Karibische Federgorgonie „Lila“, Antillogorgia elisabethae, Größe L–XL
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Karibische Federgorgonie „Lila“, Antillogorgia elisabethae, Größe L–XL
| Deutscher Name: | Karibische Federgorgonie „Lila“ |
| Wissenschaftlich: | Antillogorgia elisabethae |
| Synonyme: | Lila Federgorgonie |
| Herkunft: | Karibik; dieses Angebot ist ein Wildfang |
| Korallengruppe: | Photosynthetische Federgorgonie |
| Lichtbedarf: | Mittel; nach Eingewöhnung an den Standort anpassen |
| Strömung: | Kräftige, wechselnde Wasserbewegung |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–9 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Platzierung: | Aufrecht, frei umströmt mit Platz für die fiedrigen Zweige |
| Ernährung: | Licht über Zooxanthellen; sparsame Feinplanktonergänzung |
| Wachstum: | Fiederartig verzweigte Kolonie; Raum für Wachstum einplanen |
| Schwierigkeitsgrad: | Für Aquarianer mit Erfahrung in stabilen Riffsystemen |
| Lieferform: | Größe L–XL |
Herkunft von Karibische Federgorgonie „Lila“ (Antillogorgia elisabethae)
Diese lila Federgorgonie wird als Wildfang aus der Karibik angeboten. Sie gehört zur Art Antillogorgia elisabethae, die auf vielen Handelslisten noch unter Antillogorgia elisabethae geführt wird. Die neuere Gattungszuordnung betrifft denselben biologischen Organismus und wird bei der Namensprüfung berücksichtigt. Im westlichen Atlantik bilden die fein gefiederten Kolonien auffällige, aufrechte Strukturen im Riff. Ihre Zweige besitzen seitlich abgehende Ästchen, die der Koralle ihren federartigen Gesamteindruck verleihen. Das lebende Gewebe kann lila bis bläulich wirken; zahlreiche geöffnete Polypen verändern die sichtbare Oberfläche zusätzlich. Die genaue Farbwahrnehmung hängt von Beleuchtung und Öffnungszustand ab. Dieses Angebot unterscheidet sich von einem kleinen Nachzuchtableger derselben Art durch Herkunft und Lieferklasse und bleibt deshalb als eigener Artikel bestehen. Eine bestimmte karibische Insel oder ein einzelner Entnahmeort wird nicht zugesichert. Für eine größere Kolonie ist bereits vor dem Einsetzen ein ausreichend freier Platz wichtig. Sie soll sich in der Wasserbewegung leicht bewegen können, ohne an Dekoration zu scheuern oder benachbarte Korallen zu berühren. Eine vorausschauende Einrichtung erleichtert gerade bei einem Naturtier die Eingewöhnung.
Haltung im Riffaquarium
Ein Wildfang sollte nach Transport besonders ruhig an das Becken gewöhnt werden. Kräftige, wechselnde Wasserbewegung ist nötig, darf die Kolonie aber nicht gegen Steine drücken. Beläge und Gewebezustand aufmerksam beobachten.
Licht, Strömung und Platzierung
Reservieren Sie einen freien Bereich für die gesamte größere Kolonie. Die fiedrigen Zweige dürfen auch in der Strömung keine Nachbarn berühren. Sichere Befestigung und ein allmählich angepasster Lichtplatz sind entscheidend.
Wasserwerte und Spurenelemente
Stabil halten lassen sich beispielsweise 24–26 °C, Salzgehalt 34–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–9 °dKH. Für diese Gorgonie sind gleichmäßige Bedingungen und gute Sauerstoffversorgung besonders hilfreich.
Ernährung und Fütterung
Diese photosynthetische Art nutzt symbiotische Algen, kann aber zusätzlich von kleinen Planktongaben profitieren. Futter bei geöffneten Polypen sparsam einsetzen. Eine gleichmäßige Versorgung ist günstiger als seltene, sehr große Portionen.
Wachstum und Vermehrung
Auch eine bereits größere Kolonie kann ihre Verzweigung weiter ausbauen. Die Klasse L–XL ist keine biologische Endgrößenangabe. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen
Für gemischte Riffbecken nur mit ausreichendem Abstand zu kräftig nesselnden Nachbarn einplanen. Die filigranen Äste sind keine belastbare Stütze für andere Dekoration. Fische mit Polypenfraßneigung vermeiden.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, bei passenden Bedingungen etwa per Tropfmethode. Nach dem Transport zunächst zurückhaltend beleuchten und dann schrittweise an den endgültigen Standort gewöhnen.
Lieferung
Sie erhalten eine größere Wildfangkolonie aus der Karibik in der Klasse L–XL. Dieses Angebot ist ausdrücklich keine Nachzucht. Die Lieferklasse wird nicht in eine ungesicherte Zentimetergröße umgerechnet.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.