Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Berberkröte, Sclerophrys mauritanica

Markante Hautstruktur

Die raue Haut mit deutlichen Warzen verleiht ihr eine kraftvolle Erscheinung

Ruhiges Verhalten

Mit bedachten Bewegungen durchstreift sie ihr Revier und wirkt dabei gelassen

Bodenorientierte Lebensweise

Verbringt viel Zeit am Boden und nutzt Verstecke und lockeren Untergrund

Kräftige Körperform

Der kompakte Körperbau vermittelt Stärke und macht sie zu einem Blickfang

Berberkröte, Sclerophrys mauritanica


Auf einen Blick: Berberkröte, Sclerophrys mauritanica
Deutscher Name: Berberkröte
Wissenschaftlich: Sclerophrys mauritanica
Synonyme: Bufo mauritanicus, Maurische Kröte, Nordafrikanische Erdkröte
Herkunft: Nordafrika und Südwest-Europa – Marokko, Algerien, Tunesien, Iberische Halbinsel – trockene bis halbtrockene Lebensräume
Lebensweise: Bodenbewohnend, dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform: Trockenes bis leicht feuchtes Terrarium mit großem Landteil und flacher Wasserstelle
Mindestgröße des Terrariums: 80x50x50 cm (LxBxH) für ein Paar, größere Grundfläche für Gruppen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22-28°C am Tag, Nachtabsenkung auf 18-22°C, 50-70 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: Helles Tageslicht, geringe UVB-Strahlung (2.0) möglich, kein intensives UV nötig
Bodengrund: Grabfähiger Sand-Lehm-Humus-Mix mit Laubanteilen und trockenen Rückzugszonen
Futter: Insekten, Würmer, Schnecken, gelegentlich größere Futtertiere, Supplementierung empfohlen
Maximale Größe: bis zu 15 cm
Im Detail: Berberkröte, Sclerophrys mauritanica

Lebensraum und Verhalten der Berberkröte (Sclerophrys mauritanica)

Die Berberkröte ist in weiten Teilen Nordafrikas sowie im südlichen Europa verbreitet und besiedelt dort eine erstaunlich breite Palette an Lebensräumen. Man findet sie sowohl in trockenen Buschlandschaften, Halbwüsten und offenen Kulturlandschaften als auch in Gärten, landwirtschaftlich genutzten Flächen und saisonal feuchten Gebieten. Charakteristisch für ihr Habitat ist das Wechselspiel zwischen trockenen Phasen und zeitweise verfügbaren Wasserstellen wie Regenpfützen, Bewässerungsgräben oder flachen Tümpeln. Anders als viele tropische Amphibien ist sie hervorragend an zeitweise trockene Bedingungen angepasst und verbringt einen Großteil ihres Lebens versteckt im Boden, unter Steinen oder in selbst gegrabenen Höhlen.

Mit Einbruch der Dämmerung wird sie aktiv und begibt sich auf Nahrungssuche. Ihre Fortbewegung wirkt ruhig und zielgerichtet, oft mit kurzen, kräftigen Sprüngen. Die robuste, warzige Haut schützt sie vor Austrocknung und mechanischen Einflüssen. Gleichzeitig dient ihre unauffällige Färbung als perfekte Tarnung im sandigen oder erdigen Untergrund. Trotz ihrer eher bodenorientierten Lebensweise ist sie ein äußerst anpassungsfähiger Opportunist, der sich auch in vom Menschen geprägten Umgebungen behaupten kann.

Die richtige Haltung im Terrarium

Für die Haltung der Berberkröte ist ein großzügig bemessenes, überwiegend terrestrisch eingerichtetes Terrarium entscheidend. Im Fokus steht dabei eine ausreichend große Bodenfläche, da die Tiere kaum klettern und ihre Aktivitäten nahezu vollständig am Boden stattfinden. Ein Maß von 80x50x50 cm stellt für ein Paar eine solide Basis dar, größere Anlagen bieten deutlich mehr Bewegungsfreiheit und Strukturvielfalt.

Ein Aquaterrarium ist nicht erforderlich. Stattdessen genügt eine flache, gut zugängliche Wasserschale, die regelmäßig gereinigt und mit frischem Wasser befüllt wird. Diese dient sowohl der Flüssigkeitsaufnahme als auch gelegentlichen Badephasen. Der Schwerpunkt liegt klar auf einem strukturierten Landteil mit Verstecken, grabfähigem Substrat und trockeneren Rückzugszonen. Wichtig ist ein stabiles Mikroklima mit Bereichen unterschiedlicher Feuchtigkeit, damit die Tiere aktiv wählen können, wo sie sich aufhalten.

Die richtige Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte sich an trockeneren bis mäßig feuchten Lebensräumen orientieren. Robuste Pflanzen wie Sansevieria, kleinere Ficus-Arten oder trockenheitsverträgliche Gräser eignen sich gut, da sie wenig empfindlich gegenüber gelegentlichem Umgraben sind. Auch künstliche Strukturen können sinnvoll integriert werden, sofern sie stabil stehen und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Ergänzend sorgen Laubschichten, Rindenstücke und flache Steine für natürliche Deckung. Diese Elemente sind nicht nur optisch ansprechend, sondern erfüllen wichtige Funktionen als Versteck, Feuchtigkeitsspeicher und Orientierungspunkt im Terrarium. Eine zu dichte Bepflanzung ist nicht notwendig – wichtiger ist eine klare Struktur mit offenen Laufbereichen und geschützten Zonen.

