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Asiatischer Schlangenkopf, Channa asiatica

Einzigartige Zeichnung

Mit Bändern und Punkten besonders attraktiv und auffällig im Aquarium

Maulbrütende Fortpflanzung

Das Männchen schützt die Eier im Maul bis zum Schlupf der Jungtiere

Fleischfresser mit Anspruch

Bevorzugt Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Krill

Atmet auch atmosphärische Luft

Kann dank Labyrinthorgan vorübergehend Sauerstoffmangel ausgleichen

Asiatischer Schlangenkopf, Channa asiatica


Auf einen Blick: Asiatischer Schlangenkopf, Channa asiatica
Deutscher Name: Asiatischer Schlangenkopf
Wissenschaftlich: Channa asiatica
Synonyme: Zwergschlangenkopf, Channa orientalis asiatica
Herkunft: Südchina, Taiwan, nördliches Vietnam
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 18-26 °C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: dicht, mit Schwimmpflanzen und Wurzeln
Futter: carnivor; Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, kleine Fische
Geschlechts-Unterschiede: schwer erkennbar, Weibchen meist fülliger
Zucht möglich: Ja, Maulbrüter
Maximale Größe: bis zu 30 cm
Liefergröße: ca. 9-10 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Asiatischer Schlangenkopf, Channa asiatica

Herkunft des Asiatischen Schlangenkopfs (Channa asiatica)

Der Asiatische Schlangenkopf (Channa asiatica) stammt aus ruhigen Gewässern Südchinas, Taiwans und Nordvietnams. Er bewohnt dort vorzugsweise langsam fließende Bäche, stehende Teiche und mit Pflanzen bewachsene Reisfelder, in denen er sich zwischen dichten Unterständen aus Wurzeln und Wasserpflanzen aufhält. Die Art gehört zur Familie der Schlangenkopffische (Channidae) und zeigt die für diese Gruppe typische torpedoförmige Gestalt mit großem Maul und langgestrecktem Körper. Channa asiatica beeindruckt durch seine kontrastreiche Zeichnung mit rötlich-braunen Querbändern auf hellem Grund und bläulich schimmernden Flossen, oft akzentuiert durch kleine helle Punkte. Sein Verhalten ist ruhig, aber territorial – gerade unter Artgenossen kann es zu Auseinandersetzungen kommen, weshalb ausreichend Struktur im Becken essenziell ist. Der Fisch kann über kurze Zeit Luft atmen und ist in der Lage, selbst niedrigere Sauerstoffgehalte zu tolerieren.

Asiatischer Schlangenkopf vergesellschaften

Die Vergesellschaftung von Channa asiatica ist nur mit Bedacht zu empfehlen. Einzelhaltung oder Paarhaltung in strukturierten Aquarien ist am sichersten. Bei ausreichend Platz kann eine Haltung als harmonisierendes Paar möglich sein, jedoch sollte man auf dominante Auseinandersetzungen vorbereitet sein. Andere Fische im selben Aquarium sollten deutlich größer, robust und flink sein – kleinere oder ruhige Arten könnten als Beute angesehen werden. Eine Vergesellschaftung mit Garnelen oder Zwergfischen ist nicht ratsam.

Passende Wasserparameter

Der Asiatische Schlangenkopf bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Besonders wichtig sind stabile Werte und eine gute Sauerstoffversorgung, auch wenn die Art durch ihre Fähigkeit zur Luftatmung kurzzeitig Schwankungen überstehen kann. Ein leichter Huminstoffanteil durch Laub oder Erlenzapfen wirkt sich positiv auf Wohlbefinden und Farben aus.

Haltungstemperatur

Die ideale Temperatur liegt bei 20 bis 24 °C, kann aber zwischen 18 und 26 °C schwanken. Eine saisonale Absenkung der Temperatur fördert das natürliche Verhalten und kann die Fortpflanzung stimulieren. Eine zu starke Erwärmung über längere Zeit sollte vermieden werden.

Die Beckengröße für Channa asiatica

Für ein Paar Channa asiatica sollte das Aquarium mindestens 80 cm lang sein, besser größer. Ein weicher Sandboden in Kombination mit Wurzeln, Steinen und dichter Bepflanzung bietet ideale Bedingungen. Da die Tiere gern ruhen und sich verstecken, sollten auch schattige Bereiche durch Schwimmpflanzen geschaffen werden.

Bepflanzung

Eine dichte Randbepflanzung mit Arten wie Javafarn, Anubias oder Cryptocorynen ist ideal, da diese Pflanzen robust sind und dem natürlichen Habitat ähneln. Schwimmpflanzen wie Muschelblume oder Froschbiss reduzieren das Licht und schaffen ein abgeschirmtes Ambiente, in dem sich die Fische wohlfühlen.

Das Futter für Asiatische Schlangenköpfe

Channa asiatica ist ein ausgesprochener Fleischfresser. Er nimmt Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Krill und kleine Fische bereitwillig an. Hochwertige carnivore Softgranulate können ergänzend gefüttert werden. Trockenfutter wird meist nur zögerlich angenommen. Die Fütterung sollte abwechslungsreich erfolgen und auf mehrere kleine Portionen verteilt werden, um Verdauungsproblemen vorzubeugen.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter sind äußerlich nur schwer zu unterscheiden. Weibchen sind in der Regel etwas fülliger gebaut, besonders in der Laichzeit. Männchen wirken meist schlanker und können intensivere Färbung aufweisen, dies ist jedoch nicht zuverlässig. Sicherheit geben erst Beobachtungen während der Balz oder durch Erfahrung mit der Art.

Die Zucht von Channa asiatica

Channa asiatica ist ein Maulbrüter, bei dem meist das Männchen die Brutpflege übernimmt. Nach der Paarung nimmt das Männchen die Eier ins Maul und schützt sie dort bis zum Schlupf. In dieser Zeit nimmt es keine Nahrung auf. Für eine erfolgreiche Nachzucht ist ein harmonierendes Paar, ruhige Umgebung und weiches, leicht saures Wasser hilfreich. Nach dem Freisetzen der Jungfische sollten diese mit Artemia-Nauplien und feinem Lebendfutter gefüttert werden.

Die Endgröße von Asiatischen Schlangenköpfen

Channa asiatica erreicht eine Endgröße von bis zu 30 cm, bleibt in Aquarien mitunter auch etwas kleiner. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege und geeigneter Haltung zwischen 8 und 10 Jahren. Wichtig ist eine artgerechte Umgebung mit vielen Rückzugsorten und einer ruhigen Atmosphäre.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Aufgrund seiner räuberischen Natur ist der Asiatische Schlangenkopf nicht mit Zwerggarnelen kompatibel. Garnelen werden als Beute angesehen und schnell gefressen. Selbst größere Garnelenarten wären nicht sicher – eine Vergesellschaftung sollte deshalb vermieden werden.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

27. Mai 2025 08:38

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Einzigartig

Diese tiere sehen super aus, sind Einzigartig und sehr gesund.

16. Mai 2025 16:00

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Asiatische Schlangenkopf Fisch

Sind super. Wurden pünktlich geliefert, warm eingepackt. Haben schon am ersten Tag gefressen. Sind überhaupt nicht scheu, so wie ich von den Schlangenkopf Fischen kenne. Sehr schöne und interessante Fische .

Fragen zum Artikel

Handelt es sich bei den beiden Tieren um ein Pärchen, oder um zwei zufällig gewählte Tiere? Mit freundlichen Grüßen

Hallo! Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei diesen Tieren geht das leider nicht. 

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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