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Hongkong-Ruderfrosch, Polypedates megacephalus

Anpassungsfähiger Kletterer

Robuster Ruderfrosch aus Südchina und Indochina mit Haftscheiben

Nachtaktiver Jäger

Ruht tagsüber im Blattwerk und jagt abends lebende Insekten

Baut Schaumnester

Heftet seine Eier in weißen Schaumnestern über das Wasser

Hochterrarium mit Wasser

Braucht Höhe, stabile Kletteräste und eine saubere Wasserschale

Hongkong-Ruderfrosch, Polypedates megacephalus


Auf einen Blick: Hongkong-Ruderfrosch, Polypedates megacephalus
Deutscher Name:Hongkong-Ruderfrosch
Wissenschaftlich:Polypedates megacephalus
Synonyme:Fleckschenkel-Ruderfrosch, Großkopf-Ruderfrosch
Herkunft:Süd- und Zentralchina mit Hongkong und Hainan sowie Indochina nördlich des Isthmus von Kra
Lebensweise:Nachtaktiver, baumbewohnender Ruderfrosch; zur Fortpflanzung an stehendes Wasser gebunden
Haltungsform:Einzeln, paarweise oder in kleiner Gruppe ähnlich großer Tiere
Mindestgröße des Terrariums:Hochterrarium ab etwa 50 × 50 × 70 cm für ein Paar; größer ist besser
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Tagsüber etwa 23–27 °C, nachts 19–22 °C; Luftfeuchte 65–85 % bei guter Belüftung
Beleuchtung:Tageslicht für etwa 12 Stunden, schwaches UVB mit schattigen Rückzugsplätzen
Bodengrund:Feuchtes Waldsubstrat mit Drainage, Laubschicht und Moos
Futter:Lebende Insekten wie Grillen, Heimchen und Schaben, regelmäßig mit Mineralstoffen bestäubt
Maximale Größe:Männchen etwa 5–6 cm, Weibchen bis etwa 8 cm Kopf-Rumpf-Länge
Im Detail: Hongkong-Ruderfrosch, Polypedates megacephalus

Lebensraum und Verhalten von Hongkong-Ruderfrosch (Polypedates megacephalus)

Polypedates megacephalus ist in den subtropischen und tropischen Regionen Chinas weit verbreitet. Das Vorkommen reicht von Zentral- und Südchina über Guangdong, Guangxi und Guizhou bis nach Hongkong, wo die Art erstmals beschrieben wurde, und auf die Insel Hainan. Südwärts schließt sich Indochina an: Vietnam, Laos, Teile Myanmars und Thailand nördlich des Isthmus von Kra. Genetische Untersuchungen zeigen, dass die Art dort vom nahe verwandten Polypedates leucomystax abgelöst wird. Beide sehen sich so ähnlich, dass ältere Fundangaben nur mit Vorsicht verwendet werden können. Auf Okinawa und Guam wurde der Frosch vom Menschen eingeschleppt. Er ist ausgesprochen anpassungsfähig und besiedelt Wälder und Waldränder ebenso wie Buschland, Grasflächen, Felder und Gärten, nach vorliegenden Beobachtungen bis in Höhen von etwa 1.500 Metern. Tagsüber ruht er versteckt im Blattwerk oder an Baumstämmen, nach Einbruch der Dunkelheit wird er aktiv und jagt Insekten. In den warmen Monaten sammeln sich die Tiere an stehenden Gewässern wie Tümpeln, Teichen, Gräben und überfluteten Feldern. Dort heften sie ihre weißen Schaumnester an Pflanzen, Stämme oder Steine über oder dicht neben dem Wasser. Diese Mischung aus Kletterrevier, feuchter Nachtluft und erreichbarem Wasser ist das Vorbild für die Einrichtung im Terrarium.

Die richtige Haltung

Für diesen kletterfreudigen Ruderfrosch eignet sich ein hohes, ausbruchsicheres Regenwaldterrarium mit guter Quer- oder Kaminlüftung. Für ein Paar ist eine Grundfläche von etwa 50 × 50 cm bei mindestens 70 cm Höhe ein sinnvoller Ausgangspunkt. Stabile waagerechte und schräge Äste, Korkröhren und großblättrige Pflanzen bieten Sitzplätze in verschiedenen Höhen. Eine flache, leicht zu reinigende Wasserschale mit sicherem Ausstieg gehört dauerhaft dazu; das Wasser sollte chlorfrei sein und häufig erneuert werden. Mehrere Tiere sollten ähnlich groß sein, damit kleinere nicht verdrängt werden. Eine Vergesellschaftung mit anderen Amphibien- oder Reptilienarten ist wegen Stress und möglicher Krankheitsübertragung nicht zu empfehlen.

