Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Likoma-Maulbrüter, Pseudotropheus perileucos

Seltener Endemit

Kommt natürlich nur an der Likoma-Insel im Malawisee vor

Schwarz-Weiß-Kontrast

Dunkle Männchen und auffallend helle, fast weiße Weibchen

Lebhafter Mbuna

Temperamentvoller Felsbewohner für große Steinlandschaften

Fürsorgliche Maulbrüterin

Weibchen tragen die Brut rund drei Wochen im eigenen Maul

Likoma-Maulbrüter, Pseudotropheus perileucos


Auf einen Blick: Likoma-Maulbrüter, Pseudotropheus perileucos
Deutscher Name:Likoma-Maulbrüter
Wissenschaftlich:Pseudotropheus perileucos
Synonyme:Melanochromis black-white johannii, Melanochromis perileucos, Schwarz-Weiß-Johanni
Herkunft:Malawisee, Likoma-Insel (Membe Point)
Gesellschafts-Aquarium:Ein Männchen mit mehreren Weibchen, robuste Mbuna
Wasserwerte:pH 7,5–8,5, GH 10–20 °dH, KH 8–15 °dH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:ab 150 cm Kantenlänge
Bepflanzung:Viele Steinaufbauten mit Höhlen, Sand, kaum Pflanzen
Futter:Aufwuchs- und Allesfresser: Spirulina, Granulat, Kleinkrebse
Geschlechts-Unterschiede:Männchen dunkel mit blassen Streifen, Weibchen hell bis weiß
Zucht möglich:Maulbrüter, Weibchen trägt etwa drei Wochen
Maximale Größe:etwa 9–10 cm
Liefergröße:ca. 5,0-6,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Ungeeignet
Im Detail: Likoma-Maulbrüter, Pseudotropheus perileucos

Herkunft von Likoma-Maulbrüter (Pseudotropheus perileucos)

Diese Art wurde 1997 von Bowers und Stauffer als Melanochromis perileucos beschrieben; der Holotypus stammt vom Membe Point an der Likoma-Insel im östlichen Malawisee. Heute wird sie in FishBase und GBIF in der Gattung Pseudotropheus geführt, im Handel ist aber weiterhin der alte Name gebräuchlich. Vor der wissenschaftlichen Beschreibung kannten Aquarianer den Fisch als Melanochromis „Black-White Johannii“. Er lebt in fünf bis acht Metern Tiefe über reinen Felszonen und in den Übergangsbereichen zwischen Fels und Sand. Dort weidet er Algenaufwuchs von den Steinen, nimmt Nahrung aus dem Sand auf und frisst auch Plankton. Die Männchen sind dunkelblau bis schwarz gefärbt und tragen verblasste, oft unterbrochene helle Längsstreifen; der Schwanzstiel ist hellblau. Eine Besonderheit unter den nahe verwandten Arten ist, dass die Weibchen fast weiß gefärbt sein können. Dadurch zeigt eine Gruppe einen reizvollen Schwarz-Weiß-Kontrast. Die Art ist endemisch an der Likoma-Insel und wird im Handel nur selten angeboten. Wie viele Mbuna kann sie recht temperamentvoll sein und braucht ein großzügig mit Felsen eingerichtetes Becken.

Vergesellschaftung

Die Art zählt zu den lebhaften, revierbildenden Mbuna. Ein Männchen mit drei bis fünf Weibchen ist die beste Zusammensetzung, damit sich die Aggression verteilt. Geeignete Mitbewohner sind andere robuste Mbuna ähnlicher Größe, die anders gefärbt sind; ähnlich gezeichnete Melanochromis- oder Pseudotropheus-Arten sowie ruhige Haplochrominen eignen sich weniger.

Passende Wasserparameter

Hartes, alkalisches Malawiwasser mit pH 7,5 bis 8,5, Gesamthärte 10 bis 20 °dH und Karbonathärte 8 bis 15 °dH. Regelmäßige, großzügige Teilwasserwechsel und eine kräftige Filterung sind wichtig.

Haltungstemperatur

Gehalten wird bei 24 bis 27 °C.

Beckengröße

Wegen des Temperaments sollte das Becken mindestens 150 cm lang sein, damit Weibchen und unterlegene Tiere ausweichen können.

Bepflanzung

Großzügige Steinaufbauten mit vielen Höhlen und Spalten bis zur Oberfläche, dazwischen Sandflächen. Pflanzen werden kaum benötigt; robuste Anubias oder Javafarn auf Steinen sind möglich.

Futter

Die Ernährung sollte pflanzlich betont sein: Spirulina- und Algenflocken oder Granulat für Mbuna als Basis, ergänzt durch Kleinkrebse wie Mysis, Artemia oder Cyclops. Sehr fettreiches Futter und rote Mückenlarven nur selten reichen.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind dunkelblau bis schwarz mit verblassten, unterbrochenen hellen Längsstreifen und hellblauem Schwanzstiel; sie werden etwas größer. Weibchen sind deutlich heller, oft beige bis nahezu weiß.

Zucht

Die Art ist ein maternaler Maulbrüter. Das Weibchen trägt die Eier etwa drei Wochen im Maul und entlässt dann selbstständige Jungfische. Diese wachsen mit feinem Aufzuchtfutter und Artemia-Nauplien gut heran und brauchen enge Steinspalten als Verstecke.

Endgröße

Die Art erreicht etwa 9 bis 10 cm Gesamtlänge, Weibchen bleiben etwas kleiner. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 8 bis 10 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Ungeeignet: Garnelen werden gefressen, zudem passen die Wasserwerte nicht.

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Varianten ab 1,99 €*
Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.