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Dicke Hornkoralle aus Nachzucht, Isis hippuris, Größe S–M

Gegliederte Äste

Das bambusartig gegliederte Skelett trägt kleine Polypen.

Aus Nachzucht

Der angebotene Ableger ist vom Lieferanten als DNZ markiert.

Licht und Strömung

Angepasstes Licht und Wasserbewegung fördern Öffnung.

Raum zum Wachsen

Die Verzweigung braucht Freiraum zwischen anderen Korallen.

Dicke Hornkoralle aus Nachzucht, Isis hippuris, Größe S–M


Auf einen Blick: Dicke Hornkoralle aus Nachzucht, Isis hippuris
Deutscher Name:Dicke Hornkoralle aus Nachzucht
Wissenschaftlich:Isis hippuris
Synonyme:Bambuskoralle
Herkunft:westlichen Indopazifik, unter anderem Indonesien
Korallengruppe:Hornkoralle mit gegliedertem Stützskelett
Lichtbedarf:Mittel bis stark, behutsam eingewöhnen
Strömung:Mäßig bis lebhaft, aber nicht direkt hart
Wasserwerte:Salzgehalt etwa 35 ‰ (Dichte 1,023–1,026), pH 8,0–8,4, KH 7–12 °dKH
Temperatur:Etwa 24–27 °C
Platzierung:Stabil stehender Sockel mit Platz für Äste
Ernährung:Photosymbionten; feine Nahrungspartikel ergänzend möglich
Wachstum:verzweigt sich mit der Zeit und braucht freien Raum ringsum
Schwierigkeitsgrad:Erfahrung mit Hornkorallen und stabilen Werten sinnvoll
Lieferform:Größe S–M
Im Detail: Dicke Hornkoralle aus Nachzucht, Isis hippuris

Herkunft von Dicke Hornkoralle aus Nachzucht (Isis hippuris)

Isis hippuris ist eine marine achtstrahlige Koralle aus westlichen Indopazifik, unter anderem Indonesien. Sie gehört zu den Octocorallia und trägt Polypen mit acht gefiederten Tentakeln. Charakteristisch ist verzweigtes, bambusartig gegliedertes Stützskelett mit kleinen achtstrahligen Polypen. Das gegliederte Skelett unterscheidet diese Art von weichen, kriechenden Korallenmatten. Die Äste können in unterschiedlichen Riffumgebungen verschieden dicht wachsen; allein daraus lässt sich keine andere Art ableiten. In den Geweben leben photosynthetische Symbionten. Eine gute, angepasste Beleuchtung ist deshalb wichtig, während eine mäßige Wasserbewegung die Polypen umspült und Ablagerungen entfernt. Kleine Nahrungspartikel können zusätzlich aufgenommen werden, doch eine Überfütterung darf das Wasser nicht belasten. Der angebotene Posten ist vom Lieferanten als Nachzucht bezeichnet. Diese Angabe betrifft die Vermehrung des Ablegers im Aquarium und gibt keinen genauen geografischen Ursprung der Elterntiere an. Auch ein kleiner Ableger entwickelt sich mit der Zeit weiter und braucht Abstand zu empfindlichen Korallen. Ein verlässlicher Salzgehalt, passende Karbonathärte und behutsame Anpassung an neue Lichtverhältnisse helfen bei der Eingewöhnung. Seine Polypen können sich nach Transport vorübergehend einziehen; das allein ist noch kein Hinweis auf einen Schaden.

Haltung im Riffaquarium

Ein stabiles Riffaquarium mit genügend Licht und einer Strömung, die auch zwischen die Äste gelangt, ist wichtig. Diese Art trägt Photosymbionten; den Ableger behutsam an neue Beleuchtung gewöhnen. Das empfindliche verzweigte Stützskelett beim Umsetzen nicht biegen oder quetschen.

Licht, Strömung und Platzierung

Den Ableger-Sockel stabil aufstellen, sodass die Äste in alle Richtungen frei umspült werden und nicht gegen Nachbarkorallen stoßen. Die Basis fest am Stein platzieren, ohne lebendes Gewebe oder Zweige mit Kleber zu bedecken.

Wasserwerte und Spurenelemente

Als Orientierung dienen etwa 35 ‰ Salzgehalt beziehungsweise Dichte 1,023–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7–12 °dKH und ungefähr 24–27 °C. Werte möglichst konstant halten; rasche Schwankungen belasten die Polypen.

Ernährung und Fütterung

Die symbiotischen Algen liefern bei passender Beleuchtung einen Teil der Energie. Feine Schwebeteilchen oder geeignetes Plankton können ergänzend aufgenommen werden. Große Futterstücke sind unpassend; Überschüsse beeinträchtigen das Wasser.

Wachstum und Vermehrung

Mit der Zeit bildet die Kolonie weitere Zweige mit gegliedertem Stützskelett. Das Wachstum hängt von Licht, Strömung und Wasserwerten ab. Genügend Platz für neue Äste und die ausgebreiteten Polypen vorsehen.

Abstand und Verträglichkeit mit Nachbarkorallen

Direkten Kontakt zu empfindlichen Korallen vermeiden. Die Kolonie braucht Platz für Wachstum, und Nachbarn dürfen weder überwachsen noch von Zweigen oder Polypen bedrängt werden. Bei Mischriffen die Entwicklung regelmäßig kontrollieren.

Eingewöhnung

Temperatur und Salzgehalt des Transportwassers langsam anpassen, etwa mit der Tropfmethode. Den Sockel vorsichtig einsetzen und zunächst unter moderatem Licht platzieren. Eingezogene Polypen nach dem Transport nicht mechanisch öffnen.

Lieferung

Geliefert wird ein als Nachzucht bezeichneter Ableger der Lieferantenklasse S–M auf einem Sockel, ohne zugesagte Zentimetergröße. Polypen können beim Transport eingezogen sein und sich nach der Eingewöhnung wieder öffnen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie werden Meerwassertiere versendet?

Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.

Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.

Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?

Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.

Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.

Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?

Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.

Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.

Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?

Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.

Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.

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