Blaue Neonputzergrundel Nachzucht, Elacatinus oceanops
70,99 €*
21 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Blaue Neonputzergrundel Nachzucht, Elacatinus oceanops
| Deutscher Name: | Blaue Neonputzergrundel Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Elacatinus oceanops |
| Synonyme: | Blaue Neongrundel |
| Herkunft: | Natürliche Heimat: Florida und Karibik; Angebot Nachzucht |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen und übliche Zierwirbellose geeignet |
| Verträglichkeit: | Einzeln oder harmonierendes Paar mit friedlichen Mitbewohnern |
| Wasserwerte: | 33–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH empfohlen |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Vorsichtige Empfehlung ab 80 Litern |
| Futter: | Kleines Frostfutter und feines Granulat; nicht allein vom Putzen |
| Schwierigkeitsgrad: | Gut pflegbar bei stabilen Werten und regelmäßiger Fütterung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Im Handel schwer sicher zu bestimmen |
| Zucht möglich: | Nachzucht möglich; Eier in Höhlen, kleine frei schwimmende Larven |
| Maximale Größe: | Bis etwa 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft von Blaue Neonputzergrundel Nachzucht (Elacatinus oceanops)
Die Blaue Neonputzergrundel ist eine kleine Art aus Florida und der Karibik. In ihren natürlichen Rifflebensräumen nutzt sie Korallenblöcke und andere feste Strukturen als Aufenthalts- und Beobachtungsplätze. Dort kann sie größere Fische aufsuchen, um deren Haut, Flossen und weitere Körperbereiche nach kleinen Nahrungspartikeln abzusuchen. Ihr auffälliger blauer Längsstreifen auf dunklem Grund macht sie auch für andere Riffbewohner gut erkennbar. Zwischen solchen Begegnungen braucht der Fisch eigene Rückzüge, in denen er sich verbergen und zur Ruhe kommen kann. Für das Aquarium sollte dieses Zusammenspiel aus exponiertem Sitzplatz und naher Deckung nachgebildet werden. Ein vollkommen offener Aufbau ist ebenso wenig hilfreich wie ein undurchdringliches Steingewirr ohne gut erreichbare Futterstellen. Die hier angebotenen Tiere werden als Nachzucht geführt. Auch sie sind auf regelmäßige kleine Mahlzeiten angewiesen, denn das Putzen anderer Fische ist keine ausreichende Fütterungsstrategie. Die geringe Körpergröße verlangt außerdem Aufmerksamkeit gegenüber Überläufen, Ansaugstellen und versteckt lebenden Räubern im Riffgestein.
Eignung für das Riffaquarium
Für Korallen und übliche Zierwirbellose geeignet. Das Putzerverhalten ist gut dokumentiert, ersetzt aber weder Fütterung noch eine gezielte Krankheitsbehandlung. Kleine räuberische Mitbewohner im Gestein können der Grundel gefährlich werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Einzelhaltung oder ein harmonierendes Paar sind übersichtlich. Mehrere Tiere können um kleine Reviere streiten. Auch größere Fische, die Putzer oft tolerieren, bieten keinen absoluten Schutz vor Beutefang.
Wasserwerte und Temperatur
24–26 °C, Salzgehalt 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH als Pflegebereich empfehlen. Stabile Salzkonzentration durch kontrollierten Verdunstungsausgleich sichern.
Aquarium und Einrichtung
Ab 80 Litern als vorsichtiger Ansatz, mit kleinen Höhlen und gut einsehbaren Sitzplätzen. Feine Sicherungen an der Technik und eine dicht schließende Abdeckung sind wichtig.
Futter und Futterumstellung
Feine Mysisstücke, kleine Artemia und passende Mikropellets in mehreren Portionen anbieten. Besonders anfangs direkt beobachten, ob die Grundel ausreichend frisst und nicht von schnelleren Fischen übergangen wird.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt schrittweise angleichen, beispielsweise mit kontrollierter Tropfmethode. Ruhig einsetzen und zunächst einen unbesetzten Rückzug zur Verfügung stellen.
Geschlechtsunterschiede
Von außen nicht leicht sicher zu unterscheiden. Für eine Paarbildung sind verträgliche Tiere und Ausweichmöglichkeiten wichtiger als Vermutungen anhand der Färbung.
Zucht
Nachzucht ist gut dokumentiert. Kleine Höhlen dienen als Laichplatz; die frei schwimmenden Larven verlangen gesonderte Aufzucht und passendes Lebendfutter. Das Angebot ist ausdrücklich als Nachzucht ausgewiesen.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis etwa 5 cm Gesamtlänge. Die Art ist vergleichsweise kurzlebig; in Haltungsangaben werden häufig ungefähr zwei Jahre genannt. Das ist eine Orientierung und keine zugesagte individuelle Lebensdauer.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.