Brauchen diese Frösche eine Bewilligung in der Schweiz
Guten Tag,
ja, für Dendrobates auratus kann in der Schweiz eine Bewilligung erforderlich sein.
Über 76 % der Bestellungen verlassen unser Haus binnen 24 Stunden nach Bestelleingang, an Werktagen oft noch am selben Tag.
Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle. Reklamationen bearbeiten wir freundlich, schnell und kulant.
Per E-Mail, WhatsApp oder Telefon antworten wir zügig und helfen Ihnen weiter.
Seit mehr als 20 Jahren bieten wir ein breites Sortiment für Aquaristik und Terraristik.
103,99 €*
31 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
| Deutscher Name: | Goldbaumsteiger Bahia Solano |
| Wissenschaftlich: | Dendrobates auratus |
| Synonyme: | Pfeilgiftfrosch, Grüner Baumsteiger, Bahia-Solano-Morphe |
| Herkunft: | Kolumbien, Region Bahia Solano – feuchte tropische Küstenregenwälder |
| Lebensweise: | Bodenorientiert, dämmerungs- und tagaktiv |
| Haltungsform: | Regenwald-Terrarium mit dichter Bepflanzung und flacher Wasserschale |
| Mindestgröße des Terrariums: | 60x45x60 cm (LxBxH) für drei Tiere, größere Gruppen erfordern mehr Platz |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 24–27 °C tagsüber, nachts 20–22 °C, 70–90 % Luftfeuchtigkeit |
| Beleuchtung: | LED-Tageslicht mit UV-A-Anteil, UV-B 2.0–5.0 unterstützend möglich |
| Bodengrund: | Feuchter Humus mit Laub, Moos und darunterliegender Drainageschicht |
| Futter: | Fruchtfliegen, Mikrogrillen, Springschwänze, Staubfutter mit Vitaminen |
| Maximale Größe: | 4–5 cm |
Diese besondere Farbvariante des Dendrobates auratus stammt aus der kolumbianischen Küstenregion Bahia Solano. Dort lebt sie in den dichten, feuchten Regenwäldern in Bodennähe und auf niedriger Vegetation. Der Goldbaumsteiger Bahia Solano zeigt eine markante, dunkelgrüne bis smaragdgrüne Grundfarbe mit tiefschwarzer Zeichnung – jedes Tier ist individuell gefärbt. Seine auffällige Warnfärbung dient in der Natur der Abschreckung, obwohl in menschlicher Obhut gehaltene Tiere keine Hautgifte mehr entwickeln. Die Frösche sind tagaktiv, besonders lebhaft in feuchtwarmen Morgenstunden, und beeindrucken mit ihrem lebhaften Suchverhalten am Boden.
Der Bahia-Solano-Baumsteiger fühlt sich in einem strukturreichen Regenwald-Terrarium mit einer Mindestgröße von 60x45x60 cm wohl. Das Terrarium sollte viele Verstecke und horizontale Flächen zum Sitzen bieten. Als Wasserstelle genügt eine flache Schale, in der die Tiere gelegentlich baden. Wichtig ist ein Substrataufbau mit Drainageschicht, Humus, Moos und Laub. Eine regelmäßige manuelle Beregnung sorgt für Luftfeuchtigkeit und animiert die Tiere zur Aktivität. Die Haltung kleiner Gruppen ist problemlos möglich, sofern ausreichend Rückzugsräume geboten werden.
Für ein naturnah eingerichtetes Terrarium eignen sich tropische Pflanzenarten mit hoher Feuchtigkeitsverträglichkeit. Besonders gut machen sich kleinbleibende Farne, Fittonien, Calathea sowie strukturgebende Kletterpflanzen wie Efeutute und Philodendron. Moose sorgen für eine gleichmäßige Feuchtigkeit am Boden. Auch Bromelien sind möglich, sollten jedoch stabil stehen, da diese Morphe seltener darin verweilt als andere Arten.
Die Beleuchtung sollte aus hellen LED-Tageslichtquellen bestehen. UV-A-Licht unterstützt die Aktivität, während UV-B in geringer Dosis (2.0 bis 5.0) optional zur Kalziumversorgung beitragen kann. Eine Temperatur von 24–27 °C tagsüber ist ideal, nachts darf es auf etwa 20–22 °C abkühlen. Wärmelampen können gezielt über einzelnen Rückzugsbereichen installiert werden, müssen jedoch gut gegen Berührung gesichert sein. Alternativ sorgen Heizmatten an der Rückwand für ein angenehmes Grundklima. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 90 % ist essenziell, regelmäßiges Sprühen oder ein Nebler helfen dabei.
Dendrobates auratus ernährt sich in Gefangenschaft bevorzugt von kleinen, lebenden Insekten. Zu den Hauptnahrungsmitteln zählen Fruchtfliegen (Drosophila), Mikrogrillen, Springschwänze und gelegentlich kleine Fliegenlarven. Eine abwechslungsreiche Fütterung mit Vitamin- und Kalziumzugabe ist unerlässlich, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Besonders Jungtiere profitieren von täglicher Gabe, adulte Tiere benötigen meist 3–4 Fütterungen pro Woche.
Bei adulten Tieren lassen sich die Geschlechter durch leichte Unterschiede erkennen: Weibchen sind meist kräftiger und größer, während Männchen etwas schlanker und mit verdickten Zehenenden ausgestattet sind. In der Paarungszeit geben Männchen zudem kurze, vibrierende Rufe von sich.
Die Fortpflanzung erfolgt in kleinen Verstecken, wie Filmröllchen, Kokoshöhlen oder Blattachsen. Die Eier werden dort vom Weibchen abgelegt und vom Männchen befeuchtet. Nach dem Schlupf werden die Kaulquappen meist in kleine Wasserstellen gesetzt, wo sie sich über mehrere Wochen zu Jungfröschen entwickeln. Die Zucht gelingt bei konstanten Bedingungen regelmäßig.
Der Goldbaumsteiger Bahia Solano erreicht eine Körpergröße von bis zu 5 cm. In einem gut gepflegten Terrarium liegt seine Lebenserwartung bei 10 bis 15 Jahren, wobei er auch in höherem Alter noch aktiv bleibt.
Trotz ihres dramatisch wirkenden Aussehens sind in Gefangenschaft geborene Pfeilgiftfrösche wie der Bahia Solano völlig ungiftig. Die gefürchteten Hautgifte entstehen nur durch spezielle Futterinsekten, die im Terrarium gar nicht vorkommen. Das macht sie zu sicheren und faszinierenden Pfleglingen für Einsteiger wie Profis.
Brauchen diese Frösche eine Bewilligung in der Schweiz
Guten Tag,
ja, für Dendrobates auratus kann in der Schweiz eine Bewilligung erforderlich sein.
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.
Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.
Klicken Sie auf unsere Mitarbeiter zum Chatten oder mailen Sie an service@interaquaristik.business