Die richtige Bepflanzung

Robuste Terrarienpflanzen mit kräftigen, breiten Blättern wie Philodendron, Efeutute, Bromelien oder kleinbleibende Ficus-Arten geben Deckung und dienen als Ruheplätze. Die Bepflanzung darf dicht sein, sollte aber freie Sprungwege zwischen den Ästen lassen. Alle Pflanzen müssen das Gewicht ausgewachsener Weibchen tragen und frei von Pflanzenschutzmitteln, Düngerresten und Blattglanz sein. Über der Wasserschale angeordnete Blätter oder Zweige bieten mögliche Plätze für Schaumnester. Eine Laubschicht auf dem Boden hält die Feuchtigkeit, und eine Drainage darunter verhindert Staunässe im Bodengrund.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Bewährt haben sich Tagestemperaturen von etwa 23–27 °C mit einer Nachtabsenkung auf 19–22 °C. Da die Art auch in den subtropischen Regionen Chinas lebt, verträgt sie leichte jahreszeitliche Schwankungen; eine etwas kühlere und trockenere Phase im Winter kann die Fortpflanzungsbereitschaft im Frühjahr anregen. Die relative Luftfeuchte liegt idealerweise zwischen 65 und 85 Prozent und darf nach dem abendlichen Sprühen kurzzeitig höher steigen. Wichtig ist eine gute Belüftung, damit Oberflächen zwischendurch abtrocknen und sich kein Schimmel bildet. Eine Beleuchtung von rund zwölf Stunden mit schwachem UVB-Anteil, ausreichend Abstand zur Lampe und schattigen Rückzugsorten unterstützt einen natürlichen Tagesrhythmus.

Fütterung

Der Hongkong-Ruderfrosch ist ein nächtlicher Lauerjäger, der lebende Insekten passender Größe erbeutet; im Freiland gehören unter anderem Ameisen zu seiner Nahrung. Im Terrarium eignen sich Grillen, Heimchen, kleine Schaben, Heuschrecken und Fliegen. Die Futtertiere sollten vorher gut ernährt werden und nicht größer sein, als der Frosch sicher schlucken kann. Ein amphibiengeeignetes Calcium- und Mineralstoffpräparat wird regelmäßig aufgestäubt, ein Vitaminpräparat in größeren Abständen. Erwachsene Tiere werden je nach Ernährungszustand etwa zwei- bis dreimal pro Woche am Abend gefüttert, Jungtiere häufiger und in kleineren Portionen. Nicht gefressene Futtertiere werden wieder entfernt.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen werden mit bis zu etwa 8 cm Kopf-Rumpf-Länge deutlich größer und kräftiger als die Männchen, die meist 5 bis 6 cm erreichen. Geschlechtsreife Männchen rufen während der Fortpflanzungszeit, vor allem in warmen, feuchten Nächten nach Regen, und sitzen dann häufig in der Nähe von Wasserstellen. In der Paarungszeit wirken Weibchen durch die heranreifenden Eier sichtbar fülliger. Bei Jungtieren ist eine sichere Bestimmung des Geschlechts allein anhand der Größe noch nicht möglich, sie gelingt erst mit zunehmendem Alter.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Polypedates megacephalus ist ein Schaumnestbauer. Im Freiland fällt die Fortpflanzungszeit in die warmen Monate, in Hongkong etwa von April bis September. Beim Amplexus schlägt das Paar eine schaumige Masse auf, in die die Eier eingebettet werden; das weiße Nest haftet an Pflanzen, Stämmen oder Steinen über oder dicht am Wasser. Die schlüpfenden Larven gelangen anschließend ins Wasser. Kaulquappen dieser Art erkennt man an einem hellen Fleck auf der Schnauze. Für eine Nachzucht braucht es einen größeren Wasserteil mit überhängender Vegetation, sauberem Wasser und flachen Ausstiegen für die frisch umgewandelten Jungfrösche, die anfangs sehr kleine, gut bestäubte Futtertiere benötigen.

Endgröße und Lebenserwartung

Männchen erreichen meist etwa 5 bis 6 cm, Weibchen bis etwa 8 cm Kopf-Rumpf-Länge. Damit gehört die Art zu den mittelgroßen Ruderfröschen. Im Vergleich zum nahe verwandten Polypedates leucomystax wirkt der Körper etwas gedrungener und der Kopf verhältnismäßig groß, worauf auch der wissenschaftliche Name anspielt. Die langen Gliedmaßen mit breiten Haftscheiben lassen die Tiere größer erscheinen, als ihre Körperlänge vermuten lässt. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Nice-to-Know

Der Name megacephalus bedeutet sinngemäß „Großkopf“ und beschreibt den breiten, dreieckigen Kopf. Die Rückenfärbung reicht von grau über gelblich bis rötlich braun, oft mit einer dunklen, X-förmigen Zeichnung oder einem orangebraunen Fleck in der Rückenmitte, und die Frösche können ihre Farbe leicht an die Umgebung anpassen. Typisch sind die schwarzen Flecken auf hellem Grund an der Rückseite der Oberschenkel, denen die Art den englischen Namen Spot-legged Treefrog verdankt. Lange wurde sie mit Polypedates leucomystax zusammengefasst und erst 1986 wieder als eigenständige Art geführt.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Für Polypedates megacephalus ist keine für Menschen gefährliche Giftwirkung bekannt. Bei Bedrohung sondert der Frosch jedoch ein Hautsekret ab, das Fressfeinde abschrecken soll und Schleimhäute reizen kann. Direkter Hautkontakt sollte deshalb auf notwendige Pflegearbeiten beschränkt bleiben; zum Umsetzen eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe. Nach Arbeiten im Terrarium werden die Hände gründlich gewaschen, und Sekret darf nicht an Augen oder Mund gelangen. Umgekehrt schützt diese Vorsicht auch den Frosch vor Rückständen von Seife, Cremes oder Desinfektionsmitteln auf der menschlichen Haut.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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