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Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser, Calcinus spec.

Fleißige Algenfresser

Weiden Fadenalgen, Biofilm und Futterreste auf Stein und Sand ab.

Bunter Arten-Mix

Zufällige Auswahl kleiner Riffeinsiedler, Art und Farbe nicht wählbar.

Ersatzgehäuse anbieten

Leere Schneckenhäuser in mehreren Größen schützen Ihre Schnecken.

Klein und rifftauglich

Meist nur 2 bis 5 cm groß und gut für Riffaquarien ab 60 Liter.

Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser, Calcinus spec.


Auf einen Blick: Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser, Calcinus spec.
Deutscher Name:Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser
Wissenschaftlich:Calcinus spec.
Synonyme:Einsiedlerkrebs gemischt, Riffeinsiedlerkrebs, Zwergeinsiedlerkrebs, Meerwasser-Einsiedlerkrebs, Reef Hermit Crab
Herkunft:Tropische Riffe im Indopazifik und in der Karibik, Wildfang; Arten gemischt
Lebensweise:Bodenbewohner auf Steinen und Sand, tag- und nachtaktiver Weidegänger
Riffaquarium-tauglich:Bedingt rifftauglich; ausreichend leere Ersatzgehäuse sind Pflicht
Verträglichkeit:In kleinen Gruppen haltbar; mit Fischen und robusten Wirbellosen verträglich
Wasserwerte:Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte 1,023–1,025), pH 8,1–8,4, KH 7–12 °dKH
Temperatur:24–27 °C
Beckengröße:Ab etwa 60 Liter, eingefahrenes Meerwasser- oder Riffaquarium
Futter:Algen, Biofilm, Futterreste, Frost- und Granulatfutter
Maximale Größe:Je nach Art etwa 2–5 cm
Liefergröße:ca. 2,0-3,0 cm
Im Detail: Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser, Calcinus spec.

Herkunft und Lebensraum von Einsiedlerkrebs-Mix Meerwasser (Calcinus spec.)

Mit dem Einsiedlerkrebs-Mix erhalten Sie eine zufällige Zusammenstellung kleiner Meerwasser-Einsiedlerkrebse, wie sie der Großhandel aus tropischen Riffgebieten bezieht. Den Kern bilden Vertreter der Gattung Calcinus aus der Familie Diogenidae, zu der weltweit rund fünfzig beschriebene Arten gehören. Je nach Lieferung können auch kleine Arten der nah verwandten Gattung Clibanarius enthalten sein. Typische Kandidaten sind etwa der Zebra-Einsiedler Calcinus laevimanus, der Gelbspitzen-Einsiedler Calcinus latens, der Orangescheren-Einsiedler Calcinus tibicen oder der Blaubein-Einsiedler Clibanarius tricolor. Die Tiere stammen aus flachen, warmen Küsten- und Riffzonen des Indopazifiks und der Karibik, wo sie zwischen Geröll, Korallenschutt und Seegraswiesen nach Algen und organischen Resten suchen. Viele dieser Arten leben im Gezeitenbereich und sind daher an wechselnde Bedingungen gut angepasst. Bitte beachten Sie: Es handelt sich um einen Mix, die Arten und Farben werden bunt gemischt geliefert und sind nicht auswählbar. Wir stellen keine bestimmte Art, Farbe oder Zusammensetzung zusammen, die Auswahl erfolgt zufällig aus dem aktuellen Bestand des Lieferanten. Die Tiere sind Wildfänge, eine Nachzucht ist bei diesen Arten im Handel nicht üblich.

Lebensweise und Verhalten

Riffeinsiedler sind emsige Bodenbewohner. Sie klettern unermüdlich über Steine, Riffaufbauten und Sandflächen und zupfen mit ihren Scheren Algenbeläge, Biofilm und Futterreste ab. Damit gehören sie zur klassischen Putzkolonne eines Meerwasseraquariums und helfen, Fadenalgen und manche Beläge in Schach zu halten. Ihren weichen Hinterleib schützen sie in leeren Schneckengehäusen, die sie mit sich tragen und beim Wachstum gegen größere tauschen. Viele Tiere sind sowohl am Tag als auch in der Nacht unterwegs, frisch eingesetzte Krebse verstecken sich anfangs gern in Spalten.

Eignung für das Riffaquarium

Kleine Calcinus- und Clibanarius-Arten gelten in der Regel als weitgehend rifftauglich. Korallen werden normalerweise nicht gefressen, beim Klettern können die Krebse aber kleine Ableger umwerfen, daher sollten Korallen gut fixiert sein. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Einsiedlerkrebse Schnecken angreifen können, besonders wenn ihnen passende leere Gehäuse fehlen oder sie zu wenig Futter finden. Bieten Sie deshalb stets mehrere leere Schneckenhäuser in verschiedenen Größen und mit unterschiedlich weiten Öffnungen an. Dann bleiben Übergriffe auf lebende Schnecken selten. Kranke oder geschwächte Mitbewohner können von den Restefressern angefressen werden.

