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Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen, Aulonocara sp., ca. 7,0-8,0 cm

Reine Weibchen

Ideal zum Aufstocken einer Strawberry-Gruppe mit Männchen

Zarte Lachstöne

Weibchen zeigen Orange bis blasses Rosa statt Erdbeerrot

Fast ausgewachsen

Liefergröße 7 bis 9 cm, bald bereit zur Fortpflanzung

Maulbrüterin

Trägt Eier und Jungfische rund drei Wochen im Maul

Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen, Aulonocara sp., ca. 7,0-8,0 cm


Auf einen Blick: Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen, Aulonocara sp.
Deutscher Name:Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen
Wissenschaftlich:Aulonocara sp.
Synonyme:Strawberry Peacock, Pink Peacock, Erdbeer-Kaiserbuntbarsch
Herkunft:Zuchtform, Ausgangsarten aus dem Malawisee
Gesellschafts-Aquarium:Weibchen zur Haremsgruppe mit einem Strawberry-Männchen
Wasserwerte:pH 7,5–8,5, GH 10–20 °dH, KH 8–15 °dH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:ab 120 cm, etwa 240 Liter
Bepflanzung:Sand, Steinhöhlen, wenige robuste Pflanzen
Futter:Mysis, Artemia, Krill, Granulat
Geschlechts-Unterschiede:Weibchen orange bis lachsfarben, Männchen pink-rot
Zucht möglich:Maulbrüterin, etwa drei Wochen Maulbrut
Maximale Größe:Weibchen etwa 10–12 cm, Männchen bis 15 cm
Liefergröße:ca. 7,0-8,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Nicht geeignet
Im Detail: Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen, Aulonocara sp.

Herkunft von Kaiserbuntbarsch „Strawberry“, Weibchen (Aulonocara sp.)

Der Kaiserbuntbarsch „Strawberry“ ist eine noch junge Zuchtform, die es in der Natur nicht gibt. Seine Vorfahren gehören zur Gattung Aulonocara, deren Arten nur im Malawisee in Ostafrika leben und dort über Sandflächen am Rand von Felszonen nach Kleintieren suchen. Nach Angaben von Züchtern ist die Linie eng mit dem hellen, rotäugigen Kaiserbuntbarsch „Dragon Blood“ verwandt; welche Ausgangsarten genau beteiligt waren, ist nicht dokumentiert. Deshalb wird der Fisch korrekt als Aulonocara sp. geführt. Ausgewachsene Männchen leuchten in Pink bis Erdbeerrot und tragen oft einzelne blau oder weiß schillernde Schuppen an Kopf und Rücken. Mit diesem Artikel erhalten Sie ausschließlich Weibchen. Sie sind deutlich zurückhaltender gefärbt, meist orange, lachsfarben oder blass rosa, und eignen sich, um eine vorhandene Strawberry-Gruppe aufzustocken oder einem Männchen einen passenden Harem zur Seite zu stellen. Die Liefergröße entspricht bereits nahezu erwachsenen Tieren, die bald zur Fortpflanzung bereit sind. Damit die Linie sauber bleibt, sollten die Weibchen nur mit Männchen derselben Zuchtform verpaart werden.

Vergesellschaftung

Strawberry-Weibchen sind friedlich und leben gern in kleinen Gruppen. Bewährt haben sich drei bis sechs Weibchen pro Männchen. Männchen dieser Linie können gegenüber Artgenossen recht dominant auftreten, daher brauchen die Weibchen genügend Versteckplätze. Ruhige Haplochrominen und friedliche Mbuna sind geeignete Mitbewohner, sehr zurückhaltende Sandbewohner wie Lethrinops eher nicht. Andere Aulonocara-Formen wegen der Kreuzungsgefahr meiden.

Passende Wasserparameter

Gehalten wird in hartem, alkalischem Wasser: pH 7,5 bis 8,5, Gesamthärte 10 bis 20 °dH, Karbonathärte 8 bis 15 °dH. Wöchentliche Teilwasserwechsel von etwa einem Drittel halten die Nitratwerte niedrig.

Haltungstemperatur

Die Wassertemperatur sollte zwischen 24 und 27 °C liegen.

Beckengröße

Für eine Gruppe aus einem Männchen und mehreren Weibchen ist ein Becken ab 120 cm Kantenlänge mit rund 240 Litern die Untergrenze; mehr Grundfläche ist vorteilhaft.

Bepflanzung

Feinsand zum Gründeln und mehrere Steinaufbauten mit Höhlen und Spalten als Rückzugsorte sind wichtig. Robuste Pflanzen wie Anubias oder Javafarn können auf Steinen sitzen.

Futter

Mysis, Artemia, Krill und Cyclops sowie gutes Granulat für Kaiserbuntbarsche decken den Bedarf. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als eine große. Sehr fettreiches Futter und rote Mückenlarven nur selten anbieten.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen bleiben kleiner, sind orange bis lachsfarben oder blass rosa und haben gerundete Rücken- und Afterflossen. Männchen werden größer, färben sich kräftig pink bis erdbeerrot und zeigen spitz ausgezogene Flossen. Junge oder unterlegene Männchen können anfangs ähnlich blass wie Weibchen wirken.

Zucht

Das Weibchen ist eine Maulbrüterin: Nach der Balz nimmt es die Eier auf und trägt die Brut etwa drei Wochen im Maul, ohne nennenswert zu fressen. Während dieser Zeit sind Ruhe und Verstecke wichtig. Die entlassenen Jungfische nehmen sofort Artemia-Nauplien und feines Aufzuchtfutter.

Endgröße

Weibchen werden etwa 10 bis 12 cm lang, Männchen bis rund 15 cm. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 8 bis 10 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Für die Haltung mit Zwerggarnelen ungeeignet, da erwachsene Garnelen und deren Nachwuchs gefressen werden.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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