Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Perlmuschelfisch, Paratanakia himantegus (Warmwasser & Kaltwasser)

Warm und Kalt

Perlmuschelfische vertragen Temperaturen von 18-24 Grad, kein Heizer nötig

Chinesischer Bitterling

Seinen Zweitnamen hat er weil er wie Bitterlinge Muscheln zur Eiablage nutzt

Carnivore Ernährung

Dieser Fisch ist am besten mit Lebend- oder Frostfutter zu ernähren

Geselliges Tier

Der Perlmuschelfisch ist gesellig und sollte mit min. 8-10 Tieren gehalten werden

Perlmuschelfisch, Paratanakia himantegus (Warmwasser & Kaltwasser)


Auf einen Blick: Perlmuschelfisch (Chinesischer Bitterling), Paratanakia himantegus
Deutscher Name: Perlmuschelfisch (Chinesischer Bitterling)
Wissenschaftlich: Paratanakia himantegus
Synonyme: Chinesischer Bitterling
Herkunft: Ostasien (Flüsse und Seen in China und Taiwan)
Gesellschafts-Aquarium: geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 18-24° C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: empfohlen (strukturierte Ufervegetation mit offenen Schwimmzonen)
Futter: Lebendfutter, Frostfutter, feines Trockenfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen intensivere Farben, Weibchen fülliger
Zucht möglich: möglich, Muscheln als Laichsubstrat erforderlich
Maximale Größe: bis zu 6 cm
Liefergröße: ca. 3-4 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, Junggarnelen könnten gefressen werden
Im Detail: Perlmuschelfisch (Chinesischer Bitterling), Paratanakia himantegus

Herkunft des Perlmuschelfischs (Paratanakia himantegus)

Der Perlmuschelfisch, auch bekannt als Chinesischer Bitterling, gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ist in Ostasien beheimatet. Sein Name verweist auf seine einzigartige Fortpflanzungsweise: Er nutzt lebende Süßwassermuscheln als Brutstätten für seinen Nachwuchs, indem er seine Eier gezielt in deren Kiemenhöhlen ablegt. Diese besondere Strategie schützt die Larven vor Fressfeinden und sorgt für eine höhere Überlebensrate. Das schadet übrigens den Muscheln in keinster Weise!

Der Chinesische Bitterling bevorzugt langsam fließende Flüsse und Seen mit klarem Wasser, sandigem Boden und dichter Uferbepflanzung. Seine Grundfärbung reicht von silbrig bis olivgrün mit einem schimmernden Blauton. Männchen zeigen zur Fortpflanzungszeit besonders kräftige Farben, oft mit einem rötlichen bis orangefarbenen Schimmer an den Flossen.

Perlmuschelfisch vergesellschaften

Aufgrund seines friedlichen Wesens eignet sich der Perlmuschelfisch gut für ein Gesellschaftsbecken mit anderen asiatischen Kaltwasserfischen. Besonders gut harmoniert er mit Bitterlingen, kleineren Schmerlen oder friedlichen Barben. Eine Haltung in Gruppen von mindestens 6-8 Individuen ist empfehlenswert, da er gesellige Strukturen bevorzugt.

Passende Wasserparameter

Der Perlmuschelfisch fühlt sich in weichem bis mittelhartem Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 wohl. Eine stabile Wasserqualität ist essenziell für sein Wohlbefinden und seine leuchtende Färbung.

Haltungstemperatur

Die optimale Temperatur liegt zwischen 18 und 24 °C. Da er kühlere Temperaturen toleriert, eignet er sich auch für unbeheizte Aquarien oder gut temperierte Innenräume.

Die Beckengröße für Paratanakia himantegus

Ein Aquarium mit einer Kantenlänge von mindestens 80 cm bietet dem Perlmuschelfisch ausreichend Platz. Strukturreiche Becken mit sandigem Untergrund und Pflanzen, die Schutz bieten, sind ideal.

Bepflanzung

Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit Vallisnerien, Hornkraut oder Wasserfreund bietet ideale Bedingungen für den Perlmuschelfisch. Offene Schwimmzonen sind ebenfalls wichtig, um seinem natürlichen Verhalten gerecht zu werden.

Das Futter für Perlmuschelfische

Diese Art ernährt sich von feinem Lebendfutter, Frostfutter und hochwertigem Trockenfutter. Kleine Wasserinsekten und Artemia werden gerne gefressen. Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für Gesundheit und Farbintensität.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind während der Paarungszeit intensiver gefärbt und entwickeln kleine Laichausschläge an den Kiemendeckeln. Weibchen sind runder und schlichter gefärbt.

Die Zucht von Paratanakia himantegus

Die Fortpflanzung ist eng mit Süßwassermuscheln verknüpft. Die Weibchen legen ihre Eier in die Kiemenhöhlen der Muscheln ab, wo sich die Larven geschützt entwickeln. Eine erfolgreiche Nachzucht setzt das Vorhandensein geeigneter Muscheln voraus.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Während adulte Zwerggarnelen meist unbehelligt bleiben, können Jungtiere gefressen werden. Dichte Bepflanzung und Versteckmöglichkeiten helfen, das Risiko zu minimieren.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.