Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“, Melanotaenia trifasciata

Lokalform Hapgood River

Dezent gefärbt, mit eleganter Streifenzeichnung

Aktiver Schwarmfisch

Fühlt sich in Gruppen ab 7 bis 10 Tieren am wohlsten

Platz zum Schwimmen

Aquarium ab 100 bis 120 cm Kantenlänge empfohlen

Nachzucht möglich

Laicht kontinuierlich an Laichmopps und feinen Pflanzen

Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“, Melanotaenia trifasciata


Auf einen Blick: Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“, Melanotaenia trifasciata
Deutscher Name:Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“
Wissenschaftlich:Melanotaenia trifasciata
Synonyme:Juwelen-Regenbogenfisch, Gebänderter Regenbogenfisch, Dreigestreifter Regenbogenfisch, Hapgood-River-Regenbogenfisch, Melanotaenia trifasciata Hapgood River
Herkunft:Nordaustralien; Lokalform aus dem Hapgood River (überwiegend im nordöstlichen Arnhem Land, Northern Territory verortet)
Gesellschafts-Aquarium:Friedlicher, lebhafter Schwarmfisch; Gruppe ab 7 bis 10 Tieren mit beiden Geschlechtern
Wasserwerte:pH etwa 6,5 bis 8,0, weich bis mittelhart (ca. 3 bis 10 °dH), sauberes, gut sauerstoffreiches Wasser
Temperatur:22 bis 28 °C
Beckengröße:Ab 100 cm, besser 120 cm Kantenlänge (rund 200 Liter aufwärts)
Bepflanzung:Dichte Randbepflanzung mit freier Schwimmfläche; Abdeckung empfehlenswert
Futter:Allesfresser: hochwertiges Flockenfutter, Granulat, Frost- und Lebendfutter, gelegentlich pflanzliche Kost
Geschlechts-Unterschiede:Männchen farbiger, hochrückiger und mit größeren Flossen; Weibchen schlanker und blasser
Zucht möglich:Dauerlaicher; Eier an Laichmopps oder feinfiedrigen Pflanzen, Jungfische mit feinstem Futter
Maximale Größe:Adult etwa 10 bis 12 cm, Weibchen bleiben kleiner; angebotene Tiere von 4 bis 6 cm sind noch jung
Liefergröße:ca. 4,0-6,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Adulte Zwerggarnelen werden gelegentlich erbeutet, Garnelennachwuchs ist nicht sicher; Vergesellschaftung nur mit Risiko
Im Detail: Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“, Melanotaenia trifasciata

Herkunft von Dreistreifen-Regenbogenfisch „Hapgood River“ (Melanotaenia trifasciata)

Melanotaenia trifasciata wurde 1922 von dem schwedischen Ichthyologen Hjalmar Rendahl beschrieben und ist als Art in Nordaustralien beheimatet, wo sie im Northern Territory und im Norden von Queensland vorkommt. Sie gilt als weit verbreitet und wird von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft. Typisch für diesen Regenbogenfisch ist seine enorme Variabilität: Je nach Fluss und Gewässerabschnitt unterscheiden sich Körperfarbe, Flossen und die Intensität des dunklen Längsbands, weshalb in der Aquaristik zahlreiche Fundortformen unter demselben wissenschaftlichen Namen gehandelt werden. Die Form „Hapgood River“ wird nach dem gleichnamigen Fluss benannt. Die meisten Hobbyquellen verorten ihn im nordöstlichen Arnhem Land im Northern Territory, eine Händlerangabe nennt dagegen die Kap-York-Halbinsel, sodass die genaue Herkunft des Namens nicht ganz einheitlich überliefert ist. Beschrieben wird ein klarer, langsam bis mäßig fließender, weicher und eher leicht saurer bis neutraler Lebensraum, in dem sich die Fische bevorzugt in bewachsenen und schattigen Zonen aufhalten. Gegenüber der oft rot leuchtenden Goyder-River-Form wirkt diese Variante etwas zurückhaltender, zeigt aber je nach Licht und Stimmung einen schönen blauen Schimmer. Als Fundortform ist sie keine eigene Art und kein wissenschaftlich abgegrenztes Taxon; die Zeichnung kann zudem von Futter und Haltung abhängen.

