Buan Baggergrundel – Nachzucht, Amblygobius buanensis
104,99 €*
31 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Buan Baggergrundel – Nachzucht, Amblygobius buanensis
| Deutscher Name: | Buan Baggergrundel – Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Amblygobius buanensis |
| Synonyme: | Buan-Grundel, Buan’s Sleeper Sand Goby |
| Herkunft: | Westlicher Pazifik; schlammige Küstenflächen, Seegras und Mangrovennähe |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallenverträglich; Sandablagerungen auf bodennahen Korallen möglich |
| Verträglichkeit: | Einzeln; Paarversuche nur mit viel Platz und Verträglichkeitskontrolle |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU Salinität, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 100 Litern mit offener Sandzone |
| Futter: | Kleine Pellets, feines Frostfutter und geeignete pflanzliche Anteile |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; Nachzuchten oft gut an Ersatzfutter zu gewöhnen |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich keine zuverlässigen Geschlechtsunterschiede |
| Zucht möglich: | Nachzucht etabliert; Larvenaufzucht bleibt eine Spezialaufgabe |
| Maximale Größe: | Bis etwa 7,5 cm Standardlänge |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
Herkunft von Buan Baggergrundel – Nachzucht (Amblygobius buanensis)
Die Buan-Baggergrundel stammt aus dem westlichen Pazifik. Ihr Name verweist auf Buan auf den Philippinen; weitere Nachweise reichen von Indonesien bis zu den Salomonen. Die natürlichen Aufenthaltsorte unterscheiden sich deutlich vom Bild eines dicht mit Steinkorallen bewachsenen Außenriffs. Die Art besiedelt schlammige Gezeitenflächen, Bereiche in Mangrovennähe und Seegrasbestände. Sie hält sich am Boden oder knapp darüber auf und sucht dort nach kleinen Wirbellosen und organischem Material. Der helle Körper mit dunklen Längszeichnungen und unregelmäßigen Flecken passt gut zu diesem strukturierten Sedimentlebensraum. Mit zunehmendem Alter können Teile der Zeichnung einen rötlich schimmernden Ton entwickeln. Für die Aquarienhaltung ist besonders die frei zugängliche Bodenzone relevant. Eine Fläche aus geeignet feinem Sand, geschützte Ruheplätze und ein überschaubarer Besatz kommen der Grundel entgegen. Das hier angebotene Tier wird als Nachzucht geführt. Seine natürlichen Lebensraumansprüche bleiben dennoch ein sinnvoller Maßstab für die Einrichtung. Weder die Herkunft aus der Zucht noch das beobachtete Sandsieben machen eine durchdachte Fütterung und stabile Wasserbedingungen überflüssig.
Eignung für das Riffaquarium
Gegenüber Korallen zeigt sich die Art in der Regel verträglich. Beim Durcharbeiten des Bodens kann Sand auf tiefe Ableger gelangen. Größere friedliche Schnecken und Garnelen passen meist dazu, während Kleinstorganismen aus dem Bodengrund mit aufgenommen werden. Räuberische Mitbewohner und stark nesselnde Tiere können die Grundel selbst gefährden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Ein Einzeltier ist die unkompliziertere Wahl. Gegenüber Artgenossen kann es zu Revierkonflikten kommen, auch wenn die Art anderen friedlichen Fischen wenig Beachtung schenkt. Paarversuche nur in größeren Becken mit gleichzeitigem Einsetzen und Ausweichplätzen durchführen. Diese Baggergrundel sollte nicht als Partnergrundel für Knallkrebse eingeplant werden.
Wasserwerte und Temperatur
Für ein eingefahrenes Aquarium passen 24–26 °C, 34–35 PSU Salinität und pH 8,1–8,4. Eine KH von 7–10 °dKH unterstützt stabile Verhältnisse. Wasserpflege und Futtermenge aufeinander abstimmen, damit die regelmäßigen Mahlzeiten nicht zu organischer Überlastung oder schlecht versorgten Bodenzonen führen.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 100 Litern mit ausreichend freier Bodenfläche planen. Feiner, stumpfer Sand ermöglicht das natürliche Suchverhalten; kleine geschützte Bereiche unter sicher stehenden Steinen dienen als Ruheplätze. Das Becken vollständig abdecken. Zusätzliche Tiere der gleichen Art brauchen deutlich mehr Platz und Sichtschutz.
Futter und Futterumstellung
Nachzuchten nehmen häufig kleine Pellets und feines Frostfutter gut an. Geeignet sind beispielsweise kleine marine Granulate, Copepoden und fein portionierte Mysis; ein ausgewogener Allesfressermix kann pflanzliche Bestandteile enthalten. Mehrere kleine Portionen anbieten und die Aufnahme beobachten. Bodengrund, Detritus oder vermeintlicher Algenbewuchs sind keine ausreichende Alleinernährung.
Eingewöhnung
Temperatur und Salinität vorsichtig angleichen und die Grundel bei ruhigem Licht in einen geschützten Bodenbereich setzen. In den ersten Tagen geeignet kleine Futtersorten ausprobieren, ohne große Mengen liegen zu lassen. Beobachten Sie auch, ob schnelle Nachbarn sämtliche Nahrung vor dem Erreichen des Bodens abfangen.
Geschlechtsunterschiede
Verlässliche äußere Geschlechtsmerkmale stehen für die praktische Auswahl nicht zur Verfügung. Ein größerer oder kräftiger gezeichneter Fisch ist deshalb nicht automatisch männlich. Bei mehreren Tieren sind friedliches Verhalten und ungehinderter Futterzugang wichtiger als eine vermeintliche Geschlechtszuordnung anhand eines Fotos.
Zucht
Die kommerzielle Nachzucht dieser Art ist gelungen, und dieses Angebot ist als Nachzucht gekennzeichnet. Daraus ergibt sich keine einfache Zuchtanleitung für das Schaubecken. Für eigene Versuche sind passende Zuchttiere, kontrollierte Bedingungen und auf die Larven abgestimmte Lebendfutterkulturen erforderlich.
Endgröße und Lebenserwartung
Dokumentiert sind bis etwa 7,5 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse. Die kleine Endgröße ermöglicht eine überschaubare Bodenzone, entbindet aber nicht von täglicher Futterkontrolle. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Größe und Färbung können sich nach dem Erwerb noch verändern.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.