten wirken sie, wenn mehrere Tiere gemeinsam zwischen Pflanzen, freien Schwimmflächen und Futterstellen unterwegs sind. Passende Mitbewohner sind ruhige bis lebhafte Arten ähnlicher Größe, zum Beispiel Panzerwelse, kleinere Harnischwelse, friedliche Salmler, viele Bärblinge, Guppys, Mollys oder andere friedliche Lebendgebärende. Bei mehreren Männchen sollten immer ausreichend Weibchen vorhanden sein, damit sich die Aufmerksamkeit verteilt. Sehr hektische Flossenzupfer, ausgesprochen räuberische Fische oder große Buntbarsche passen dagegen nicht zu dieser Hochflossenform, da die verlängerte Rückenflosse nicht bedrängt oder beschädigt werden sollte. Mit einer klar gegliederten Einrichtung, bepflanzten Seitenbereichen und freien Bahnen im Vordergrund zeigen sich die Tiere offen, farbig und angenehm lebhaft.

Passende Wasserparameter

Der Platy Hochflossen-Mix fühlt sich in mittelhartem bis hartem Wasser besonders wohl und passt damit sehr gut zu vielen Leitungswässern. Ein pH-Wert von ca. 7,0 bis 8,2 ist sinnvoll, die Gesamthärte darf gerne im mittleren bis höheren Bereich liegen. Wichtig ist weniger ein künstlich weiches Spezialwasser, sondern ein stabiles, sauberes Milieu mit guter Sauerstoffversorgung und regelmäßigem Teilwasserwechsel. In frischem, nicht belastetem Wasser zeigen Platys klare Farben, aufrechte Flossen und ihr typisches neugieriges Suchverhalten. Eine leichte Filterströmung reicht völlig aus; sie hält Futterpartikel in Bewegung, ohne die Tiere ständig gegen den Strom arbeiten zu lassen. Da Platys gerne an Pflanzen, Dekoration und Bodengrund nach feinen Futterresten und Aufwuchs suchen, profitiert das Aquarium von gepflegten Randzonen, sauberem Bodengrund und einem Filter, der zuverlässig, aber nicht zu hart arbeitet.

Haltungstemperatur

Eine Temperatur von 20 bis 26 °C bietet dem Platy Hochflossen-Mix einen passenden Bereich für dauerhafte Pflege. Bei etwa 22 bis 24 °C wirken die Tiere meist besonders ausgeglichen, fressen zuverlässig und bleiben aktiv, ohne unnötig stark aufgedreht zu sein. Kurzzeitig höhere Werte werden in warmen Sommerphasen oft toleriert, sollten aber durch gute Sauerstoffversorgung, regelmäßige Wasserpflege und ausreichend freie Wasseroberfläche begleitet werden. Dauerhaft sehr kühle Bedingungen passen dagegen nicht gut zum lebhaften Stoffwechsel dieser Zuchtform. Eine konstante, gut kontrollierte Temperatur hilft vor allem Jungtieren, tragenden Weibchen und frisch eingesetzten Gruppen, sich ohne unnötigen Stress einzuleben. In einem hellen, bepflanzten Aquarium mit gleichmäßiger Wärme zeigen die Hochflossen-Platys ihre Farben und Flossenstellung besonders zuverlässig.

Die Beckengröße für Xiphophorus maculatus High Fin MIX

Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge bietet einer kleinen Gruppe Platy Hochflossen-Mix ausreichend Platz, wenn die Einrichtung nicht zu eng gestellt wird. Die Tiere werden nur etwa 5-6 cm groß, sind aber den ganzen Tag aktiv unterwegs und nutzen offene Freiräume zwischen Boden und Oberfläche. Ein feiner Sand- oder feinkörniger Kiesboden eignet sich gut, weil Platys gerne Futter vom Untergrund aufnehmen und zwischen Pflanzenstängeln nach kleinen Resten suchen. Seitlich und im Hintergrund dürfen dichte Pflanzengruppen stehen, während im Vordergrund und in der Beckenmitte freie Schwimmflächen erhalten bleiben sollten. Wurzeln, runde Steine oder kleine Dekoelemente geben optische Orientierung, ohne das Aquarium zu überladen. Gerade bei Hochflossen-Platys ist eine stressarme Struktur wichtig: Die Tiere sollen ausweichen können, ohne sich zwischen harten Kanten oder zu engen Dekospalten die verlängerte Rückenflosse anzustoßen. Ein gut gegliedertes 60-cm-Becken wirkt mit dieser farbigen Gruppe bereits sehr lebendig; in größeren Aquarien lässt sich der Mix noch schöner mit weiteren friedlichen Arten kombinieren.

