Paar: Halfmoon Kampffisch Copper, Betta splendens
34,99 €*
10 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,00 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Paar: Halfmoon Kampffisch Copper, Betta splendens
| Deutscher Name: | Kampffisch Halfmoon Copper Pärchen |
| Wissenschaftlich: | Betta splendens |
| Synonyme: | Siamesischer Kampffisch, Halfmoon Betta |
| Herkunft: | Südostasien (Thailand, Kambodscha, Laos) |
| Gesellschafts-Aquarium: | nicht geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis leicht mineralisch, pH ca. 6,0–7,0 |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 30 Liter Cube pro Tier |
| Bepflanzung: | dicht strukturiert, mit Ruhe- und Rückzugszonen |
| Futter: | carnivor; feines Granulat, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit deutlich größeren Halfmoon-Flossen |
| Zucht möglich: | Ja, gezielt als Paar zusammenführbar |
| Maximale Größe: | bis ca. 6–7 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert, Schnecken meist toleriert |
Herkunft des Kampffischs Halfmoon Copper (Betta splendens)
Der Halfmoon Copper Kampffisch ist eine besonders edle und ausdrucksstarke Zuchtform des Siamesischen Kampffischs (Betta splendens), deren Wurzeln in den flachen, warmen Gewässern Südostasiens liegen. In Reisfeldern, langsam fließenden Kanälen und überschwemmten Randzonen leben diese Fische zwischen dichter Vegetation, Laubansammlungen und weichem Bodengrund. Das Wasser ist dort ruhig, oft leicht getrübt und reich an organischem Material.
Die Copper-Färbung zeigt sich nicht grell, sondern mit metallischem Tiefeneffekt: kupferfarbene Schuppen reflektieren je nach Lichteinfall Bronze-, Grau- oder Graphittöne. Beim Halfmoon-Männchen entfalten sich die breiten Flossen fächerförmig und unterstreichen die ruhige, fast schwebende Bewegung. Das Weibchen wirkt kompakter, trägt aber dieselbe metallische Grundfarbe in reduzierter Form. Trotz ihrer eleganten Erscheinung sind Kampffische ausgeprägte Einzelgänger, deren Begegnungen in der Natur auf kurze Fortpflanzungsphasen beschränkt sind. Genau daran orientiert sich bitte auch die Haltung dieses Pärchens.
Kampffisch Halfmoon Copper vergesellschaften
Für eine dauerhafte Vergesellschaftung ist der Halfmoon Copper Kampffisch nicht geeignet. Besonders Männchen reagieren stark territorial und dulden weder Artgenossen noch aufdringliche Mitbewohner. Eine Einzelhaltung pro Aquarium ist daher die empfohlene Form.
Das angebotene Pärchen ist ausdrücklich als Zuchtansatz gedacht. Männchen und Weibchen werden nur zeitlich begrenzt zusammengeführt und nach der Fortpflanzung wieder getrennt. Schnecken werden in gut strukturierten Becken meist toleriert, Zwerggarnelen hingegen häufig als Beute betrachtet.
Passende Wasserparameter
Der Betta Copper bevorzugt weiches Wasser mit einem pH-Wert um 6,0 bis 7,0, das ruhig geführt wird und keine starken Schwankungen aufweist. Entscheidend ist weniger Technik als Stabilität: sauberes Wasser, geringe Strömung und regelmäßige Teilwasserwechsel.
Seemandelbaumblätter haben sich in der Haltung bewährt. Sie geben huminstoffreiche Gerbstoffe ab, unterstützen die Schleimhäute und fördern ein naturnahes Milieu, das dem Wohlbefinden dieser Labyrinthfische deutlich zugutekommt.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 24 und 28 °C entsprechen dem natürlichen Wärmebereich des Kampffischs. In diesem Spektrum zeigen Copper-Bettas eine ruhige Aktivität, stabile Farben und ein ausgeglichenes Verhalten. Eine konstante Temperatur ist dabei wichtiger als kurzfristige Spitzen.
Die Beckengröße für Betta splendens Copper
Für die dauerhafte Einzelhaltung eines Halfmoon Copper Kampffischs hat sich ein 30-Liter-Cube als sehr gut geeignet erwiesen. Diese Beckenform bietet ausreichend Grundfläche, kurze Wege zur Wasseroberfläche und lässt sich gut strukturieren.
Eine Abdeckung ist ausdrücklich zu empfehlen, da Kampffische atmosphärische Luft atmen. Kalte Luft über der Wasseroberfläche kann sonst zu gesundheitlichen Problemen führen. Ein dunkler Bodengrund verstärkt die metallische Copper-Färbung sichtbar. Für Zuchtansätze wird hingegen ein separates, längeres Becken ohne Bodengrund genutzt, da dies Hygiene und Kontrolle bei der Aufzucht erleichtert.
Bepflanzung
Feinfiedrige Pflanzen wie Cabomba oder Myriophyllum bieten ideale Deckung und werden gern als Rückzugsorte genutzt. Gleichzeitig schätzen insbesondere Männchen großblättrige Pflanzen wie Echinodorus, auf deren Blättern sie gern ruhen oder ihr Revier überblicken.
Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und unterstützen den Schaumnestbau. Wichtig ist eine klare Struktur mit ruhigen Zonen – nicht die Pflanzenmenge allein, sondern ihre Anordnung entscheidet über das Wohlbefinden.
Das Futter für Halfmoon Copper Kampffische
Halfmoon Copper Kampffische sind ausgeprägte Fleischfresser. Hochwertiges, schwimmendes Granulat für Betta eignet sich als Basisfutter. Ergänzend sorgen Frost- und Lebendfutter wie Artemia, weiße oder schwarze Mückenlarven für Abwechslung und fördern Kondition sowie Zuchtbereitschaft.
Mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als seltene große Fütterungen. Eine ruhige Futteraufnahme an der Oberfläche entspricht dem natürlichen Verhalten dieser Art.
Geschlechtsunterschiede
Männchen entwickeln die charakteristischen, weit ausladenden Halfmoon-Flossen und wirken insgesamt größer und imposanter. Weibchen bleiben kompakter, mit kürzeren Flossen und kräftigerem Körperbau. Der Laichansatz ist bei geschlechtsreifen Weibchen meist gut erkennbar.
Die Zucht von Betta splendens
Das Männchen baut an der Wasseroberfläche ein Schaumnest, unter dem es das Weibchen zur Paarung animiert. Nach der Eiablage sammelt es die Eier ein und übernimmt allein die Brutpflege.
Nach dem Ablaichen muss das Weibchen konsequent getrennt werden. Auch das Männchen wird nach dem Freischwimmen der Jungfische entfernt. Die Aufzucht der Jungtiere ist anspruchsvoll, zeitintensiv und erfordert feines Futter sowie sehr saubere Bedingungen – deutlich aufwendiger als bei lebendgebärenden Arten. In unserem Blog findet sich hierzu eine ausführliche, praxisnahe Anleitung.
Die Endgröße von Halfmoon Copper Kampffischen
Halfmoon Copper Kampffische erreichen eine Endgröße von etwa 6 bis 7 cm. Bei ruhiger Einzelhaltung, stabilen Wasserwerten und passender Ernährung können sie drei bis fünf Jahre alt werden. Gerade bei dieser Farbvariante entwickelt sich die volle metallische Tiefe oft erst mit zunehmender Reife.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen werden vom Copper Kampffisch meist als Nahrung betrachtet und sind daher keine geeigneten Beckenpartner. Schnecken hingegen werden in vielen Fällen ignoriert und können problemlos mitgepflegt werden, sofern genügend Struktur vorhanden ist.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.