Vergesellschaftung

Der Dreistreifen-Regenbogenfisch lebt im Schwarm und zeigt sein volles Verhalten nur in einer ausreichend großen Gruppe. Empfehlenswert sind mindestens 7 bis 10 Tiere, und zwar mit beiden Geschlechtern, weil die Männchen in gemischten Gruppen deutlich kräftiger färben. Zwischen gleich großen Männchen gibt es Imponierverhalten mit aufgestellten Flossen und Parallelschwimmen, das normalerweise harmlos bleibt, solange es genug Platz und Ausweichmöglichkeiten gibt. Einzeltiere oder Pärchen werden schnell scheu, gestresst oder gegenüber Artgenossen ruppig. Als Mitbewohner eignen sich ähnlich große, ruhige bis robuste Fische, die ebenfalls Platz zum Schwimmen brauchen, etwa andere Regenbogenfische, kräftige Salmler, Barben oder Welse. Sehr langsame, langflossige oder stark schreckhafte Arten sind wegen der Lebhaftigkeit der Gruppe weniger geeignet. Die Tiere gelten als friedlich und für Einsteiger gut geeignet, benötigen aber ein ruhiges Umfeld. Da sie sehr gut springen, gehört eine dicht schließende Abdeckung zur Haltung.

Passende Wasserparameter

Gute Wasserqualität ist wichtiger als exakte Zahlen. Die Fische stammen aus sauberem, sauerstoffreichem Fließwasser, daher bewähren sich regelmäßige Teilwasserwechsel und eine ordentliche Filterung mit leichter Strömung. Für die Art werden in der Praxis recht unterschiedliche Bereiche genannt; ein pH-Wert von etwa 6,5 bis 8,0 und eine weiche bis mittelharte Gesamthärte von grob 3 bis 10 °dH werden gut vertragen. Aus Nachzuchten stammende Tiere kommen meist mit gewöhnlichem Leitungswasser innerhalb dieser Spanne zurecht, abrupte Wechsel sollten aber vermieden werden. Nitrit und Ammoniak müssen unter der Nachweisgrenze liegen, Nitrat bleibt am besten niedrig. Bitte beachten: Die Literaturangaben zu pH und Härte weichen voneinander ab, daher sollte man die Werte als Orientierung verstehen und Neuzugänge behutsam eingewöhnen.

Haltungstemperatur

Für die Pflege haben sich 22 bis 28 °C bewährt. In den Quellen werden teils niedrigere Werte um 22 bis 25 °C, teils bis etwa 30 °C genannt, was die große ökologische Toleranz der Art widerspiegelt. Etwas kühleres Wasser im unteren Bereich ist für die Langzeithaltung meist angenehm, während höhere Temperaturen Stoffwechsel, Laichaktivität und Sauerstoffbedarf steigern. Wichtig sind stabile Werte ohne starke Tag-Nacht-Schwankungen und ausreichende Belüftung.

Beckengröße

Regenbogenfische sind Dauerschwimmer und brauchen Länge statt Höhe. Für eine Gruppe aus 7 bis 10 ausgewachsenen Tieren empfehlen sich Becken ab 100 cm Kantenlänge, besser 120 cm oder mehr, entsprechend etwa 200 Litern und mehr. Je mehr Schwimmstrecke zur Verfügung steht, desto ruhiger und farbintensiver zeigen sich die Männchen. Kleinere Aquarien sind für erwachsene Tiere mit 10 bis 12 cm Länge nicht artgerecht. Jungtiere von 4 bis 6 cm können zunächst in einem etwas kleineren Becken wachsen, sollten aber langfristig in ein großes Aquarium umziehen.

Bepflanzung

Die Tiere leben in der Natur gerne in bewachsenen, teils schattigen Abschnitten und fühlen sich im Aquarium mit einer dichten Bepflanzung an Rückwand und Seiten wohl. Wichtig ist eine große freie Schwimmfläche im vorderen und mittleren Bereich, damit sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Gut geeignet sind robuste Pflanzen wie Vallisnerien, Javafarn, Wasserpest oder Anubias, dazwischen Wurzeln für Strukturen und Rückzug. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und geben Sicherheit, sollten aber nicht die gesamte Oberfläche abdecken. Feinfiedrige Pflanzen oder Moosbüschel dienen zugleich als Laichsubstrat. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand oder Kies in dunkler Farbe, der die Färbung der Fische schön betont. Die Fische gelten als pflanzenverträglich; eine feste Abdeckung verhindert Sprünge.