Bepflanzung

Eine üppige, aber nicht zugewachsene Bepflanzung passt sehr gut zum Platy Hochflossen-Mix. Feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut, Wasserpest oder Najas bieten Jungfischen Schutz, während kräftigere Arten wie Vallisnerien, Hygrophila, Limnophila oder Ludwigia schöne Randbereiche und Sichtlinien schaffen. Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder Salvinia können einzelne Bereiche leicht abschatten, sollten die Oberfläche aber nicht vollständig schließen, damit Sauerstoffaustausch und Fütterung problemlos bleiben. Zwischen den Pflanzen suchen Platys nach Aufwuchs, feinen Futterpartikeln und geschützten Ruheplätzen, ohne dabei typische Pflanzenfresser zu sein. Besonders schön wirkt der Hochflossen-Mix, wenn helle Freiflächen und grüne Pflanzenzonen einander abwechseln: Die Farben der Tiere bleiben sichtbar, die verlängerten Rückenflossen kommen beim Vorbeiziehen gut zur Geltung und Jungfische finden in dichten Pflanzenteilen eine realistische Chance, den ersten Lebenstagen im Gesellschaftsaquarium zu entkommen.

Das Futter für Platy Hochflossen-Mix

Der Platy Hochflossen-Mix ist ein omnivorer Allesfresser, der tierische und pflanzliche Bestandteile gleichermaßen gut verwertet. Als tägliche Basis eignen sich hochwertige Flocken oder feines Granulat für Lebendgebärende, da die Tiere gerne im freien Schwimmbereich und an der Oberfläche fressen. Ergänzend sorgen feines Frostfutter wie Cyclops, Artemia, Daphnien oder schwarze und weiße Mückenlarven für Abwechslung. Auch kleines Lebendfutter wird sehr gern genommen und bringt Bewegung in die Gruppe, weil die Platys aktiv danach suchen. Pflanzliche Anteile sind wichtig: Spirulinaflocken, überbrühter Spinat, feine Algenanteile oder pflanzenbetonte Futtertabletten unterstützen Verdauung, Farben und Vitalität. Besser als eine große Portion sind 1-2 kleine Fütterungen pro Tag, die innerhalb weniger Minuten gefressen werden. So bleibt das Wasser sauber, tragende Weibchen werden gleichmäßig versorgt und die Gruppe zeigt ihr natürliches Such- und Zupfverhalten über den Tag verteilt.

Geschlechtsunterschiede

Bei jungen Platys sind die Geschlechter anfangs noch nicht immer zuverlässig zu erkennen, mit zunehmender Entwicklung wird der Unterschied aber deutlich. Männchen bilden ein Gonopodium, also eine zum Begattungsorgan umgewandelte Afterflosse, und bleiben meist etwas schlanker. Weibchen wirken kräftiger, zeigen einen runderen Bauchbereich und werden in gut gepflegten Gruppen häufig etwas größer. Die Hochflossenform kann bei beiden Geschlechtern vorkommen, weshalb die Rückenflosse allein kein sicheres Geschlechtsmerkmal ist. Besonders bei tragenden Weibchen fällt der vollere Körperbau auf, während Männchen aktiver balzen und immer wieder die Nähe der Weibchen suchen. Für ein ruhiges Gruppenleben ist ein Weibchenüberschuss sinnvoll, damit einzelne Weibchen nicht dauerhaft bedrängt werden. Wer gezielt beobachten möchte, erkennt nach der Eingewöhnung schnell kleine Unterschiede im Verhalten: Männchen präsentieren sich häufiger, Weibchen ziehen ruhiger durch Pflanzenzonen und suchen Futterstellen oft ausdauernder ab.

