Japanischer Doktorfisch, Acanthurus japonicus
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Japanischer Doktorfisch, Acanthurus japonicus
| Deutscher Name: | Japanischer Doktorfisch |
| Wissenschaftlich: | Acanthurus japonicus |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | dem Indowestpazifik von Sulawesi über die Philippinen bis zu den Ryukyu-Inseln |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen geeignet; frisst überwiegend Algenaufwuchs |
| Verträglichkeit: | Territorial zu ähnlichen Doktorfischen; ruhige Einführung |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,026; pH 8,1–8,4; KH 7–12 °dKH |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 700 l mit langer Schwimmstrecke und Strömung |
| Futter: | Meeresalgen, Nori, Spirulina und ergänzendes Frostfutter |
| Schwierigkeitsgrad: | Gute Wasserqualität, Sauerstoff und Algenkost nötig |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich schwer unterscheidbar |
| Zucht möglich: | Freilaicher; pelagische Larven schwer aufzuziehen |
| Maximale Größe: | Bis 23 cm Gesamtlänge |
| Liefergröße: | ca. 8,0-10,0 cm |
Herkunft von Japanischer Doktorfisch (Acanthurus japonicus)
Japanischer Doktorfisch (Acanthurus japonicus) stammt aus dem Indowestpazifik von Sulawesi über die Philippinen bis zu den Ryukyu-Inseln. Er schwimmt über Riffhängen und weidet Aufwuchs auf Gestein ab. Ein breites weißes Gesichtsfeld unter dem Auge bis zur Lippe unterscheidet ihn von ähnlichen Arten; Flossenansätze sind gelb. Die natürliche Lebensweise ist bei der Aquarienplanung wichtiger als die geringe Liefergröße von 8 bis 10 Zentimetern. Das Tier wächst auf bis zu 23 Zentimeter heran. Ein eingefahrenes Meerwasseraquarium mit stabiler biologischer Filterung und konstantem Salzgehalt bildet die Grundlage. Der aktive Weidegänger beansprucht Raum gegenüber ähnlich geformten Doktorfischen. Bei der Einrichtung sollten Rückzugsbereiche, genügend Platz für die typische Bewegung und gut erreichbare Futterstellen zusammenkommen. Neue Tiere reagieren nach Transport häufig scheu und sollten ohne starken Konkurrenzdruck eingewöhnt werden. Licht und Strömung lassen sich anfangs etwas dämpfen; danach wird die normale Versorgung schrittweise wiederhergestellt. Eine sichere Abdeckung verhindert Sprünge aus dem Becken. Futteraufnahme, Atmung und Körperzustand müssen besonders in den ersten Tagen beobachtet werden. Auch später sind regelmäßige kleine Futterportionen, passende Beckenpartner und sauberes Wasser für die langfristige Pflege entscheidend. Angaben zur Lieferung beschreiben diese einzelne Position und erlauben keine Zusage über individuelle Färbung oder Verhalten.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen geeignet; frisst überwiegend Algenaufwuchs. Die Rifftauglichkeit hängt auch von den gehaltenen Wirbellosen und vom individuellen Fressverhalten ab. Die Beobachtung nach dem Einsetzen ist sinnvoll.
Vergesellschaftung und Verhalten
Territorial zu ähnlichen Doktorfischen; ruhige Einführung. Ausweichmöglichkeiten und eine vorsichtige Besatzplanung verringern Stress. Bei Streit um Futter oder Reviere die Tiere genau beobachten.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte 1,023–1,026, pH 8,1–8,4, KH etwa 7–12 °dKH und 24–27 °C möglichst konstant halten. Gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Kontrolle sind wichtig.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 700 l mit langer Schwimmstrecke und Strömung. Das Volumen ist eine vorsichtige Orientierung für die dauerhafte Haltung. Genügend freie Fläche, Rückzugsorte und eine sichere Abdeckung einplanen.
Futter und Futterumstellung
Meeresalgen, Nori, Spirulina und ergänzendes Frostfutter. Anfangs kleine Portionen mehrfach anbieten und die tatsächliche Aufnahme beobachten. Eine abwechslungsreiche Ernährung sowie kontrollierte Wasserbelastung sind wichtig.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam anpassen, beispielsweise per Tropfmethode. Bei gedämpftem Licht in einen ruhigen Bereich mit passenden Verstecken einsetzen. Frühe Futteraufnahme kontrollieren, aggressive Nachbarn fernhalten und das Becken sicher abdecken.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich schwer unterscheidbar. Eine sichere Geschlechtszuordnung ist bei jungen oder einzeln angebotenen Tieren gegebenenfalls nicht möglich.
Zucht
Freilaicher; pelagische Larven schwer aufzuziehen. Eine gezielte Aufzucht erfordert artspezifisches Vorgehen und meist ein separates Aufzuchtbecken.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis 23 cm Gesamtlänge sind dokumentiert. Zur artspezifischen Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor; das Becken auf die Endgröße auslegen.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.