Vergesellschaftung

Die kleinen Einsiedler lassen sich gut in Gruppen pflegen und vertragen sich mit friedlichen Riff-Fischen, Garnelen und den meisten Korallen. Untereinander kommt es gelegentlich zu Rangeleien um Gehäuse, die bei genug Ersatzhäusern meist harmlos bleiben. Große räuberische Fische, Kugelfische, Drückerfische und große Krabben eignen sich nicht als Mitbewohner. Als Faustregel für die Putzkolonne genügt etwa ein Tier pro fünf bis zehn Liter Beckeninhalt, in einem gut gepflegten Becken auch weniger. In sehr jungen Aquarien ohne Algenwuchs finden die Tiere noch zu wenig Nahrung.

Wasserwerte und Temperatur

Gepflegt wird in stabilem Meerwasser mit einem Salzgehalt von 33 bis 35 Promille, das entspricht einer Dichte von etwa 1,023 bis 1,025. Der pH-Wert sollte zwischen 8,1 und 8,4 liegen, die Karbonathärte bei 7 bis 12 °dKH, Calcium bei etwa 400 bis 450 mg/l und Magnesium bei rund 1250 bis 1350 mg/l. Die Temperatur liegt ideal bei 24 bis 27 °C. Wie alle Wirbellosen vertragen Einsiedlerkrebse kein Kupfer, kupferhaltige Medikamente dürfen im Becken nicht eingesetzt werden. Nitrat und Phosphat sollten im für Riffaquarien üblichen Bereich bleiben.

Aquarium und Einrichtung

Für eine kleine Gruppe genügt bereits ein eingefahrenes Meerwasseraquarium ab etwa 60 Litern. Wichtig sind viel Lebendgestein mit Spalten und Höhlen sowie eine Sandfläche, in der sich die Tiere bei der Häutung eingraben können. Das Becken sollte schon einige Wochen laufen und etwas Algenaufwuchs bieten, damit die Krebse von Anfang an genügend zu fressen finden. Halten Sie stets einen kleinen Vorrat leerer Schneckengehäuse im Becken bereit.

Fütterung

Riffeinsiedler sind Allesfresser mit Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost. Sie weiden Grün- und Braunalgen, Fadenalgen, Biofilm und teils auch Cyanobakterien ab und verwerten Futterreste, die die Fische übrig lassen. In gepflegten Becken mit wenig Algen sollten Sie gezielt zufüttern, etwa mit Algentabletten, Nori, Granulat oder Frostfutter wie Mysis und Artemia. Gut genährte Krebse sind friedlicher und lassen Schnecken eher in Ruhe.

Häutung

Wie alle Krebstiere wachsen Einsiedlerkrebse durch Häutung. Je nach Alter und Ernährung geschieht das etwa alle paar Wochen bis mehrere Monate. Vor und nach der Häutung ziehen sich die Tiere zurück, graben sich teils im Sand ein und sind in dieser Zeit empfindlich. Die abgestreifte Hülle sieht einem toten Krebs täuschend ähnlich, ist aber meist nur das alte Außenskelett. Nach der Häutung suchen die Krebse oft ein größeres Gehäuse, deshalb sind passende Ersatzhäuser gerade jetzt wichtig. Eine stabile Versorgung mit Calcium, Magnesium und Jod unterstützt eine problemlose Häutung.

Eingewöhnung

Lassen Sie den Transportbeutel zunächst etwa 15 bis 20 Minuten im Aquarium schwimmen, damit sich die Temperatur angleicht. Danach geben Sie die Tiere mit wenig Wasser in ein sauberes Gefäß und gleichen den Salzgehalt langsam mit der Tropfmethode an, über etwa 45 bis 60 Minuten. Wirbellose reagieren empfindlich auf schnelle Änderungen der Dichte, deshalb ist Geduld hier wichtig. Anschließend setzen Sie die Krebse ohne Transportwasser ins Becken. Halten Sie leere Gehäuse bereit, da manche Tiere gleich nach dem Einsetzen wechseln möchten.

Endgröße und Lebenserwartung

Die im Mix enthaltenen kleinen Riffeinsiedler erreichen je nach Art eine Körpergröße von etwa 2 bis 5 Zentimetern, viele bleiben bei 2 bis 3 Zentimetern, etwas größere Calcinus-Arten wie der Blauringel-Einsiedler Calcinus elegans können etwas mehr erreichen. Zur Lebenserwartung: Für kleine Riffeinsiedler wie Clibanarius tricolor werden im Aquarium häufig nur ein bis zwei Jahre genannt, bei guter Ernährung, stabilen Wasserwerten und genügend Ersatzgehäusen sind auch mehrere Jahre möglich. Im Freiland werden deutlich höhere Lebensalter angegeben. Da im Mix verschiedene Arten enthalten sind, lässt sich keine genaue Angabe für das einzelne Tier machen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie werden Meerwassertiere versendet?

Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.

Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.

Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?

Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.

Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.

Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?

Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.

Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.

Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?

Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.

Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.

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