Die Zucht von Xiphophorus maculatus High Fin MIX

Die Zucht des Platy Hochflossen-Mix ist im Aquarium sehr gut möglich, da Platys zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen gehören. Das Weibchen bringt nach der Befruchtung fertig entwickelte Jungfische zur Welt, die sofort schwimmen und feinstes Futter aufnehmen können. Eine Tragezeit von ungefähr 4 Wochen ist typisch, abhängig von Temperatur, Fütterung und Kondition. In dicht bepflanzten Aquarien tauchen Jungfische oft überraschend zwischen Moos, feinen Stängelpflanzen oder Schwimmpflanzenwurzeln auf. Da adulte Platys und viele andere Mitbewohner frisch geborene Jungfische fressen können, erhöhen feine Pflanzenpolster die Überlebenschancen deutlich. Für eine gezielte Aufzucht eignen sich Staubfutter, frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, fein zerriebenes Flockenfutter und sehr kleine Frostfuttersorten. Beim Hochflossen-Mix ist besonders spannend, dass die Jungtiere farblich unterschiedlich ausfallen können und sich die spätere Flossenform erst mit dem Wachstum zuverlässig zeigt. So entwickelt sich aus einer Gruppe oft ein kleines, lebendiges Farbspiel, das nie ganz gleich aussieht.

Die Endgröße von Platy Hochflossen-Mix

Ausgewachsene Tiere erreichen meist ca. 5-6 cm, wobei Weibchen durch den kräftigeren Körperbau etwas größer und runder wirken können als Männchen. Bei guter Pflege, sauberem Wasser und abwechslungsreicher Ernährung liegt die Lebenserwartung in der Regel bei 3-4 Jahren, einzelne Tiere können unter sehr guten Bedingungen auch bis zu 5 Jahre alt werden. Entscheidend sind dabei stabile Wasserwerte, eine passende Gruppenzusammenstellung und Futter, das nicht nur sättigt, sondern wirklich ausgewogen ist. Der Platy Hochflossen-Mix bleibt auch ausgewachsen ein beweglicher, gut sichtbarer Fisch, der sein Aquarium nicht dominiert, aber zuverlässig belebt. Die erhöhte Rückenflosse verleiht ihm im Vergleich zu normalen Platys eine auffälligere Silhouette, ohne dass die Haltung kompliziert wird. In einer gepflegten Gruppe entstehen über Jahre hinweg immer wieder schöne Beobachtungsmomente, vom gemeinsamen Fressen bis zum ruhigen Ziehen durch bepflanzte Randbereiche.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Mit größeren Garnelen wie Amanogarnelen ist der Platy Hochflossen-Mix in passend eingerichteten Aquarien meist gut kombinierbar. Bei Zwerggarnelen hängt die Verträglichkeit stärker von Bepflanzung, Besatzdichte und Versteckangebot ab. Erwachsene Zwerggarnelen werden von gut gefütterten Platys häufig in Ruhe gelassen, sehr kleine Junggarnelen können aber gefressen werden, sobald sie frei sichtbar durchs Becken laufen. Wer Garnelennachwuchs erhalten möchte, sollte dichte Moospolster, feine Wurzelbereiche, Laubzonen und enge Pflanzenbestände einplanen. Eine Garantie für Junggarnelen gibt es in einem Platy-Aquarium nicht, doch eine gut strukturierte Einrichtung verbessert die Chancen deutlich. Schnecken wie Geweihschnecken, Rennschnecken oder Posthornschnecken passen in der Regel problemlos dazu und ergänzen ein friedliches Gesellschaftsaquarium sehr schön.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

9. September 2026 19:51

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Super zufriden gerne wieder

Schöne kräftige und Vitale Fische erhalten. Transport gut verpackt und schnell.

Fragen zum Artikel

Liebes Team, wenn ich 10 Platys bestelle, welche Geschlechterverteilung erhalte ich? Mit freundlichen Grüßen KQ

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Frage.

Eine bestimmte Geschlechterverteilung können wir Ihnen bei den 10 Platys nicht garantieren. Ihren Geschlechterwunsch notieren wir gern: Bitte tragen Sie die gewünschte Aufteilung ins Bemerkungsfeld der Bestellung ein.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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