Beleuchtung, UV und Temperatursteuerung

Die Beleuchtung orientiert sich an einem hellen Tageslichtverlauf mit klarer Tag-Nacht-Struktur. Leistungsstarke LED-Tageslichtlampen sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und fördern das natürliche Aktivitätsverhalten. Eine geringe UVB-Strahlung (2.0) kann unterstützend wirken, ist jedoch nicht in dem Maße zwingend erforderlich wie bei vielen Reptilienarten.

Die Temperatur sollte tagsüber im Bereich von 22 bis 28°C liegen, mit lokalen Wärmeplätzen im oberen Bereich dieser Spanne. Nachts ist eine deutliche Absenkung auf 18 bis 22°C sinnvoll und entspricht dem natürlichen Rhythmus. Wärmequellen werden idealerweise von oben eingebracht, etwa über Spots außerhalb des direkten Tierkontakts. Heizmatten können ergänzend an der Rückwand eingesetzt werden, sollten aber nie den gesamten Boden erwärmen.

Die Luftfeuchtigkeit bewegt sich im moderaten Bereich von 50 bis 70 %. Eine punktuelle Befeuchtung einzelner Terrarienbereiche – etwa durch leichtes Sprühen am Abend – reicht vollkommen aus. Dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit ist nicht notwendig und kann sogar kontraproduktiv sein. Entscheidend ist ein feucht-trockenes Mosaik, das den Tieren eine aktive Wahl ihres Aufenthaltsortes ermöglicht.

Fütterung: Was frisst die Berberkröte?

Die Berberkröte ist ein typischer opportunistischer Insektenfresser mit breitem Nahrungsspektrum. Heimchen, Grillen, Schaben, Regenwürmer und Schnecken werden zuverlässig angenommen. Auch größere Futtertiere können gelegentlich angeboten werden, sofern sie zur Größe der Kröte passen.

Wichtig ist eine abwechslungsreiche Fütterung mit regelmäßigem Einsatz von Kalzium- und Vitaminpräparaten, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Die Fütterung erfolgt bevorzugt in den Abendstunden, wenn die Tiere aktiv werden. Ihr Jagdverhalten ist ruhig, aber äußerst effektiv – Beute wird blitzschnell mit der klebrigen Zunge erfasst.

Geschlechtsunterschiede bei Sclerophrys mauritanica

Weibchen erreichen in der Regel eine größere Körpergröße und wirken insgesamt kräftiger gebaut. Männchen bleiben etwas kleiner und entwickeln zur Fortpflanzungszeit häufig ausgeprägte Rufaktivität. Äußerliche Unterschiede sind im Jugendstadium kaum erkennbar und zeigen sich erst mit zunehmendem Alter.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

In der Natur ist die Fortpflanzung eng an Regenperioden gebunden. Nach intensiven Niederschlägen suchen die Tiere temporäre Gewässer auf, in denen die Eiablage erfolgt. Die Kaulquappen entwickeln sich rasch, da die Wasserstellen oft nur kurzzeitig bestehen bleiben.

Im Terrarium ist die Nachzucht anspruchsvoll und erfordert eine gezielte Simulation saisonaler Bedingungen, insbesondere eine kontrollierte Feuchtphase mit geeigneten Wasserbereichen. Ohne diese Umweltreize bleibt die Fortpflanzung meist aus.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Sclerophrys mauritanica

Mit einer Körperlänge von bis zu 15 cm zählt die Berberkröte zu den größeren Krötenarten ihres Verbreitungsgebietes. Bei stabilen Haltungsbedingungen kann sie ein Alter von 10 bis 15 Jahren erreichen und entwickelt sich zu einem langlebigen, ruhigen Terrarienbewohner.

Nice-to-Know: Anpassung an trockene Lebensräume

Die Berberkröte besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit, auch längere Trockenperioden zu überstehen. Sie gräbt sich in den Boden ein und reduziert ihre Aktivität, bis wieder bessere Bedingungen herrschen. Diese Anpassung macht sie zu einer der widerstandsfähigeren Amphibienarten und erklärt ihre weite Verbreitung in klimatisch anspruchsvollen Regionen.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wie viele Kröten verfügt auch die Berberkröte über Hautdrüsen, die ein Schutzsekret absondern können. Dieses dient der Abwehr von Fressfeinden und kann bei Kontakt mit Schleimhäuten Reizungen verursachen. Für den Menschen besteht bei normalem Umgang keine ernsthafte Gefahr, dennoch sollten nach dem Kontakt die Hände gründlich gewaschen werden. Haustiere wie Hunde oder Katzen sollten keinen Zugriff auf die Tiere haben, da das Sekret bei Aufnahme zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Sehr geehrte Damen und Herren wie groß sind die Berberkröten LG Alex

Guten Tag,
wenden Sie sich bitte mit diesem Anliegen an die zuständige
Terraristikabteilung.
016099593364

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.