Futter

Regenbogenfische sind Allesfresser. In der Natur ernähren sie sich von Wasser- und Anflugsinsekten, kleinen Krebstieren, Würmern und etwas Algen. Im Aquarium werden hochwertiges Flockenfutter und feines Granulat gerne genommen und können durch Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Daphnien oder Wasserflöhe ergänzt werden. Gelegentliche pflanzliche Kost wie Spirulina-Flocken oder überbrühter Spinat rundet den Speiseplan ab. Kleine Portionen zwei- bis dreimal täglich sind besser als ein großes Futterangebot. Abwechslungsreiche Fütterung unterstützt die Entwicklung der Farben, bei Jungtieren mit 4 bis 6 cm auch das gleichmäßige Wachstum. Die Fische sind meist gierige Fresser; Futterneid sollte durch ausreichend Futterstellen und Menge im Blick bleiben.

Geschlechtsunterschiede

Wie bei vielen Regenbogenfischen sind die Geschlechter bei erwachsenen Tieren gut zu unterscheiden. Männchen sind kräftiger gefärbt, entwickeln einen höheren Rücken und häufig größere, ausgezogene Flossen, während die Weibchen schlanker, blasser und meist etwas kleiner bleiben. Jungtiere von 4 bis 6 cm sind meist noch nicht sicher zu bestimmen, auch wenn einzelne Fische schon Farbe zeigen. Die volle Ausfärbung und die typische Körperform der Männchen entwickeln sich bei dieser langsam wachsenden Form erst mit der Zeit. Die Farben werden stark von Stimmung, Gruppengröße und Futter beeinflusst. Eine sichere Bestimmung des Geschlechts ist daher oft erst bei älteren Tieren möglich.

Zucht

Der Dreistreifen-Regenbogenfisch ist ein Dauerlaicher und lässt sich bei guter Pflege relativ leicht nachziehen. Die Fische laichen an feinfiedrigen Pflanzen, Moosen oder Laichmopps. Die klebrigen Eier hängen mit feinen Fäden am Substrat und werden täglich oder wöchentlich abgesammelt oder samt Mopp in ein separates Aufzuchtbecken überführt, da die Elterntiere gelegentlich Eier fressen. Die Jungfische schlüpfen nach etwa einer Woche, abhängig von der Temperatur. Sie sind zunächst winzig und brauchen feinstes Futter wie Infusorien, Pulverfutter oder frisch geschlüpfte Artemia. Später folgen größeres Staub- und Granulatfutter. Gute Wasserqualität und häufige kleine Teilwasserwechsel fördern die Entwicklung. Wie bei den meisten Regenbogenfischen wächst diese Form eher langsam; Geduld ist daher gefragt. Ein sicherer Laichanreiz ist vor allem durch gute Fütterung und ein harmonisches Verhältnis der Geschlechter gegeben.

Endgröße

Ausgewachsene Tiere erreichen je nach Quelle etwa 10 bis 12 cm, vereinzelt werden bis 13 oder 14 cm angegeben; die Weibchen bleiben meist etwas kleiner. Die angebotenen Fische mit 4 bis 6 cm sind also Jungtiere oder Halbwüchsige, die noch deutlich wachsen und ihre Farbe erst entwickeln. Die Wachstumsgeschwindigkeit ist bei dieser Form eher langsam, sodass es etliche Monate bis zur endgültigen Größe dauern kann. Bei guter Pflege können die Tiere mehrere Jahre alt werden; belastbare, einheitliche Altersangaben für diese Fundortform liegen nicht vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Eine unproblematische Vergesellschaftung mit Garnelen darf man bei dieser Art nicht erwarten. Regenbogenfische sind Allesfresser, die in der Natur auch kleine Krebstiere und Wirbellose erbeuten. Garnelennachwuchs und winzige Jungtiere werden mit hoher Wahrscheinlichkeit gefressen, eine dauerhafte Vermehrung von Zwerggarnelen ist im selben Becken deshalb kaum zu erwarten. Erwachsene Zwerggarnelen wie Neocaridina sind mit 10 bis 12 cm großen Fischen ebenfalls gefährdet, auch wenn dichte Bepflanzung und Verstecke Verluste verringern können. Größere, robuste Garnelen haben bessere Chancen, bleiben aber nicht zuverlässig sicher. Wer Garnelen halten möchte, sollte sie getrennt pflegen oder sich auf einzelne Verluste einstellen; zuverlässig belegte Verträglichkeitsangaben liegen nicht vor.

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.