Buckelkopf-Glasbarsch, Parambassis pulcinella, 5-7 cm
41,99 €*
13 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Buckelkopf-Glasbarsch, Parambassis pulcinella, 5-7 cm
| Deutscher Name: | Buckelkopf-Glasbarsch |
| Wissenschaftlich: | Parambassis pulcinella |
| Synonyme: | Buckelglasbarsch |
| Herkunft: | Myanmar, Flussregionen mit klarem Wasser |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24-28° C |
| Beckengröße: | ab 100 cm |
| Bepflanzung: | locker mit Schwimmpflanzen und freiem Schwimmraum |
| Futter: | Karnivore; Lebend- und Frostfutter, hochwertiges Trockenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen meist schlanker, Weibchen fülliger |
| Zucht möglich: | selten, da anspruchsvoll |
| Maximale Größe: | bis zu 10 cm |
| Liefergröße: | ca. 5-7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Buckelkopf-Glasbarschs (Parambassis pulcinella)
Der Buckelkopf-Glasbarsch (Parambassis pulcinella) stammt aus den klaren Flüssen Myanmars und ist ein faszinierender Vertreter der Glasbarsche. Charakteristisch für diese Art ist der auffällige Stirnbuckel, der ihm sein unverwechselbares Aussehen verleiht. Sein halbtransparentes Schuppenkleid ermöglicht einen Blick auf die innere Struktur, was ihn zu einem echten Hingucker im Aquarium macht. In seinem natürlichen Lebensraum bevorzugt er langsam fließende, sauerstoffreiche Gewässer mit sandigem oder feinem Kiesboden, durchsetzt mit Wurzeln und Unterständen. Trotz seiner friedlichen Erscheinung ist er ein geschickter Jäger, der in der Natur vor allem kleine Wirbellose und Insektenlarven erbeutet.
Buckelkopf-Glasbarsch vergesellschaften
Diese Art kann mit ruhigen, nicht zu hektischen Fischarten vergesellschaftet werden. Ideal sind friedliche Schwarmfische wie größere Salmler oder Barben, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen. Kleine, sehr zarte Fische oder Wirbellose sind hingegen weniger geeignet, da sie als potenzielle Beute betrachtet werden könnten.
Passende Wasserparameter
Der Buckelkopf-Glasbarsch fühlt sich in weichem bis mittelhartem Wasser wohl, mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Regelmäßige Wasserwechsel sind essenziell, um die Wasserqualität stabil zu halten und das Wohlbefinden der Fische zu gewährleisten.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 24 und 28 °C. Ein leicht erhöhter Sauerstoffgehalt im Wasser wird von diesen Fischen geschätzt, weshalb eine gute Filterung und leichte Strömung von Vorteil sind.
Die Beckengröße für Parambassis pulcinella
Ein Aquarium mit mindestens 100 cm Kantenlänge ist notwendig. Wichtig ist eine Kombination aus freien Schwimmflächen und strukturreichen Bereichen mit Wurzeln und Pflanzen als Rückzugsorte.
Bepflanzung
Eine lockere Bepflanzung mit Schwimmpflanzen sorgt für gedämpftes Licht, was den natürlichen Lebensraum des Buckelkopf-Glasbarschs nachbildet. Dicht bepflanzte Bereiche bieten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten.
Das Futter für Buckelkopf-Glasbarsche
Die Art ist karnivor und benötigt eine proteinreiche Ernährung. Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven oder Daphnien sind ideal, hochwertiges Granulat oder gefriergetrocknetes Futter kann ergänzend angeboten werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind meist schlanker, während Weibchen während der Laichzeit fülliger wirken. Farbunterschiede sind kaum vorhanden, sodass die Geschlechtsunterscheidung nicht immer einfach ist.
Die Zucht von Parambassis pulcinella
Die Zucht im Aquarium ist anspruchsvoll, da die genauen Bedingungen für eine erfolgreiche Fortpflanzung schwer zu reproduzieren sind. In der Natur laichen sie vermutlich zwischen feinen Wasserpflanzen oder an geschützten Stellen im Flussbett ab.
Die Endgröße von Buckelkopf-Glasbarschen
Diese Art erreicht eine maximale Länge von etwa 10 cm. Unter optimalen Bedingungen können die Fische mehrere Jahre alt werden.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund ihres räuberischen Instinkts sind Buckelkopf-Glasbarsche nicht mit Zwerggarnelen kompatibel, da diese als Nahrung angesehen werden.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.